Die Kleinigkeiten und die Großartigkeiten

Sind wir nicht alle ein bisschen eigen? 


Was macht einen Menschen für uns interessant? 
Ich finde diese Frage gut, da ich sie mir selbst oft stelle. Hauptsächlich bei Menschen, die mir sympathisch sind.

Ist es das große Ganze oder sind es diese kleinen Nuancen?

Ich liebe diese kleinen Eigenarten bei Menschen. Ich finde das ist das Schönste und Interessanteste an einer Person. Diese Eigenheiten, die man nur sieht, wenn man viel Zeit mit jemandem verbringt. Das macht einen Menschen so individuell und so einzigartig. 
Jeder Mensch hat diese kleinen Dinge, die nur er/sie so macht, wie er/sie es eben macht.

Sei es den Apfel in einer Schale runterzuschälen, die Lippen beim Lesen mitzubewegen, erst den Zucker in die Tasse zu geben und dann das Teewasser oder gar umgekehrt…
Ich beobachte dieses Schauspiel stets gerne. Man hat dann irgendwie das Gefühl, als würde man zum Kreis der Vertrauten gehören, wenn man solche Dinge über einen anderen Menschen weiß.

Aber ich mag nicht nur die hellen und leuchtenden Dinge. Die Schattenfarben gehören ebenfalls dazu. Auch diese Eigenheiten sind spannend, denn auch sie machen den Menschen zu genau diesem Menschen.
Jeder lebt sein Leben auf seine Art und macht alles auf seine Weise. 
Ich habe festgestellt, dass mich diese Einstellung zu einem stillen Beobachter gemacht hat, der stets lächeln muss und sich mittlerweile immer seltener ärgert.
Ich genieße es sogar und bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie reizend Eigenheiten und Eigenarten bei anderen Menschen sind und es ist dabei wirklich egal, ob es die bunten und hellen sind oder die gräulichen und dunkleren Töne, die da gerade gespielt werden.
Was macht einen Menschen für euch interessant?

5 Gedanken zu „Die Kleinigkeiten und die Großartigkeiten

    1. Interessant sicher, aber nicht immer wirklich sehenswert. Manche Dinge dürfen auch im Dunkeln weiterschlummern;-)

      1. Ich meinte auch nicht die Äußerlichkeiten. Die sind wirklich nicht entscheidend. Ich meinte eher mein anderes Sein im Sinne von meinem kranken Sein. Damals in meiner Essstörungszeit. Dieses Sein ist etwas, was ich nicht gerne sehe und diesem Sein möchte ich auch nicht erneut begegnen und dieses Sein ist auch etwas, was ich nur ungerne Menschen zeigen möchte.

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