Jammern als Lebensstil

Kennt ihr jammernde Menschen?


Bestimmt, denn jeder hat in seinem nahen Umfeld so einen Stinkstiefel, aber ich meine eine ganz eigene Spezies, solche Menschen, die einfach keine echten Probleme haben, aber aus jedem Fliegenschiss ein Problem machen:

Es ist zu heiß, zu kalt, sie haben so wenig Zeit, zu wenig Geld, ihre Liebe wird nicht erwidert, die beste Freundin ist so gemein, sie haben eine dm von irgendwem bekommen und da stand was beleidigendes drin…..Ich bin ein friedliebender Mensch, aber bei solchen Geschichten kommt meine düstre Axtmörder-Seite gedanklich durch.

Auf dieser Welt gibt es wirklich genug echte Probleme. Wir müssen gar nicht nach Afrika reisen, sondern uns einfach nur umschauen. Menschen erkranken schwer, sei es körperlich oder seelisch, alte Menschen leiden Hunger in ihrem Zuhause, weil die Rente nicht reicht, allein erziehende Elternteile leben am Existenzminimum und wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, aber unsere unerwiderte Liebe ist natürlich wichtiger. Hier komme ich nochmal mit meiner Regel:

Trag dein Herz keinem hinterher, der es nicht will!

Ein wenig mehr den Verstand einschalten und ein klein wenig den Egoismus runterschrauben wäre schön. Viele jammern auf so hohem Niveau, dass ich kein Mitgefühl aufbringen kann. Wenn das einzige Problem darin besteht, dass unsere Liebe nicht erwidert wird oder wir eine beleidigende dm bekommen haben, dann haben wir wirklich Probleme, aber die sind dann ganz anderer Natur.

Solange wir genug zu essen haben, ein Dach über dem Kopf, Menschen, denen wir wichtig sind, sollten wir dankbar und glücklich sein. Und wenn wir gesund sind, dann sollten wir demütig und voller Dankbarkeit in die Knie gehen, denn es gibt genug Menschen in unserem nahen Umfeld, die dieses Glück nicht haben.

Seien wir also dankbar für das, was schön und gut ist in unserem Leben und regen wir uns einfach nicht über unnötigen Mist auf.

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Ein Gedanke zu „Jammern als Lebensstil

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