Schreibatelier Mia-Lesson 17: Spannung 1

Hallo am heutigen Freitag in meinem Schreibatelier Mia:-)

Heute beschäftige ich mich mit der Frage:
Wie baue ich in meinen Texten Spannung auf?

Es gibt eine ganze Reihe an nützlichen Tipps, wie das ganz gut funktioniert und diese möchte ich euch heute vorstellen.

Ich habe für euch eine Liste zusammengestellt. Insgesamt sind es 30 Tipss, die ich euch vorstellen möchte. Es ist doch einiges zusammen gekommen, also werde ich wieder eine Reihe daraus machen, denn sonst sind es einfach zu viele Ideen auf einmal.

Heute stelle ich euch die erste fünf möglichen Vorschläge vor, wie wir in unseren Texten und Geschichten Spannung aufbauen.
1.IDENTIFIKATION
Je mehr sich dein Leser mit den Charakteren identifiziert, desto mehr wird er Spannung in den entsprechenden Situationen empfinden. Hierbei ist es wichtig, dass ihr eure Figuren authentisch gestaltet. Zudem ist darauf zu achten, dass ihr eure Figuren selbst durch und durch kennt, denn nur so könnt ihr eure Protagonisten und Charaktere überzeugend darstellen.

2.SINNESEINDRÜCKE
Unsere Sinne geben uns Aufschluss über die Umgebung, wenn du alle deine Sinne benutzt, wirst du den Leser viel eher ansprechen und tiefer in die Situation ziehen. Hierbei handelt es sich um die bekannten Sinne des Menschen. Ich weiß, dass dies, unter Biologen, eine umstrittene Frage ist, aber ich meine hierbei die fünf Sinne: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen. Arbeitet damit, indem ihr dem Leser über Geschmack und Geruch informiert und detailliert beschreibt, was eure Figur sieht und wie sich beispielsweise auch Dinge oder/und Stoffe anfühlen, die eure Figur berührt.
Bsp.:
Wie fühlt sich die Kleidung an, die euer Charakter trägt?

Natürlich müssen diese Beschreibungen auch in euren Text passen und sollen nicht einfach nur so niedergeschrieben werden.

3.UNSICHERHEIT
Gib deinem Charakter Unsicherheit, lass ihn wanken, mach ihn menschlich, damit sich der Leser in ihn einfühlen kann. Das steht in engem Zusammenhang zum ersten Punkt. Auch hier geht es wieder darum, dass eure Figuren authentisch sind. Der Leser möchte mitfühlen und mitleiden, wenn es nötig ist. Dafür muss aber auch eine Situation geschaffen werden, die der Leser kennt oder sich gut vorstellen kann.

4.GEDANKEN
Gedanken geben Aufschluss über das Seelenleben von Charakteren, die Spannung ändert sich, je nachdem in welchen Charakter man so Einblick erhält. In einen Serienkiller können wir uns eher schwer hineinversetzen, aber es ist interessant, wie und was er denkt. Hierbei ist die Erzählperspektive auch nicht entscheidend, denn es geht um die Gedankenwelt eurer Figur. Hier habt ihr auch die Möglichkeit eine Figur sympathisch oder unsympathisch wirken zu lassen und auch Lügen zu entlarven.

5.HANDLUNGSSTRÄNGE
Verschiedene Handlungsstränge, die auf ein spannendes Ereignis zusteuern.
Dieser Punkt ist nur wichtig für sehr lange Texte, also eher für Romane, Thriller und Krimis. Hier ist es wichtig mehrere Geschichten parallel laufen zu lassen. So wird Spannung aufgebaut und es entsteht eben auch deutlich mehr Text. In kürzeren Erzählungen ist dies zwar auch möglich, erfordert aber viel Feingefühl und ein gutes Gespür, damit der Leser nicht irritiert wird.
Das waren also die ersten fünf und nächste Woche geht es hier dann weiter mit den nächsten fünf:-)

Ich wünsche euch noch einen schönen Freitag und ein wundervolles Wochenende:-)

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