Manchmal vielleicht ja doch…

Nun, manchmal ist es gut, wenn Dinge vorbeigehen und endlich ein Ende haben. Das ist bei zwischenmenschlichen Beziehungen so, bei schlechten Filmen und bei Dates.


Es gibt keinen Gradmesser für ein gutes oder ein schlechtes Date. Alles ist individuell und kommt auf den jeweiligen Menschen und seine ganz persönliche Betrachtung an. Leider neige ich dazu, Dinge von Anfang bis zum Ende durchzuziehen. Man kann es Höflichkeit nennen, Heuchelei oder selbstverletzendes Verhalten, aber ich ziehe Dinge durch. Ich habe sogar die widerliche Angewohnheit solange zu nerven, dass Personen mir aus dem Weg gehen und dann davon überzeugt sind, dass es ihre Idee war. Ein ganz widerliches Verhalten, aber Menschen fühlen sich anscheinend wohler, wenn sie ablehnen können, in meinem Fall manchmal meinen abzulehnen, als abgelehnt zu werden. Wer spricht wann, was zuerst aus, ist für die eine oder andere Person durchaus von Belang. Wer spricht eine Trennung zuerst aus? Das ist für viele Menschen ein wichtiger Faktor. Ob es provoziertes Verhalten war, hinterfragt selten jemand.
Bei schlechten Dates ist es ähnlich. es hat durchaus Vorteile, wenn dein Date dich für einen vollkommenen Deppen hält, als dass man Hoffnungen im Keim ersticken muss.
Vielleicht sind es eben auch diese kleinen, seltenen Momente im Leben, in denen wir die Möglichkeit haben, eine gute Tat zu vollbringen? Vielleicht sind diese kleinen Provokationsschauspiele die einzige Form von Lug und Trug, der sich letztlich für beide Seite als positiv entpuppt? Denn seien wir mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz, es ist doch besser ein Date als Katastrophe abzustempeln, als mit einem leeren Korb nach Hause zu gehen und sich abgelehnt zu fühlen.

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