Montagslyriker Runde 6 (START)–die magische Wortzauberin

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Ich begrüße euch am heutigen Montagabend und heiße euch herzlich willkommen zum offiziellen Beginn der 6. Runde der Montagslyriker.


Der deutsche Aphoristiker Erhard Horst Bellermann sagte mal:
Jeder Anfang ist eine Fortsetzung!

In unserem Fall trifft das definitiv zu, denn unsere Reise geht weiter. Zum sechsten Mal wagen wir uns in die Welt der Künste und werden dabei von unseren Akteuren in ihre persönlichen Welten aus Formen, Farben, Tönen und Worten entführt.
Zwölf Künstler stehen für uns am Start und werden uns in den kommenden Wochen die Montage versüßen.
Die Moderation übernehmen wieder mein werter Kollege Matthias Breimann und meine Kleinigkeit und wir stürzen uns auch gleich ins Abenteuer:-)
Wir beginnen heute mit Bild und Ton und einer geballten Ladung an Worten, die euch fesseln werden, euch berühren werden und euch einfangen werden.
Heute gibt es Frauenpower vom Feinsten und eine ganz besondere Portion von Gefühl.
SIE ist heute unsere erste Heldin des Montags und gibt den offiziellen Startschuss ab.
Die Welt selbst verführte sie dazu zu Stift und Papier zu greifen oder war es doch der Versuch zu ordnen, die Gefühle und Gedanken, die wir alle kennen und die sie heute für uns in Worte kleidet…
Lehnt euch zurück und lauscht dem Wort, ihrem Wort, dass sie heute sogar für uns spricht. Und nicht nur sich selbst hat sie mitgebracht, sondern auch einen Zauberspruch:
Den Zauberspruch für Verwundete
Nun darf sie selbst zu Wort kommen und wir dürfen sie nun vorstellen:
Hier ist für euch:
Pauline Füg

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Das Foto stammt vom Fotografen Pierre Jarawan;-)

Pauline Füg.de

Pauline Füg Instagram

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
Die Welt. Die Dinge um mich herum, der Versuch, alles zu ordnen, obwohl sich der Globus dreht.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
Ich habe eine Katze. Und ich schwöre, gerade in dem Moment, in dem ich angefangen habe, das Wort Katze zu schreiben, kam sie ins Zimmer. Es ist ein kleiner schwarzer Kater, den ich vor 8 Jahren vorm Tierheim gerettet habe und der eigentlich in der Scheune des Bauernhofs leben sollte, in dem ich während meines Studiums lebte. Der Kater aber entschied sich, immer bei mir sein zu wollen und so ziehe ich mit ihm seitdem immer wieder um und suche meine Wohnungen nach Katzentauglichkeit aus. So bin ich zum Beispiel in einer alten Obstbauernvilla in Hannover gelandet, in einem Gutshof außerhalb von Würzburg, in einer Altbauwohnung neben dem Landesgartenschaupark in Würzburg und nun wohne ich in Fürth und blicke auf den schönsten Hinterhof der Welt. Die Katze auch. Ich werde sicher eine Crazy-Katzenlady, wenn ich alt bin.

3. Welche Götter verehrst du?
Sylvia Plath, Erich Kästner. Außerdem fahre ich alle zwei Jahre nach Venedig auf die Biennale und schaue mir drei Tage zeitgenössische Kunst an und schreibe dazu.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Ich hab kurz vor meinem Abitur beschlossen, dass ich mit meinen Texten nach draußen gehen will. Das habe ich parallel auf zwei verschiedene Arten gemacht: zum einen habe ich meine Texte bei Schreibwettbewerben eingereicht, zum anderen habe ich mir Bühnen gesucht. Poetry Slams boten die Möglichkeit, ohne großes Trara im Vorfeld, das zu tun, was ich wollte: meine Texte den Menschen präsentieren. Seit neuestem habe ich auch eine Möglichkeit für mich entdeckt, Instagram für mich literarisch zu nutzen: auf meiner Neuseelandreise dieses Jahr habe ich angefangen, literarisches Tagebuch zu führen und mit Fotos zu dokumentieren.
5. Und nun, zeige dich!
Pauline Füg/grossraumdichten.de
Pauline Füg/demenzpoesie.de

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Das ist einer meiner ersten Slam-Texte und ich mag ihn immer noch sehr gerne: „Zauberspruch für Verwundete“

 

Ich liebe die drei Fragezeichen, diesen Text habe ich vor Ewigkeiten geschrieben und es wäre immer noch mein größter Traum, ihn mal als Opener zu einer Drei Fragezeichen Live Aufführung zu performen:

 

Das hier ist einer meiner neuesten Texte „Die Welt ist ein Nachtfalter“, ich bin sehr stolz auf den Pulli, den ich im Video trage, ich hab ihn in Rotterdam im Second Hand Shop erstanden. 😉

Außerdem gibst noch zwei Cds von mir von meinem Projekt großraumdichten, bei dem ich mit elektronischen Musikern zusammenarbeite, die meine Texte vertonen. Findet man auch bei Spotify. 🙂

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