#thebiggoodbye

 


Manchmal müssen wir Abschied nehmen. Es ist jedes Mal schwer Lebewohl zu sagen und loszulassen, aber im Leben ist es unausweichlich. Manchmal laufen Dinge nicht nach Plan und manchmal passen Menschen nicht zusammen und manchmal sind Trennungen nur die Möglichkeit eines neuen Beginns. Ein schreckliches Ende ist besser, als ein täglicher Kampf ums Glück.

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27 Gedanken zu „#thebiggoodbye

  1. Liebe Mia, das berührt mich, weil mir Trennungen vertraut sind. Selbst bin ich gegangen und bin verlassen worden. Betrug und Verrat sind mir auch bekannt, teils von beiden Enden her.

    Es gibt keinen wirklichen Trost und die ganzen Weisheiten dazu sind alle richtig, helfen aber in dem Moment, in dem man im Feuer steht, nicht weiter. Es brennt, schmerzt und will angesichts mancher Erinnerungen und ehemals gemeinsamen Zielen nicht nachlassen. Aber niemand weiß, was Du mit der Zeit gewinnst, nachdem Du nun verloren hast.

    Was zu mir gehört, bleibt.

    Sei herzlich gegrüßt und fühle dich gedrückt …

    1. Ich danke dir ganz herzlich:-)
      Ja, manchmal wird man nicht um Erlaubnis gefragt. Ich bin eben auch so ein Mensch, dass ich denke, dass alles irgendwie einen Grund hat. Das macht einiges etwas leichter im Leben. Es mag zwar nur Einbildung sein, aber in manchen Momenten des Lebens ist alles gut, was hilft. Die Wahrheit ist manchmal nicht leicht zu akzeptieren, aber ob wir wollen oder nicht, sie ist da:-)
      Sei lieb gegrüßt und danke für deine offenen Worte:-)

    2. Sehr schön gesagt, Reiner.
      Manchmal denke ich, Mia, mir ging es ebenso wie Reiner, dass man nicht so fest halten solle, an seinen Gefühlen, damit es nicht zu schwer wird bei einer „eventuellen“ Trennung. Das ist für mich allerdings ein Trugschluss, denn: Wenn ich so machte, wäre ich nie ganz da, würde ich nie wirklich lieben, wäre es ein Verlassen auf Abruf, würde eine innere Distanz immer ein wenig nagen an einem Fundament aus Liebe und Urvertrauen. Doch das, nach über 50 Jahren ist und war niemals mein Leben. Lieber mit Schmerzen und Verzweiflung am Rande des Lebens entlang schlittern (Das meine ich wörtlich!) als das Gefühl der Liebe nicht zu geben. In diesem Sinne, alles Liebe in der Ent-täuschung und viel Kraft für Dich!
      lg Olaf

      1. Dankeschön:-) Meine Gefühle sind auch immer ehrlich. Die heutigen auch:-) Ich mache auch immer Dinge ganz oder gar nicht. Nur ehrlich sollte man eben sein. Zu sich selbst und auch zum Partner. Wenn etwas nicht funktioniert, dann sollte man dem Glück nicht im Wege stehen. Damit meine ich, das man manchmal eben auch loslassen muss, um selbst wieder glücklich zu sein und auch damit man dem Partner die Möglichkeit gibt glücklich zu sein. Ist nicht immer alles leicht, aber das ist wohl normal:-)

      2. Nein, einfach ist es nie, zeigt es doch immer auch ein wenig von den Gefühlen, die tatsächlich da waren – und sind! All die guten Worte vom Sand und Vogel, und, und sind schön und lieb gemeint, aber nur äußerlich…

      3. Worte sind eben das, was da ist. Zumindest versuchen sie ein wenig zu trösten. Die Trauer verschwindet dadurch natürlich nicht, aber es hilft ein klein wenig, zumindest für ein paar Sekunden. Jetzt heißt es einfach diese kleinen Augenblicke auszudehnen. So angelt man sich nach oben. Braucht alles seine Zeit. Es ist immer ein Prozess.

      4. Das ist wahr. Zumindest wenn man die Einsicht hat und auch reflektiert. Kann eben auch nicht jeder. Wie oft gibt man anderen die Schuld, weil man nicht reflektiert und sich auch mal ganz ehrlich mit sich selbst auseinandersetzt? Die Wahrheit liegt immer in der Mitte. So ist das und das muss man auch einsehen.

      5. Nein, nicht viele (im Verhältnis) reflektieren ehrlich. Vielleicht ist auch das ein Prozess, den manche Menschen recht früh beherrschen, manche erst mit 83 Jahren oder nie. Es kommt auf den Charakter an und die Prägung im Leben an. „Du bist schuldig!“ erniedrigt den Gegenüber nicht nur, es erhöht den Ausrufer gleichzeitig. Ist leicht, man fühlt sich im Recht, groß und fehlerlos. Dass es irgendwann auf den Ausrufer, also Menschen dieser Art, zurück fällt, kann sehr lange im Ungewissen bleiben. Die richtigen Freunde schubsen einen schon mal in die richtige Richtung (für uns(ich behaupte mal uns😊) in Richtung Reflektion). Fehlen diese Freunde und ist man nur mit Jasagern und Scheinfreunden umgeben, wird es umso schwerer werden.
        Die Wahrheit in der Mitte zu sehen bedeutet schon ein Blick auf sich selbst zu wagen…. G E F Ä H R L I C H😉… für den einseitig Blickenden….

      6. Du sagst es! Das richtige Umfeld und die richtigen Freunde sind entscheidend für unseren Werdegang. Wenn ich meinen besten Freund nicht hätte, der mir manchmal den Kopf wäscht, dann wäre ich sicher auch anders. Dafür bin ich sehr dankbar. Schuldzuweisungen sind immer leichter, als mit sich selbst ins Gericht zu gehen. Wenn man das manchmal ganz ehrlich tut, dann wächst man und lernt, ansonsten bleibt man immer auf einer Stufe und wundert sich, warum man letztlich alleine bleibt oder Kontakte abbrechen, denn Fakt ist doch: Niemand lebt ein Leben in dem immer nur andere Schuld sind. Lassen wir den Satz doch wirken….das kann einfach nicht sein, wo man doch weiß, dass kein Mensch fehlerfrei ist:-)

      7. Ohne noch eine Rechtfertigung zuzulassen, mehr eine Reflektion, in den Momenten einer Trennung gehen die Menschen sehr unterschiedlich mit den Gefühlen um. Selbstschutz ist oft ein erster Reflex, wie wir schon als erwischte Kinder sagten: Nee, warischnisch….. “ obwohl alles eindeutig war, wir vielleicht noch Schokopudding an den Fingern hatten…… im Leben schützen sich viele Menschen vor einer frühen Erkenntnis durch Verleugnen, erst später kommt die Einsicht und Erkenntnis “ Man, was habe ich da bloß verzapft.“ Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung. Muss nicht mal böse gemeint sein, kommt aber beim Empfänger, der ja in der ähnlichen Situation ist, nicht an. Wie denn auch!
        (jetzt rutschte mir glatt das Handy aus der Hand (Sofa), als ich es hoch nahm, stand das Wort OSTBLOCK da. War ein Moment der Erheiterung 😆😂😂)
        Doch die Fähigkeit, mal einen Schritt neben sich zu tun, um zu sehen, wie man sich gerade verhält und wie es beim anderen ankommt, das ist etwas, was man erst lernen muss. Halte ich für wichtig. 😊

      8. Definitiv. Da sind wir dann auch wieder bei dem Punkt, den du ja vorhin schon erwähnt hast, dass manche Menschen es spät lernen und andere sogar nie. Man denkt ja auch immer, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Trotzdem, nun bin ich noch nicht alt und dennoch weiss ich schon seit langer Zeit, dass zu einer Beziehung immer zwei gehören und auch zu einem Ende. Ich versuchte bisher immer aus meinen Beziehungen für die folgenden zu lernen. Hätte ich das nicht getan, dann hätte ich mich auch niemals weiterentwickelt. Fehler einzugestehen und Empathie sind ja keine Schande, aber trotzdem greifen viele eben auf Schuldzuweisungen dem anderen gegenüber zurück, als würde es letztlich noch irgendwas an der Sache selbst ändern. Bei Trennungen ist es so: letztlich bleiben beide alleine zurück.

      9. Genau, da gibt es keine Gewinner, denn beide Menschen haben einen Partner verloren, den sie einmal liebten, wahrscheinlich. Mit dem Alter denke ich hat es nichts zu tun, (oder wenig, denn Erfahrungen sind prägend) denn ein Mensch, der seit frühesten Jahren in Beziehungsfragen reflektierte ist emotional viel weiter, als einer, der sich von Beziehung zu Beziehung hangelt. Das sage ich allerdings ohne Wertung. In meiner Jugend haben Freunde auch schon mal gesagt, dass ich mich doch mit einem anderen Mädchen trösten könnte, doch das wollte ich weder, noch wäre es fair zum anderen, „neuen“ Menschen gewesen. Habe ich schon mit 16 nicht anderes gemacht. Doch auch im Freundeskreis gab es andere Handlungsmuster. Klar.
        Wenn Du so gehandelt hast, wie Du scbreibst, dann findet gerade die Entwicklung statt, die uns „tiefer“ werden lässt, das meinte ich oben. Manchmal auch, nein immer auch anstrengender, aber (für mich) dadurch wertvoller. Empathie lernt man dadurch ebenso, da hast Du recht, Mia.

      10. Liebsten Dank:-) Ich danke dir auch sehr für diese Unterhaltung. Das hat meinen Tag sehr bereichert und war ein schöner Austausch. Genau auch das ist es, was aufbaut und stärkt. Diese Dinge sieht man manchmal nicht vor lauter Trauer. Trösten mit jemand anderem finde ich immer schwierig und gefährlich. Gefühle zu überdecken sorgt leider dafür, dass sie unter Umständen früher oder später ausbrechen wollen und das passiert dann zu Schaden von vielen Menschen:-) Ich danke dir wirklich sehr:-)

      11. Sehr gerne geschehen, wenn es nur ein ganz ganz GANZ kleines Lächeln in Dein Herz gezaubert hat ist alles gut und richtig! 😊 Genau Trösten mit jemand anderem bringt das zutage, was Du sagst!
        Freut mich, wenn ich Dir Deinen etwas bereichern konnte, auch das kann WordPress manchmal sein. Also ganz liebe und ganz unbekannte (aber nicht in den Gefühlen) Grüße und eine starke Woche!
        P.S. Wenn Du schreibst, antworte ich Dir… 😊

      12. Liebsten Dank:-) Und es war nicht nur ein Lächeln, sondern durchaus ein wenig mehr Lächeln:-) Ich habe mich wirklich verstanden gefühlt und aufgefangen. War ein guter Tag:-) Danke:-)

  2. Liebe Mia,

    Ein Like deswegen, weil Du so offene Worte fandest.
    Trennungen, Leb Wohl zu sagen ist so schwer aber manchmal wirklich auch der Beginn von etwas Neuem.
    Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung getroffen hast, dass Du wieder glücklich und fröhlich wirst…
    Alles Liebe Dir
    Thomas

    1. Liebsten Dank Thomas:-) Aller Anfang ist schwer. Plötzlich fehlt da ja was oder wer, aber man gewöhnt sich daran. Irgendwie hat man ja keine große Wahl.
      Ich grüße dich ganz lieb:-)

      1. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man sich daran gewöhnt, auch wenn’s dauert, auch wenn’s so lange dauert… Eine Wahl hat man in einem solchen Fall leider nicht, da gebe ich Dir recht

        Liebe Grüße, fühl Dich gedrückt
        Thomas

      2. Ich danke dir sehr❤️Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können und ja, manchmal brauchen Dinge Zeit. Die nehme ich mir auch❤️🌸
        Liebste Abendgrüße

  3. I am sorry for your loss, Mia. Separation is never easy. It’s a form of grieving or mourning. Although it is a cliche, time will heal your wounds. I wish you all the happiness that you give to others through your writing.

    1. THANKS:-*

      That’s kind of you. I thank you for your words and your comfort.
      I think that everything has a reason. When I touch people with my words, that makes me happy.

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