Der Worte sind genug gewechselt

Ich will nicht mehr fragen.

Ich will nicht mehr antworten.

 

Eine Zeitlang hat es mich interessiert.

Es hat mich interessiert, wie es dir geht!?

Es hat mich interessiert, was du machst!?

Es hat mich interessiert, wo du bist!?

 

Jetzt bin ich der Fragen überdrüssig.

Und vielleicht ist das auch nur halbwahr!?

 

Irgendwo und irgendwie will ich es doch wissen.

Ich will wissen, wie es dir geht!?

Ich will wissen, was du machst!?

Ich will wissen, wo du bist!?

 

Nur will ich nicht mehr fragen.

Ich will auch nicht mehr antworten.

 

Ich bin die Buchstaben leid, die ich, zu Worten an dich, zusammensetze.

Ich bin die Sätze leid, die meine Lippen formulieren an dich.

Ich bin des Sprechens müde.

Ich bin des Sprechens mit dir müde.

 

Ich habe gefragt.

Ich habe geantwortet.

Ich habe geklagt.

Ich habe gebeten.

Ich habe gefleht.

Ich habe dir meine Liebe gestanden.

Ich habe dir meine Liebe bekundet.

Ich habe mit Engelszungen auf dich eingeredet.

 

Nun ist meine Zunge schwer.

Schwer wie Blei.

 

Ich will nichts mehr sagen.

Ich will nichts mehr von mir geben.

 

Ich will dir keinen Buchstaben mehr schenken.

Ich will dir kein Wort mehr überreichen.

Ich will keinen Satz mehr an dich richten.

 

Ich will einfach nicht mehr fragen.

Ich will einfach nicht mehr antworten.

 

Nicht, weil es mich nicht interessiert.

Ich will einfach nicht mehr.

Du machst es mir einfach zu schwer.

17 Gedanken zu „Der Worte sind genug gewechselt

  1. Ja, es gibt Dinge und Menschen die einfach in den Untergrund gehören:-)
    Was den Keller angeht, bin ich augenblicklich etwas vorsichtig, da ich dabei gerade nur die Assoziation von Leichenkeller habe. Ist zwar nicht ganz so schrecklich im Augenblick, aber doch recht beunruhigend, also bevorzuge ich das Wort Untergrund im Hier und Heute. Du magst es mir bitte nachsehen:-)

      1. Und wenn dann doch noch nicht schluss sein sollte, weil die Gefühle eben gegen ein Ende sind und auch sonst sich das Blatt nochmal wendet, dann ist das eben auch so. Es gibt viele Wege und manche haben eben einen Haufen Abzweigungen. Wichtig ist, dass du das tust, was für dich in dem Moment wichtig ist.

  2. Könnte ich geschrieben haben in den letzten Wochen. Merkwürdig, was sich die Natur, Gott oder wer auch immer mit der Liebe ausgedacht haben. Wir haben nichts erfunden, was mehr verletzen könnte. Und jedes Erkennen bezahlt man am Ende „mit Blut und Stücken seines Lebens“. Wir haben einfach zu viel Verständnis für die Männerwelt. Wir fragen, wir erklären, wir verstehen, wir geben und geben bis wir am Ende ganz leer sind. Kopf leer, Herz leer, Hände leer. Alles Liebe Dir.

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