Montagslyriker Runde 6-die stille Poetin

Ich begrüße euch ganz herzlich am heutigen Montagabend und hier geht es weiter mit der sechsten Runde der Montagslyriker:-)

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Heute haben wir erneut eine weibliche Montagsheldin, die den Weg auf unsere Bühne gefunden hat und uns den Start in die neue Woche versüßen wird. Mein werter Kollege Matthias Breimann und ich freuen uns sehr darüber, dass wir sie heute Abend vorstellen können:-)
Ihr Dämon ist die Liebe. Dieser verführte sie zum Schreiben. Sie geht dem Schönen, aber auch dem Schmerzlichen auf den Grund und kleidet beides ein in Worte.
Der Schmerz führte einst ihre Schreibhand und sie malte die schönsten Bilder mit ihren Worten.
Das geschriebene Wort ist ihr treuer Wegbegleiter, sei es durch Musiktexte, Zitate oder Gedichte. Für alles das hat sie eine Schwäche, schlägt ihr Herz.
Wer jetzt allerdings eine traurige Seele vermutet, der liegt falsch, denn das Lachen kommt bei ihr definitiv nicht zu kurz. Auch dafür hat sie eine Schwäche, was sie nur noch sympathischer macht.
Sie hat einiges für uns mitgebracht und wir möchten euch jetzt gar nicht mehr länger auf die Folter spannen und lassen sie nun selbst zu Wort kommen:-)
Heute Abend für uns und euch:
Jamie Lee McCabe
Instagram Jamie Lee

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1. Nenne den Schmerz beim Namen: wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?

Mein Dämon, der mich zum Schreiben verführt, über den musste ich erstmal nachdenken.

Mein Dämon ist die Liebe denke ich. Es klingt so böse denn Liebe ist was schönes, was ich auch nicht bestreiten möchte. Und weil die Liebe etwas so schönes ist, kann sie eben auch unheimlich weh tun. Und mir tat sie unheimlich weh, was mich zum Schreiben bewegte.

2. Wer Dich kennenlernen will, muss wissen:

Wer mich kennenlernen will muss wissen,

dass ich es liebe zu lachen und vor allem mit anderen Menschen zusammen lachen zu können. Ebenfalls sollte man wissen, dass ich kein Frühaufsteher bin. Ich Tiere liebe, Eis liebe und vom Buddhismus überzeugt bin.

3. Welche Götter verehrst Du? (Künstler, die Dich prägten)

Eine Künstlerin, die mich geprägt hat ist Julia Engelmann. Ich liebe ihre Bücher, ihre Texte und Poesie. Mir gefällt diese Ehrlichkeit in diesen Texten, die so einfach und doch so bedeutsam sind. Ebenfalls lese ich sehr gerne geschriebene Werke von Johann Wolfgang von Goethe. Jedoch bin ich generell ein Mensch, der sich viel und oft mit Texten beschäftigt. Sei es Musiktexte, Zitate oder Gedichte. Schon als kleines Mädchen befasste ich mich immer schon damit, ich wollte verstehen was die Menschen singen oder sagen möchten egal auf welcher Art und Weise. Und das ist bis heute so.

4. Was tust Du, um dein Werk bekannt zu machen?

Ich glaube ich tue nicht wirklich viel im Moment, dennoch muss ich dazu sagen, dass ich recht frisch bin. Ich habe nun zum ersten Mal angefangen über einem Instagram Account Textteile von meinen geschriebenen Werken zu posten, um einfach mal zu schauen wie sie ankommen. Und dort poste ich eigentlich immer wieder neue Dinge. Zudem hab ich nun angefangen eine Internetseite aufzubauen, was aber auch nur ein kleiner Einblick bisher ist. Anonym poste ich nun seit 2 Monaten meine Texte über einer freien Autorenseite. Also mal hier mal da, dennoch ist es mein Traum ein Buch zu veröffentlichen, was ich mir gerne dieses Leben erfüllen möchte.

Offiziell habe ich meine Instagram Seite:
Jamie Lee McCabe

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Vergebens
Wenn gesagte Worte schweigen

wir uns immer wieder um unsere Erinnerungen kreisen

Vergangenes Lachen stumm verweilt

in der Hoffnung,dass es unsere Wunden heilt

Versuchen wir in unserem endlosen Kampf aneinander festzuhalten

Vergebens die laufende Zeit aufzuhalten.

 

 

 

Hätte
Und schaue ich deine Bilder erschwert sich mein Gemüt,

immer wieder die selben Fragen,

hätte ich mich nur mehr bemüht.

Hätte ich doch nur lauter gedacht,

mehr mit dir zusammen gelacht.

Doch dieses ewige Was wäre wenn,

ist genauso sinnlos

wie immer wieder zurück zu renn‘.

 

 

 

Momente wie diese
Es gibt Momente im Leben so wie dieser hier,

da fehlst du mir.

In diesen Momenten bin ich bereit dir alles zu verzeihen,

nur um mich von dieser Sehnsucht zu befreien.

In diesen Momenten versuche ich dir alles zu glauben von dem was du sagst,

dass es dir leid tut und das du mich doch eigentlich magst.

In diesen Momenten habe ich dir mein Lächeln geschenkt,

auch wenn ich wusste das dies alles nur von der eigentlichen Wahrheit ablenkt.

In diesen Momenten fühle ich mich als die eine für dich,

der Unterschied ist, dass du morgen immer noch der Eine für mich bist.

 

 

 

Verloren
Für einen Augenblick bleibt alles stehen,

erwarte bitte nicht von mir das Ganze zu verstehen.

Wie soll ich verstehen was gestern noch so war,

heute ist es dann plötzlich nicht mehr da.

Obwohl du es warst der für Morgen soviel versprach,

sovieles sagte, soviel tat

und dann soviele Versprechen brach.

Wie wir da saßen auf der Bank am See und lachten,

es ging doch alles schneller als wir dachten.

Sicherlich war ich nicht ehrlich zu dir,

wenn ich sagte dass du nicht mehr als ein Freund für mich bist,

doch nun merke ich wie egal es doch eigentlich ist.

Es ändert nichts an dem jetzt und hier,

und nichts daran das ich dieses Spiel verlier.

2 Gedanken zu „Montagslyriker Runde 6-die stille Poetin

  1. Wem die Liebe auch nur einmal weh getan hat, wird diese Texte nachempfinden können. Zumindest, konnte ich es.
    Danke Jamie Lee.
    LG
    Olga

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