Peter Georgas-Frey: Projekt Epilog (Rezension)

Ich wünsche allen einen herrlichen Samstag:-)


Heute gibt es wieder eine Rezension und ich freue mich sehr darüber, dass ich diese hier mit euch teilen darf.

Ich hatte vor Längerem schon erwähnt, dass der Autor Peter Georgas-Frey mir ein Exemplar seines neusten Buches Projekt Epilog geschickt hatte. Nachdem das Buch nochmals lektoriert wurde, da sich doch ein paar Tippfehler eingeschlichen haben, hielt ich dann vor Kurzem die neuste Version in den Händen und auf dieser beruht auch meine Rezension.

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Zum Autor:
Peter Georgas-Frey wurde 1970 in Zweibrücken, Rheinland-Pfalz geboren. Mittlerweile veröffentlichte er schon:
„Soanta und Als Paolos Hände reden lernten“ 2006.
„Die Revolte“ 2007
„Die Heimkehr“ 2014
„Zeitspuren“ 2015
„Die Rückkehr“ September 2016
„Sontland“ Dezember 2016 (Neuauflage „Die Revolte“)
Weiteres findet ihr auf seinem Blog: www.literaturfrey.com

 

 

Bei Projekt Epilog handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe. Begonnen hat alles mit Die Heimkehr und wurde dann mit Die Rückkehr fortgesetzt.

Ich hatte die ersten Teile bis dahin nicht gelesen und stürzte mich also Hals über Kopf in die Abenteuer des dritten Bandes.

Zu meinem Glück und dank dem Talent von Georgas-Frey war ich ziemlich schnell in der Geschichte drin.
Das Volk der Aurumer wollte ursprünglich zurück zu ihrem Heimatplaneten, doch leider blieben zwei ihrer Mitglieder auf der Erde. Die folgende Rettungsaktion misslingt und beide kämpfen seitdem, getrennt voneinander, um ihr Überleben auf der Erde und überlegen sich Möglichkeiten, wie sie doch wieder zurück in ihre Heimat gelangen können.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit den Möglichkeiten dieser Heimkehr bzw. mit dem Verhindern dieser Pläne durch andere Mächte und Machenschaften.
Für mich war zunächst alles neu, aber es fiel mir nicht schwer mich in dieser anderen Welt zurechtzufinden. Tatsächlich hatte mich dies etwas erstaunt, denn Rückblenden gab es kaum. Es wirkte plausibel und ich fand einen schnellen Zugang zur Geschichte.
Georgas-Frey erschuf zudem sehr authentische Charaktere, die allesamt sehr unterschiedlich sind, so fiel es mir auch leicht alle gut auseinander zuhalten. Das erleichterte die Denkarbeit, die man durchaus leisten muss, wenn man den dritten Teil einer Trilogie zuerst liest.
Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in dieser erschaffenen und fiktiven Welt zu bewegen.
Das Buch ist außerdem in drei längere Abschnitte gegliedert, die jeweils ihren eigenen Schwerpunkt haben, was ebenfalls das Lesen und Folgen erleichterte.
Ich folgte der spannenden Geschichte, die mich sehr mitfiebern ließ.

Es tauchen auch wieder die bekannten Protagonisten Apate und Chronos auf und nachdem beide getrennt wurden, stellt man sich die Frage, ob beide wieder zusammenfinden? Wer wird letztlich das Machtspiel gewinnen und triumphieren–die Aurumer oder doch das Erdenvolk?

 

Einiges brachte mich doch auch sehr zum Nachdenken. So wirft Georgas-Frey die Fragen auf, was technischer Fortschritt für Vor- und Nachteile mit sich bringt. Geschickt spielt der Autor hier mit dem, was bekannt ist und mit dem, was möglich sein könnte. Georgas-Frey zaubert Visionen, die mich stark an George Orwells 1984 denken ließen. Der Autor schafft es den Leser zum Nachdenken zu bewegen, nicht nur über die aktuelle technologische Entwicklung, sondern auch über die Welt von morgen.

Wer also in den nächsten Monaten Lesestoff benötigt, sollte sich dieses Werk merken und es auch auf seine Wunschliste schreiben.
Ich werde den ersten und den zweiten Teil auf jeden Fall noch lesen und ich darf an dieser Stelle verkünden, dass sich der Autor Peter Georgas-Frey morgen meinen Fragen zum Buch stellen wird. Ich hoffe, dass ihr dann auch wieder dabei seid, beim Interview mit Peter Georgas-Frey.

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