Schreibatelier Mia-Lesson 14: Grundregeln des Schreibens 6

Hallo an euch:-)
Ich begrüße euch am heutigen Freitag in meinem Schreibatelier Mia und heute geht es wieder weiter mit der Reihe Die Grundelemente des Schreibens.

Heute werden wir diese Reihe allerdings abschließen, sodass ich nächsten Freitag ein neues Thema anschneiden kann und wir können dann ein neues Kapitel aufschlagen:-)

Ich beende die Reihe heute mit der Figurensprache, allerdings verweise ich darauf, dass DER DIALOG an sich von mir noch genau und detailiert bearbeitet wird. Dies passiert allerdings erst noch:-) Ich hoffe, dass ihr dann auch dabei seid.

Heute umreißen wir etwas den Dialog, gehen zunächst einmal auf die Figurensprache selbst ein, denn diese ist wichtig für eine Geschichte und gehört mit zu den Grundregeln für den guten Schreibstil.

Was ist wichtig bei der Figurensprache und auch beim Dialog?

Die erwähnenswertes Aufgabe, die beide haben, ist diese:
Charakterisierung der Figuren durch wörtliche Rede

1.Es sollte immer klar sein, welche Figur gerade spricht.
2.Jede Figur sollte ihre eigene Klangfarbe und Sprechweise besitzen, die der Leser unterscheiden kann.
Wie traurig wäre es, wenn in unserem Dialog versehentlich alle Figuren klingen, wie wir selbst? Das passiert nämlich leider häufig.
Achte darauf, dass deine Hauptfigur genau so spricht, wie eben nur sie sprechen kann. Woran erkennt man sie wieder, wenn man nur den Dialogtext lesen könnte, ohne zu wissen, dass sie gerade geredet hat?
Die Unterscheidung der Figuren durch wörtliche Rede ist äußerst wichtig.
Das wissen auch die großen Meister der Schreibkunst und halten sich stets an diese Regel.
Ein gutes Beispiel hierfür liefert uns Harry Potter von J.K.Rowling:
Hier finden wir die Figuren Harry Potter, Ron Weasley, Albus Dumbledore und Rubeus Hagrid. Jede dieser Figuren ist durch ihre Sprechweise sofort erkennbar.
Harry Potter ist der normale Junge von nebenan, der so spricht, wie ein Junge von nebenan nun mal spricht. Große Besonderheiten fallen hier nicht weiter auf und der Leser kann sich gut in diese Sprechart einfühlen.
Ron Weasley fluchte in der Originalfassung sehr viel. Der Verlag hat damals bei J.K.Rowling sehr zensiert, aber in der ursprünglichen Fassung flucht und schimpft Ron ständig. Das war ihre Idee Ron einen Erkennungswert zu geben.
Rubeus Hagrid spricht meistens sehr abgehackt und kurz. Es ist manchmal ein wenig schwer im zu folgen, aber das hat eben den Effekt, dass wir sofort wissen, dass er es ist.
Albus Dumbledor ist der große Meister und Lehrer, der Schulleiter. Seine Art erkennen wir sofort. Die gehobene Sprache und die Ruhe, die dabei verströmt wird ist sofort erkennbar und lässt sich zuordnen.
Um einer Figur eine Klangfarbe zu geben, dieser Figur ihre eigene Sprache zu verleihen, ist die Auseinandersetzung mit dieser Figur sehr wichtig. Nur, wenn wir wissen,wer unsere Figur wirklich ist, wissen wir auch, wie sie spricht und sprechen soll. Die Figurensprache entsteht also mit der Entstehung der Figur und das wird auch unser nächstes Thema werden:
Charaktere und Figuren erschaffen, die fesseln:-)
Ich hoffe, dass ich euch nächste Woche dann auch wieder begrüßen darf in meinem Schreibatelier Mia und wünsche ich erstmal einen schönen Freitag:-)

2 Gedanken zu „Schreibatelier Mia-Lesson 14: Grundregeln des Schreibens 6

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