Das Meckern gänzlich den Ziegen überlassen;-)

Die Glocken des Abends läuten


Das Wochenende ist fast vorbei und morgen geht der Alltag wieder los.

Viele freuen sich am Montag schon auf den Freitag und aufs Wochenende. Daran ist erstmal nichts verwerflich. Wochenende ist schön:-) Wir können ausschlafen, länger wach bleiben und auch mal nichts tun. Verwerflich wird es allerdings, wenn man intensiv auf das Wochenende hinlebt. Wenn man nur von Wochenende zu Wochenende lebt. Dann hat man irgendwie ein Problem. Dann am besten noch auf den Urlaub hin und dann immer sagen, später dann, wenn…
Ja, wenn was?
Unser Leben ist jetzt!
Pläne schmieden für die Zukunft und sich auf etwas freuen, was in der Zukunft liegt, ist wunderbar, aber das Leben hier und jetzt zu leben und zu genießen, dass ist der Sinn. Das Wochenende kommt, der Urlaub wird auch kommen und das DANN und SPÄTER kommt ebenfalls. Wir können diese Dinge nicht aufhalten, aber durch den ständigen Fokus auf später, den manche so haben, halten sie ihr Leben auf. Das ist wie Zwangsentlebung. Das Wort gibt es nicht, schon klar, aber sollte es;-)
Ich denke, wer sein Leben so auf später ausrichtet,der wünscht sich insgeheim, dass es besser wird. Das wiederum bedeutet aber, dass man dann im Jetzt ziemlich unglücklich sein muss.
Warum arbeitet man dann nicht besser an seinem Jetzt, an einem glücklichen Jetzt, als zu hoffen und sich danach zu sehnen, dass DANN alles richtet. Mit dieser Denkweise wird nichts wirklich besser. Alles, was passiert ist nur, dass wir wertvolle Lebenszeit einfach ungenutzt verstreichen, vorüber ziehen lassen.
Jeder neue Tag bringt uns neue Möglichkeiten. Nutzen wir diese besser, als auf etwas zu warten.
Was kann denn dabei schon groß passieren?
Nun ja, wir könnten glücklich und zufrieden werden und hätten dann nichts mehr zu meckern. Dann müssten wir das Meckern gänzlich den Ziegen überlassen:-)
Das muss natürlich jeder für sich abwägen;-)

 

Ich wünsche euch einen genussvollen Abend:-)

3 Gedanken zu „Das Meckern gänzlich den Ziegen überlassen;-)

  1. Manchmal ist aber auch das Hier und Jetzt schlicht gut. Und man weiss, dass es nicht ewig so weiter gehen kann. Und ja, dann sind die Gedanken an die Zukunft ab und an drückend. Nicht, weil man denkt oder wünscht, es käme besser, sondern weil man weiss, dass viel (zu viel) endet.

    Auch dann bringen die Gedanken oft wenig mehr als nur Trauer, Wut und Angst. Aber kann man blind drauflos leben? Im Wissen, dass die Zukunft kommt? Hier und Jetzt ist wichtig und nur da können wir leben. Aber ganz ohne Blick in die Zukunft geht es wohl auch nicht. Denke ich… Oder ich kann es schlicht nicht.

    1. Das habe ich so nicht gemeint. Dann hast du den Text etwas missverstanden. Nicht blind hinleben, sondern das Gute im Jetzt wahrnehmen. Pläne machen, aber nicht auf morgen hinleben und das Heute vergessen. Bewusst leben und nicht nur für morgen und dann. Gestern, heute, morgen…alles ist wichtig.

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