Kennt ihr solche Tage, wo einfach alles nicht nach Plan verläuft?
Einen derartigen Tag hatte ich heute und ich kann nur hoffe, dass wenigstens mein Abend etwas ruhiger, entspannter, angenehmer und produktiver verläuft, obwohl ich mich gerade am liebsten nur ins Bett verziehen würde. Ich wäre auch mit ein paar erholsamen und regenerierenden Stunden auf dem Sofa zufrieden. Leider kann ich mir das heute gar nicht erlauben, denn die Arbeit macht sich nicht von selbst und da der ganze Tag nicht nach meinem geplanten Zeitablauf verlief, hänge ich jetzt bei meinem täglichen Arbeitspensum hinterher. Wird also ein langer Abend und eine kurze Nacht, denn ich sehe vor lauter Arbeit meinen Schreibtisch nicht.
Eigentlich fing es schon gestern Abend an. Ich wollte eigentlich nur ein paar Texte auf meinen Stick ziehen, die ich dann heute mal ausdrucken wollte. Meinen Stick, den ich für meine Texte benutze, habe ich leider nicht gefunden, also habe ich einen anderen benutzen müssen. Ich dachte, dass das eigentlich erstmal nicht so schlimm ist, aber es hat mich geärgert.
Da ich heute einiges an Arbeit hatte/habe, wollte ich auch recht früh aufstehen. Leider konnte ich die ganze Nacht nicht wirklich schlafen. Ich konnte weder einschlafen, noch durchschlafen, war stündlich wach und habe komisches Zeug geträumt. Als ich dann endlich richtig schlafen konnte, vor lauter Übermüdung, war es fast hell. So müde wie ich war, habe ich den Wecker natürlich nicht gehört und so fast drei Stunden verschenkt.
Zumindest sah es draußen recht freundlich aus, also dachte ich, dass Turnschuhe und eine Jeansjacke nicht die verkehrteste Kleiderwahl wären. Leider habe ich meinen Mp3-Player nicht finden können und musste also, ohne Musik in den Ohren, erstmal in die Stadt. Für mich ein Alptraum. Kaum war ich losgelaufen, fing es an zu regnen. Einen Schirm hatte ich natürlich nicht dabei, also kam ich ganz durchnässt und sauer in der Bibliothek an. Das Ausdrucken meiner Texte hat leider auch nicht funktioniert, denn der Stick hat nicht funktioniert. Warum, ist mir ein Rätsel. Also konnte ich nur Texte ausdrucken, die ich im Email Account  gespeichert hatte und das waren nicht viele. Eigentlich nur einer.
Irgendwann hat es mir dann auch gereicht und ich wollte eigentlich nur noch schnell etwas einkaufen und dann nach Hause. So durchnässt wie ich war, dachte ich mir, dass es vielleicht ganz sinnig ist mit dem Bus nach Hause zu fahren. Auch, wenn ich öffentliche Verkehrsmittel nicht mag. Leider musste ich dann feststellen, dass ich meine Monatskarte nicht dabei habe und mein Kleingeld ging schon für mein gekauftes Obst und meine Yoghurts drauf. Natürlich hatte ich auch keine Bankkarte dabei, denn die lag ganz entspannt zusammen mit meiner Busfahrkarte in meinem anderen Portemonnaie zu Hause auf dem Küchentisch. Also musste ich den Heimweg zu Fuß antreten, während sich der Regen weiterhin über mein Haupt ergoss.
Als ich dann endlich zuhause ankam, gabs erstmal eine heisse Dusche. Das sorgte zumindest erstmal für ein paar Minuten Ruhe. Leider war das alles noch nicht genug, denn als ich mir was zu essen machen wollte, stellte ich fest, dass mein gefrorener Lachs im Kühlschrank gar nicht so richtig gefroren war. Danke meinem blöden Tiefkühlfach!! Anscheinend hat das Tiefkühlfach es nicht geschafft den Fisch seit Samstag richtig zu kühlen und er war grün angelaufen. Ich entschied mich dafür einen grün angelaufenen Fisch nicht zu essen, sondern ihn einfach zu entsorgen.
Heute hatte ich wohl unheimlich schlechtes Karma. Solche Tage sollte man einfach nur vorüberziehen lassen und einfach vergessen. Ich hoffe trotzdem, dass zumindest der Abend nichts Nerviges mehr für mich bereithält und ich zumindest mit meiner Arbeit weiterkomme, obwohl ich leider gerade etwas traumatisiert bin und der augenblicklichen Ruhe noch nicht so ganz traue, aber selbst wenn noch etwas Ungeplantes passiert, nach dem Tag, würde es mich auch nicht mehr wirklich überraschen und auch das werde ich sicher überleben.

32 Gedanken zu “Tag mies, Laune schlecht!

  1. Gefällt mir eigentlich nicht! Aber ich habe auch solche Tage! Wer kennt sie nicht. Ich leide mit dir, denn vor ein paar Tagen bin ich auch regelmäßig nicht aus dem Bett gekommen und meinen Zeitplan versaut. Und ich habe noch heute und morgen an meiner Hausarbeit zu schreiben und auch für mich wird es heute ein langer Abned une eine kurze Nacht, weil ich keine Lust habe, wieder am letzten Tag durchzudrehen. Lieber mache ich heute mehr. Also, ich bin ganz bei dir mit der Thematik!

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      1. Danke und ich drücke uns auch ganz fest die Daumen!
        Ich hoffe zumindest, mir morgen so eine extreme Anspannung sparen zu können. Hoffentlich halte ich heute lange durch.
        Und du hoffentlich auch! Durchhalten! Irgendwann ist das auch erledigt (und bei mir muss es bis Donnerstag Mittag erledigt sein)!

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      2. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir aussieht, aber da ich heute mein geplantes Pensum geschafft habe, lasse ich es für heute sein. Ich wollte eigentlich heute viel mehr machen und mein Pensum erweitern, damit es morgen nicht so spät wird Vielleicht wirds dann morgen spät. Aber das ist mir jetzt egal.
        Hoffe, du bist ebenso erfolgreicher bzw. eigentlich erfolgreicher. Alles Liebe noch!

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      3. Super, das freut mich! Ich habe gerade etwas auf Netflix angeschaut, liege jetzt im Bett und schaue noch Seinfeld und lese dann noch ein bisschen.
        Dann wünsche ich dir ebenfalls einen entspannten Abend noch! 🙂

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  2. Ich kenne das auch. Oft merke ich schon beim Aufstehen, das so ein Tag ist. Alles folgende mag dann an sich selbst erfüllernder Erwartungshaltng liegen. Manchmal aber auch nicht. Dafür ist der folgende Tag manchmal ziemlich gut.
    In jedem Fall dauert es nicht ewig. Es wird wieder besser und Du wirst gute Laune haben. Und ausgeschlafener sein Ich werde in meiner Nachtschicht im Blog an Dich denken , wenn Du willst spiel ich Dir einen Wunschtitel 🙂

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  3. Da kommt man sich doch voll beobachtet vor. Als würde überall jemand unsichtbar/versteckt stehen, einen beobachtend und darauf wartend, einen neuen „Streich“ zu verzetteln, um das arme „Menschenkind“ vollkommen kirre zu machen.

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