Fokus verschoben…

Hallo an euch:-)


Bei mir geht es weiter im Programm: Arbeiten, Lernen, Alltag leben und Co.
Heute Abend also wieder am Schreibtisch sitzend und gleich wird hier auch wieder fröhlich gewerkelt.
Heute Abend bin ich mal ganz alleine Herrin des Hauses, denn ich habe tatsächlich noch einiges vor. Der Abend wird lang und die Nacht wird kurz.
Ich müsste jetzt fast sagen, dass ich mich langsam daran gewöhnt habe und eigentlich ist es auch so, aber die Wahrheit ist letztlich, dass ich es nicht anders kenne.
Ich möchte damit gar nicht sagen, dass mein Leben immer aus Stressphasen besteht. Es ist eher so, dass ich einfach der Typ bin, der stets was zu tun hat. Entweder, weil ich wirklich was tun muss oder weil ich mir was zu tun suche.
Man könnte mir jetzt vorwerfen, dass ich stets Ablenkung suche und ruhelos bin, aber das stimmt nicht. Ich habe fast zehn Jahre Therapie hinter mir und da lernt man Ruhe und man lernt auch, wie man sich selbst gut beschäftigt.
Während ich damals meine gesamte Energie darauf gerichtet habe, zu essen, nicht zu essen, Kalorien zu zählen, Sport zu treiben und sonstiges, so richte ich diese Energie nun auf meine Arbeit und mein Studium. Das ist gesünder und es hat sich eben nur der Fokus verschoben.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich mir im hier und heute Phasen von Ruhe und Entspannung gönne.
Damals habe ich mir nie eine Pause von meiner Essstörung gegönnt.
Wenn ich heute also eine Nacht mal durcharbeite oder durchlerne, dann bin ich nicht mal im Ansatz so müde, wie ich es an den Tagen meiner Erkrankung war.
Und der Stress, den ich augenblicklich so habe, ist auch nichts im Vergleich zu dem Stress, den ich mir selbst gemacht habe bei meiner Krankheit.
Ein bisschen extrem bin ich also immer noch, aber das ist vielleicht auch einfach nur mein Naturell;-)
Euch wünsche ich einen stressfreien Abend und immer schön für Entspannung sorgen;-)

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