Werdegang

Dieser Beitrag enthält Eigenwerbung*
Hallo an euch:-)


Heute geht es auf meiner Seite Feel_me weiter.

Hier zeige ich euch mal das neue Bild meiner Kampagne:-)

Diese Seite beschäftigt sich mit der Antstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

 

Heute möchte ich im Text vorfahren:-)
Ich habe neulich meinen IST-Zustand erläutert und auch darauf hingewiesen, dass es in meinem Leben nicht DEN Auslöser für meine Probleme und Schwierigkeiten gab.
Das soll nun allerdings nicht heißen, dass meine Probleme einfach aus dem nichts kamen. Wenn es nicht DEN Auslöser gibt, so gibt es trotzdem Dinge, die dazu geführt haben, dass ich mich in diese Richtung entwickelt habe. Ich denke vor allem für die eigene Familie ist es immer schwer der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, dass auch die Familie ein Puzzlestein des Ganzen Vorgangs ist. Ich möchte damit nicht sagen, dass die Familie schuld ist, aber sie ist ein Puzzlestein. Hier beginnen wir unser Leben. Hier werden wir konditioniert. Es mag hart klingen, aber das ist die Wahrheit. Hier werden wir auf das Leben vorbereitet. Unsere Eltern und Bezugspersonen wollen stets das beste für uns, zumindest sollte das so sein, aber auch sie machen Fehler. Das ist menschlich. Auch sie haben eine Erziehung hinter sich, die sie geprägt hat. Nicht jedes Kind reagiert gleich auf verschiedene Erziehungsmaßnahmen. Für das eine Kind ist es gut und für das andere Kind eben weniger gut. 

In der Familie beginnen wir und machen die ersten Schritte und auch die ersten Erfahrungen.
Im Gegensatz zu mir hatte mein Bruder keine Probleme während seiner Entwicklung und er ist auch heute eine sehr starke Persönlichkeit. Wir haben die gleichen Eltern und demnach auch die gleiche Erziehung genossen. Die Wege, die wir gegangen sind könnten unterschiedlicher nicht sein.
Fangen wir also an mit meinen Eltern oder überhaupt mit mir.
Ich bin gebürtige Polin, falls man das noch nicht weiß. Ich war 5 Jahre alt, als wir nach Deutschland gezogen sind.
Man könnte meinen, dass ein derart radikaler Umzug in ein anderes Land eine enorme Belastung für ein Kind ist und dass dies ein Grund sein könnte, warum ich so geworden bin.
Das ist allerdings nicht der Fall. Ich war ein fröhliches Kind und habe mich sehr schnell integriert. Ich hatte viele kleine Freunde und habe unglaublich schnell die Sprache erlernt. Mein erstes deutsches Wort war Elefant. Ich weiß bis heute allerdings nicht, wieso das mein erstes Wort gewesen ist, aber so war es. Mein allererstes Wort war übrigens auch nicht Mama, sondern Auto. Ich weiß auch nicht genau, was für Pläne mein kleiner Kinderkopf da hatte:-)
Dieser Umzug war also nicht der Grund. Die ersten Anzeichen für eine Störung, kamen mit zwölf, aber dazu dann demnächst mehr:-)
An dieser Stelle möchte ich auch sagen, dass es sehr persönlich werden wird. Ich habe mit meinen Eltern tatsächlich darüber gesprochen, was und wie viel ich sagen möchte oder kann. Ich weiß, dass meinen Eltern nicht alles gefallen wird, aber ich habe auch gesagt, dass dies hier meine Wahrheit widerspiegeln soll und das wird so sein. Ich bin nicht hier um zu verurteilen. Ich bin hier um die Wahrheit zu erzählen. Vielleicht inspiriert es andere auch dazu ihre Wahrheit zu erzählen.
Bis die Tage und passt auf euch auf:-)

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