Fastenzeit

Guten Morgen an euch alle;-)

Ich hoffe, dass ihr alle gut geschlafen habt und nun auch fit seid für den Mittwoch:-)
Heute ist Aschermittwoch. Die Narrenzeit ist also offiziell um und jetzt wird die diesjährige Fastenzeit eingeleitet. Diese ist die Vorbereitungszeit auf eines der wichtigsten Feste der Christenheit: es geht um die Auferstehung von Jesus Christus, also um Ostern.
Nun soll 40 Tage gefastet werden. Solange fastete Jesus angeblich auch in der Wüste. So steht es zumindest geschrieben. Die Fastenzeit wird auch als Passionszeit bezeichnet und ist der Buße und Umkehr gewidmet.
Christen – aber auch viele andere Menschen – nehmen die Fastenzeit zum Anlass, um bewusst zu verzichten. Ursprünglich verlangte die christliche Fastenzeit die Beschränkung auf möglichst einfache Nahrung ohne Fleisch und ohne Alkohol. Heute wird dieser Grundsatz noch immer eingehalten, zusätzlich wird aber auch auf viele andere weltliche Gelüste und Dinge verzichtet. Ob Zigaretten, Süßigkeiten oder Internet: Wichtig ist der bewusste Verzicht, denn die Fastenzeit soll eine Phase der Reinigung sowohl für den Körper als auch für die Seele sein.

 

Im Islam gibt es ja auch die Zeit des Ramadans, in der Muslime angehalten sind, jeden Montag und Donnerstag zu fasten.

Im Buddhismus verzichten Mönche und Nonnen jeden Tag ab 12 Uhr komplett auf die Nahrungsaufnahme.

Im Judentum wird an Jom Kippur gefastet.

 

Ich bin in diesem Glauben zwar aufgewachsen, aber ich verzichte bewusst auf den Verzicht und faste nicht:-)
Verzichtet ihr auch auf etwas oder lasst ihr die Fastenzeit ebenfalls fastenfrei an euch vorbeiziehen?

24 Gedanken zu „Fastenzeit

      1. Man könnte ja auch mit schlechten Gefühlen fasten oder damit sich nicht immer selbst zu bestrafen, da fällt mir einiges ein, von dem weniger ein echtes mehr wäre…

      2. Ach da würden wir uns sicher ganz lange unterhalten können über dieses:weniger ist mehr und wo Fasten sicher angebrachter wäre, als beim Schokoriegel🤗😂😂

      3. Liebsten Dank 🙏Das wünsche ich dir ebenfalls. Melde mich die Tage allerdings mal per Post😉😉🍀

  1. Selbst faste ich nicht. Anstelle dessen bin ich bemüht, mich das ganze Jahr über achtsam und gesund zu ernähren.Ohne Alkohol und annähernd fleischlos. Ohne Junk-Food, dafür lieber selbst kochen. Es geht mir gut damit.

    Lieben Gruß Dir.

    1. Ich sehe das auch so. Bin auch im katholischen Glauben erzogen worden. Fasten war da Pflicht, aber das ist eben was anderes, auch wenn ich damit auch nicht ganz konform gehe. Heute ist es tatsächlich so, dass viele einfach fasten, weil es gerade eben Thema ist und dahinter ist dann eben nichts. Ich kenne das und den Glauben eben auch, aber ich praktiziere es ebenfalls nicht.Zumindest in dieser Form nicht. Achte eben auch ganz alltäglich auf mein Wohlbefinden und meine Gesundheit. Nicht, dass ich nicht auch mal sündige, aber eben in Maßen😉

  2. Liebe Mia,
    „Im Islam gibt es ja auch die Zeit des Ramadans, in der Muslime angehalten sind, jeden Montag und Donnerstag zu fasten.“ … Woher stammt diese Aussage? Sie hat mich sehr verwirrt.
    Herzliche Grüße
    Serap

    1. Der Ramadan findet immer im neunten Monat des islamischen Mondjahres statt, soweit meine Information. In dieser Zeit ist der Fastenmonat. Es ist im Islam nicht gestattet das ganze Jahr über ohne Unterbrechung zu fasten. Diese zwei Tage waren da angegeben. Gelesen hatte ich das in der Hannoversche Allgemeinen ( http://www.haz.de/ )
      Den genauen Link kann ich dir jetzt allerdings auch nicht geben. Es gab da einen Artikel zu dem Thema Fasten. Wenn das nicht der Wahrheit entspricht, dann entschuldige. Kann morgen mal meinen Chef fragen, der müsste es wissen:-)
      Liebste Grüße
      Mia

      1. Liebe Mia,
        danke für Deine Rückmeldung.
        Während des Fastenmonats Ramadan, wird täglich gefastet (Sonnenaufgang- bis Sonnenuntergang). Das wurde von der Zeitung Hannoversche Allgemeine wohl falsch vermittelt. Mir ist nicht bekannt, dass es derartige Ausnahmen gibt, wie das Fasten an zwei Tagen. Ich selbst komme aus dem muslimischen Raum. Etwas derartiges habe ich noch nie gehört und dachte, dass wohl etwas an mir vorbeigegangen ist. Das in manchen Ländern der Anfang und das Ende von Ramadan mal unterschiedlich berechnet wird, kenne ich, jedoch nicht die Reduzierung des Fastens auf zwei Tage die Woche. Zumal der muslimische Kalender 29/30 Tagen pro Monat hat und somit bei zwei Tagen fasten, die Fastentage nicht immer auf den Montag und Donnerstag des Gregorianischen Kalenders fallen könnten.
        Herzliche Grüße
        Serap

      2. Liebsten Dank für deinen Kommentar und die Aufklärung und Richtigstellung🙏
        Selbst weiß man solche Dinge ja auch nicht alle und kennt auch nicht jedes Detail.
        Bei der Hannoverschen sollte man sich aber mal beschweren, dass solche Fehlmeldungen rausgehen. Das ist ja Vermittlung von falschen Tatsachen. Ich werde versuchen diesen Artikel zu finden. Meine ich wirklich ernst. Das sollte nicht passieren dürfen. Ich bin selbst im journalistischen Bereich tätig. Das ist ein No-Go.
        Herzlichen Dank für deine Ausführung. Freut mich sehr, dass du dir hierfür die Zeit genommen hast und dir die Mühe gemacht hast.
        Sei lieb gegrüßt 🦋
        Mia

      3. Liebe Mia,
        sehr gerne. Hier eine Idee, die die Zeitung wohl missdeutet hat: Es gibt ein freiwilliges Fasten außerhalb der Zeit im Monat Ramadan. Dies findet am zweiten und fünften Tag der Woche statt, was der Montag und Donnerstag wären. (Die Woche beginnt am Sonntag). Wahrscheinlich wurden die beiden Dinge zusammengewürfelt. Das ist die einzige Erklärung, die ich mir vorstellen kann. An welchen Tagen das freiwillige Fasten ist, musste ich auch erst überlegen. Aber so würde es wenigstens einen Sinn ergeben, wenn auch faktisch immer noch im Zusammenhang falsch. 🙂
        Jetzt hätten wir es wohl gelöst.
        Vielen Dank für den Austausch. Muss zugeben, dass ich im Gedächtnis kramen musste, wie es wohl zusammenhängt. Man merkt, dass es auch für mich schon arg lange her ist mit dem (Thema) Fasten. 😉
        Herzliche Grüße
        Serap

      4. Das ist sicher eine passende Erklärung. Ich denke trotzdem, dass hier dann einfach sehr schlecht recherchiert wurde und wenn man bedenkt, dass solche Texte ja auch nochmal korrigiert und redigiert werden, dann ist das nicht unbedingt ein gutes Bild, welches die Hannoversche hier abliefert:-)

        Liebste Grüße an dich und ich hoffe, dass du zumindest ein wenig Spaß hattest beim eigenmächtigen Recherchieren:-)
        Mia

      5. Da stimme ich Dir zu, liebe Mia. Da scheinen alle geschlafen zu haben. Trotzdem war es gut, mal im Gedächtnis herumzukramen und wieder einiges ans Tageslicht zu bringen. Vielen Dank dafür. Jetzt sind wir beide ein wenig schlauer und somit war Dein Beitrag und der Austausch doch wirklich sehr wertvoll.
        Viele liebe Grüße
        Serap

      6. Das freut mich und ich danke dir auch für die wundervolle Aufklärung und auch für deine Mühe:-)
        Liebste Grüße
        Mia

  3. Gefastet habe ich noch nie, auf einigermaßen gesunde Ernährung achte ich meistens.
    Was bin ich froh, dass ich mir das von niemanden vorschreiben lassen muss und fühle mich deshalb auch nicht als schlechter Mensch, nur als Mensch mit Selbstbestimmung… 😉

    1. Das bist du sicher nicht😊Vor allem ist man noch lange kein guter Mensch, nur weil man mal eine Weile auf was verzichtet. Was für eine seltsame Denke wäre das in der Welt, aber vermutlich meinen das auch Leute, deswegen stellen Sie es dann auch so zur Schau:
      Seht her, ich faste 🙈
      Ich denke, wir machen das schon ganz richtig 💪😊😉

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