nomen est omen

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Ich grüße euch am heutigen Abend und wollte heute Abend mal etwas ausführen, warum ich meine Antistigma-Initiative Feel_me genannt habe:-)
Zunächst einmal:
Wir sind alle liebenswert, wertvoll und wichtig. Die drei großen W`s, genau wie www. Kann man sich also sehr leicht merken.
Jeder von uns verdient die gleiche Wertschätzung, den gleichen Respekt, die gleiche Achtung und aufrichtige Liebe. Diese Dinge stehen jedem Menschen zu und sind eine Selbstverständlichkeit.
Hierbei macht Gesundheit und Krankheit keinen Unterschied. Diesbezüglich sind wir alle gleich.

 

Jeder Mensch hat seine eigenen Baustellen im Leben und bei einigen ist es eben eine seelische, psychische, psychologische Baustelle, ein seelisches, psychisches, psychologisches Problem, eine Erkrankung.
Erkrankungen der Seele und der Psyche sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, manchmal auch nicht einmal auf den zweiten oder dritten Blick, aber sie sind genauso real und da, wie eine deutlich erkennbarer, grippaler Infekt.

 

Eine Erkrankung ist eine Erkrankung, ob wir sie nun sehen oder nicht.

 

Es gibt Menschen, die leider die Ansicht vertreten und der Meinung sind, dass etwas, dass nicht zu sehen ist, auch nicht da sein kann, aber der Wind ist auch nicht sichtbar, aber da und die Zeit ist nicht sichtbar, aber da. Selbst Elektrizität, die, die wir für unseren Laptop brauchen und das Internet, ist nicht sichtbar, aber da.
Keiner, niemand, der seelisch oder psychisch erkrankt ist, sollte sich das absprechen lassen. Wir, die es betrifft, fühlen es. Es ist da und real.
Das war einer der Gründe, warum ich meine Seite Feel_me genannt habe.

Ein zweiter Grund hierfür war:
Selbst wenn wir solche Erkrankungen nicht greifen, nicht sehen und auch nicht alle ganz verstehen können, so sollten wir die Empathie haben und versuchen mitzufühlen.
Das können wir nicht immer und nicht bei jeder Erkrankung. Es mag sogar so sein, dass nur die wenigsten sich einfühlen können, aber jeder von uns kennt Gefühle von Angst, Ohnmacht, Krankheit, Ablehnung, Scham, Leid, Trauer. Bei seelischen und psychischen Erkrankungen sind diese Gefühle vorhanden, also kann jeder, zumindest ein klein wenig, durchaus mitfühlen und sich hineinfühlen.
Ein Blick in uns selbst, öffnet manchmal auch unseren Blick auf die anderen.

Willkommen bei Feel_me

Du musst nicht sehen, du sollst nur fühlen:-)

2 Gedanken zu „nomen est omen

  1. Manchmal hilft es durchaus, Dinge auch klar beim Namen zu nennen. Für sich. Nur zu denken, die anderen sollen fühlen, was ist, überträgt die Verantwortung nach aussen. Aber dann, ja dann… es gibt nicht nur das, was man sieht. Das wusste schon der kleine Prinz.

    Alles Liebe für dich und möge deine Seite viele Menschen erreichen und ihnen Mut geben.

    1. Liebsten Dank:-)
      Ich glaube/hoffe, dass jeder für sein Problem einen Namen hat. Der mag nicht immer stimmig sein mit der psychologischen, gesellschaftlichen Namensgebung, aber ich denke, dass jeder seine Problematik auch in Worte fassen kann. Manche Dinge haben einfach auch keinen Namen. Vor allem auch verschiedene chronische Krankheiten oder eben auch die psychischen Krankheiten. Vielleicht ist eine genaue Definition auch nicht immer entscheidend, sondern eben auch das Verständnis dafür….

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