Es gibt eine Frage, die ich in meinem Leben häufig höre. Meine besten Freunde kennen mich, meinen Alltag, mein Leben und auch meine Vergangenheit. Ein paar von ihnen, haben alles, was ich getan, gemacht, durchlebt und durchlitten habe, miterlebt und mit angesehen. Ich bin voller Dankbarkeit, dass sie noch da sind. Ich bin voller Dank, dass sie da waren und ich bete dafür, dass sie da bleiben. An D, an C, an C, an A, an R, an T, an C, an N: Ich habe das Glück gepachtet, ich habe mehr als nur eine Handvoll der tollsten, besten Freunde. Ich liebe euch so sehr. Worte können das nicht beschreiben! Deswegen versuche ich es auch gar nicht, aber Danke, Merci, Grazie!:-*

Menschen, die mir neu begegnen stehe ich gerne offen gegenüber. Ich bin ehrlich, ich bin offen und ich bin therapiert. So gut das eben ging! Zumindest habe ich meine Vergangenheit durchlebt und auch so gut es ging bearbeitet. Ich kann darüber reden, mal gerne, mal ungerne, aber ich stehe zu dem, was ich bin, ich stehe zu dem, was ich war. Es gehört zu mir, ich bin das geworden, was ich bin, durch das, was ich mal war. Die Frage, die ich dann oft höre, wenn ich mal anfange etwas von mir und meiner Vergangenheit zu erzählen, ist stets die gleiche: Schön ist anders! Du würdest dein Leben doch sicher anders gestalten, wenn du nochmal die Wahl hättest,oder? Die Frage sei erlaubt und diese stört mich auch nicht! Was es ausmacht ist meine Antwort darauf, die sorgt für irritierte Blicke und für Stirnrunzeln. NEIN, würde ich nicht! Auf keinen Fall! Es gibt Dinge in meiner Vergangenheit, die nicht schön waren, die ich nicht mochte, auf die ich nicht stolz bin, ABER: Ich bin im Hier und Jetzt stolz auf mich und ich mag mich gerade auch gerne und ich bin glücklich! Um an diesen Punkt zu gelangen, musste ich all diese gräßlichen Wege gehen, aber es hat sich gelohnt. Ich würde es jeder Zeit wieder tun, um das Gefühl zu empfinden, was ich augenblicklich empfinde. Meine Vergangenheit hat mich Vieles gelehrt und ich habe viel gelernt und meine Prioritäten sind vielleicht etwas verschoben. Ich bin glücklich, aber was mich glücklich macht, sind sicher andere Dinge, als bei anderen Menschen, aber missen will ich sie nicht. Ich bin glücklich, wenn ich ein gutes Essen in mir behalten kann. Für andere ist das normal, für mich ist das nach wie vor göttlich. Ich freue mich, wenn ich mal eine Nacht durchschlafe, so um die fünf/sechs Stunden. Dann stehe ich auf, schaue auf die Uhr und habe den Soundtrack im Ohr, der mich dazu verleitet auf meinem Bett rumzuhopsen:

Celebrate good times, come on!
It’s a celebration
Celebrate good times, come on!
Let’s celebrate

Plötzlich gibt es nur mein Bett, meine Freude und Kool and the Gang in meinem Kopf, aber es ist herrlich!

Ich liebe es, mich zu langweilen. Der Tag hat so viele Stunden, die ich früher über der Kloschüssel hing und dann dachte ich: Der Tag war so kurz und nun das : Langeweile! Großartig!:-)

Ich finde es auch toll, dass ich gerade sowenig Zeit habe für alles! Es gab Zeiten, da habe ich es den Tag über nicht geschafft mich aus dem Bett zu pellen, habe es gerade mal geschafft den Abwasch zu machen…Ist jetzt anders und ich liebe es!

Diese Dinge erfreuen mich, machen mich so glücklich. Geld ist etwas, was mich noch nie glücklich gemacht hat. Ich hatte nie finanzielle Sorgen und das ist ein Privileg, aber ich hatte jede Menge Probleme. Man sagt oft Menschen, die Geld haben, haben keine Probleme. Das mag sein, aber vielleicht liegt ihre Schwäche darin, dass sie sich Probleme machen. Wie ich es drehe, wie ich es wende: Was mich glücklich macht, ist unbezahlbar. Was mich erfreut, kann ich nicht kaufen. Das ist vielleicht das Geheimnis des Glücks: Es ist da oder eben nicht. Vielleicht können wir es erschaffen, aber sicher nicht kaufen!:-)Wie erwähnt, ich finde es gut, wie es ist und ich finde es gut, wie ich bin und nach wie vor: Ich würde den Weg noch einmal gehen! Mein Lohn dafür ist einfach grandios.

21 Gedanken zu “Würdest du?

  1. Das klingt super selbstbewußt, und aus meiner Sicht möchte ich noch etwas anfügen : Glücklich sein kann nur der , der sich selber annehmen kann wie er ist, und der sich selber lieben kann. Das sehen die anderen und spiegeln ihm dieses Gefühl zurück. Aus deinem Artikel geht für mich hervor, daß du genau diesen Weg beschreitest, dich gut zu finden. Respekt!

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  2. Ein wunderschön ehrlicher Beitrag. Ja all das, was wir in der Vergangenheit durchlebten, hat uns zu dem gemacht was wir jetzt sind. Darauf sind wir stolz. Ich sehe das auch so, egal wie schlecht die Phasen mitunter waren. LG Maren

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  3. Lange war ich nicht auf Blogs unterwegs. Soviel neues gibt es bei mir.

    Doch eben ganz zufällig auf deiner Seite gelandet.
    Und du hast mich berührt. Ja mich daran erinnert . Das ich früher anders war. Das mein Leben früher anders war.
    Und auch wenn ich heute stabil scheine. Ich erfreue mich an anderem Dingen als andere, sowie du:-)

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