Peter Georgas-Frey: Projekt Epilog (Interview)

Guten Morgen am heutigen Sonntag:-)


Wie gestern bereits angekündigt darf ich heute einen Gast begrüßen. Gestern gab es hier eine Rezension zu seinem neusten Werk Projekt Epilog und heute ist der Autor Peter Georgas-Frey höchstpersönlich hier und stellt sich meinen Fragen.

 

Hallo Peter, ich begrüße dich ganz herzlich:-)

Projekt Epilog ist nun erschienen. Das ist der dritte Teil der Reihe. War eine Triologie von Anfang an geplant oder hat sich die Geschichte beim Schreiben verselbstständigt?

 

Letzteres. Ich bin bei jedem Band davon ausgegangen, es ist der letzte und hatte nicht die geringste Idee, wie es weitergehen soll.

 

Science Fiction ist ein Genre, dass eine große Leserschaft anzieht. Das Eintauchen in andere Welten, andere Galaxien, das Außerirdische, all diese Dinge haben ihren Reiz. Wie entstand die Idee zu der Geschichte und warum gerade auch dieses Genre?

 

Ehrlich gesagt: Zufall. Ich bin kein Science Fiction-Fan und habe wenig aus diesem Bereich gelesen. Als Film oder Computerspiel mag ich das Genre, in Buchform weniger. Ich hatte eines abends die Idee zur ersten Szene der „Heimkehr“ und habe von dort aus die Geschichte weiter entwickelt, was sie wurde war für mich vorab nicht erkennbar. Meine früheren Bücher „Soanta & Also Paolos Hände reden lernten“ sowie „Sontland“ mögen illustrieren, dass ich in keinem Genre wirklich daheim bin. Aber sehr wohl gefühlt habe ich mich mit den Aurumern.
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Wie war die bisherige Resonanz?

 

Sehr erfreulich. Mit der „Heimkehr“ hatte ich überhaupt die ersten nennenswerten Verkäufe und im weiteren Verlauf den Erfolg, dass sich die „Heimkehr“ bei Amazon im Genre „Erstkontakt“ bis auf Platz 1 hochschraubte und zusammen mit der „Rückkehr“ viele Wochen in der Top 10 blieb.

 

Wie lange dauerte die Arbeit an dem Werk? Dazu zählt selbstverständlich auch die Recherche und die Korrektur?

 

Puh! Schwierige Frage, da ich immer etwas nebenher am schreiben bin. „Die Heimkehr“ hat mich, ich glaube ein Jahr beschäftigt, „Die Rückkehr“ ich meine 7 bis 8 Monate, „Projekt Epilog“ habe ich in 5 Monaten niedergeschrieben, da war aber auch das meiste schon erdacht (Figuren, Orte, Dramaturgie). Ich achte weniger auf die Zeit, sondern mehr darauf, dass ich eine kontinuierliche, erste Niederschrift hinbekomme, dann das Skript liegen lasse und erst nach etwas Abstand die Überarbeitung beginne.

 

Das Buch ist via Selfpublishing erschienen. Welche Gründe gab es für diese Entscheidung und was sind Vor-und Nachteile des Selfpublishing?

 

Ich mag keine Zeit verschwenden. Ich habe Verlage nie sehr zugänglich erlebt, beginnt schon mit Exposé schreiben. Wenn ich meine Geschichte auf ein Blatt Papier kritzeln soll, hat sie vermulich auch nicht mehr Seiten nötig. Der Vorteil des Selbstverlages? Freiheit! Der Nachteil? Unglaublich viel Arbeit.

 

Für alle Autoren, die den Weg des Selfpublishing gehen möchten, was sollten sie beachten?

 

Sie sollten ihr Vorhaben ernst nehmen und sich Zeit geben. Sie sollten nicht immer mit Wohlwollen rechnen und sich überraschen lassen, wie viel freiwillige Hilfe man erhält. Sie sollten den Faktor Zeit und Geld nicht unterschätzen, beides muss man im Grenzbereich des Leistbaren inverstieren.

 

Vom Schreiben leben! Ist das in der heutigen Zeit möglich?

 

Ich betrachte das wie Lotto-Spielen. Man muss halt den einen Roman schreiben der ein großes Publikum begeistert und, wenn der verfilmt wird, hat man Glück. Ansonsten bin ich sehr dafür, von der eigenen Hände Arbeit zu leben und kann wenig mit der Bohéme anfangen.
Was bringt die Zukunft? Auf was dürfen sich die Leser noch freuen? Ist etwas bereits in Planung oder in Arbeit?

 

Das ist eine Frage der Zeit. Ich habe mehr geschrieben, als veröffentlicht und würde sehr gerne noch mehr Leser erreichen. Konkret geplant ist ein neuer Roman ab dem Herbst. Es gibt dazu einen umfangreichen Plot, dessen Ausarbeitung mich eine Weile beschäftigen wird. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass es ein Mehrteiler wird. Aber ihr sollt ja auch noch ein bisschen gespannt sein …

 

Ich bedanke mich ganz herzlich und darf euch das neuste Werk des Autors empfehlen:

Projekt Epilog

74745937

Autorenblog: www.literaturfrey.com

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