m u s i k

Ich höre Musik am liebsten, wenn ich unterwegs bin. Ich bin gerne zu Fuß unterwegs und dabei ist es das beste, wenn ich mein Handy anmachen kann, meine Kopfhörer einstöpseln darf und los geht es mit PLAY.


Dann laufe ich durch die Welt, durch den Tag und höre einfach zu. Dann bin ich zwar da, aber irgendwie woanders. Dann spinne ich meine Kopfromane, die dann, wenn ich sie aufschreiben will, nicht mehr da sind, aber das ist nicht schlimm. Es zählt einzig der Moment. Man möge mir manchmal unterstellen, dass ich zu wenig schlafe, zu viel tue, dass ich mehr Ruhe bräuchte, um Kraft zu tanken, aber das tue ich. Genau in diesen Momenten. Dann gehört die Welt mir. Dann dreht sich die Welt nur um mich oder steht still und manchmal bin sogar ich in diesen Momenten die Welt. Das sind die Ruheinseln meines Tages. Das sind die Augenblicke, in denen ich Kraft tanke, meine Akkus auflade und meine Batterie fülle. In diesen Augenblicken, wenn ich über eine rote Ampel laufe, weil ich vollkommen woanders bin und das Hupen wahrnehme und den Autofahrer wild gestikulieren sehe, dann höre ich Georges Bizet-Les Toreadors from Carmen Suite No.1 und bin glücklich. So gefährlich wie es klingt ist es nicht!:-) Es ist beglückend und stimmt mich einfach schwebend. Grammatikalisch ist das jetzt nicht korrekt, aber das Wort erscheint mir bei der Beschreibung passend.
Augenblicklich hat es mir die Klassik angetan. Geigen, Pauken, Trompeten und Kontrabässe. Alles das im Ohr und Bilder im Kopf und fehlende Worte danach, aber nichts ist besser. Und wenn ich mal einen ganzen Tag frei haben sollte, irgendwann, dann werde ich genau das 24.Stunden lang tun. Vielleicht solltet ihr eure Auto an diesem Tag besser stehen lassen:-)

Ein Gedanke zu „m u s i k

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