1. Gesetzt den Fall ich würde jetzt sterben, dann hinterlasse ich hier auf Erden eine Menge lieber Menschen, die mich sehr vermissen würden. Der Todesgedanke ist ein makaberer Gedanke, aber es ist schön zu wissen, dass man gemocht wird und gegebenenfalls auch vermisst. Ich habe wundervolle Menschen um mich herum, die mich sehr gern haben, die mich wertschätzen, für mich da sind und denen ich wichtig bin. Sie mögen mich einfach so, wie ich bin und nicht anders und ich sie auch. Das zu wissen ist fantastisch, macht mich stolz und reich. 

2. Zeit mit Freunden und Familie verbringen gehört für mich unbedingt zum Osterfest. Gerade in diesen ruhigen und freien Tagen kann man Zeit mit den Liebsten verbringen. Aus diesem Grund mag ich Feiertage, da dann etwas mehr Zeit ist, um sich auch mal mit Menschen zu treffen und um Zeit mit ihnen zu verbringen. In meinem alltäglichen Alltag kommt das leider etwas zu kurz.

3. Eine Mini-Auszeit am Tag, sind immer die Momente, wenn ich zu Fuß unterwegs bin und dabei die Kopfhörer meines MP3-Players im Ohr habe und dann einfach gedanklich in meine eigene Welt abtauchen kann. Dann schreibe ich Kopfromane, träume mich weg oder einfach nur vor mich hin. Da tanke ich Kraft für alles, was da im Alltag noch auf mich zukommt.

4. Neulich habe ich Brownies für meinen Freund gebacken. Die hat er nämlich am Liebsten und ab und an mache ich ihm gerne diese Freude, wenn er am Wochenende bei mir ist.

5. Wenn die Kirschblüten blühen, so sagt man doch:-) Ich weiss gar nicht, was dann ist und ich weiss auch gar nicht, woher das kommt. Wenn die Kirschblüten blühen. Klingt auf jeden Fall sehr schön.

6. Schlaflosigkeit, nein danke! Ich bin es echt leid, dass ich, nach wie vor, so schlecht schlafe. Augenblicklich hilft da gar nichts. Meine Ärztin wollte mir neulich schon Schlafmittel verschreiben, aber bei meinem Suchtpotenzial, nein danke! Also quäle ich mich weiterhin durch meine durchwachten Nächte und hoffe weiterhin, dass sich das Problem auch wieder von alleine regelt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine entspannte Zugfahrt und im Anschluss daran auf einen schönen und entspannten Abend mit anderen Menschen.
Morgen habe ich geplant auf einen Geburtstag zu gehen. Die meisten Menschen dort werde ich zwar nicht kennen, aber das wird schon. Das ist mein Motto!
Und Sonntag möchte ich ausschlafen und dann wieder mit der deutschen Bahn nach Hause fahren:-)

Liebste Grüße an Barbara:-)
http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und entspanntes Wochenende:-)

16 Gedanken zu “Freitagsfüller #14# 2017

  1. Der Tod gehört zum Leben dazu. Wenn ich heute sterben würde, müsste ich mir sagen – wenn ich denn noch so viel Zeit hätte – es war ein gutes, wildes, selbstbestimmtes Leben, für das ich trotz aller Kämpfe dankbar bin. Meine Beerdigung wird ein Fest sein in einem Friedwald mit Metallica, Bob Marley und Marvin Gaye. Mein Mann meint, dass wir zusammen sterben und in einem Sarg liegen sollten. Aber eigentlich habe ich dazu noch keine Lust/Zeit, ich hab noch so viel vor.
    Ostern ist auch bei uns Familienfest. Dieses Jahr sind wir nur 10 Personen, weil fünf von uns in Neuseeland glücklich sind.
    Eine kleine Auszeit brauche ich jeden Tag zum Auftanken. Als die Kinder noch klein waren, hab ich mich dazu abends für 15 Minuten im Bad eingeschlossen, den Tag Revue passieren lassen oder einfach nur auf die Kuhweide gestarrt. Das hat genügt.

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  2. Man befasst sich nicht gern mit dem eigenen Tod oder dem nahestehender Angehoeriger, aber sollte es schon, denn nur so kann man selbstbestimmt sterben, bestattet werden und auch vererben. Ich bin seit Jahren drauf und dran mein Testament zu aendern und eine Patientenverfuegung zu machen und hab es immer noch nicht gemacht. Fuehlt sich nicht gut an…

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  3. Eine Konsequenz des Lebens liegt im Sterben. Zumindest so weit es mich betrifft, ich genieße es so viel wie ich kann mit dem, was ich zur Verfügung haben. Ihr Artikel ist interessant, weil man die halbe Welt setzt ernsthaft über den Tod zu denken. So ist es sehr gut.

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  4. Passend zum Karfreitag ein etwas trauriger Freitagsfüller.
    Überraschend habe ich gehört, dass nur die Hälfte der Christen an ein Leben nach dem Tod glauben. Aber das ist doch eigentlich der zentrale Bestandteil dieses Glaubens!?!

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    1. Ja, das ist tatsächlich etwas seltsam. Allerdings ist die Angst vor dem Tod wohl eben bei jedem Menschen da und auch die Angst, dass danach nichts mehr kommt. Der Glaube ist eine schöne Sache, aber wir wissen alle, dass es eben ein Glaube ist und kein belegbarer Fakt. Angst ist menschlich und Christen sind in erster Linie auch nur Menschen. Glaube hin oder her.

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      1. Ich glaube, mit zunehmenden Alter weicht die Angst vor dem Tod einer hoffnungsvollen Erwartung. Irgendwann hat man den Zeitpunkt erreicht, wo man – wie es so schön heißt – lebessatt ist. Im positiven Sinne.

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