Schreibatelier Mia: Lesson 35 – Tipps und Tricks gegen die Schreibblockade Teil 2

Hallo an euch und willkommen in meinem Schreibatelier Mia:-)

Letzte Woche habe ich hier mit einer neuen Reihe begonnen und heute geht es weiter, rund ums Thema:

DIE SCHREIBBLOCKADE

Sie kommt einfach auf uns zu und überrollt uns und dann stehen wir buchstäblich vor dem Nichts.

Auch in diesem Beitrag gibt es wieder drei Punkte/drei Ideen, wie ihr mit der Schreibblockade umgehen könnt.

Die Vorschläge dienen als Unterstützung und Hilfe. Das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen und alle Beiträge könnt ihr dann jederzeit chronologisch hier nachlesen.

Letzte Woche hatten wir die ersten drei Punkte und nun geht es weiter mit dem vierten Vorschlag;-)

4. the sound of your voice
Hierbei geht es um die individuelle Schreibstimme. Es ist ähnlich wie beim Finden des Themas. Wie in der letzten Stunde erklärt, ist es wichtig, dass wir „unser“ Thema finden und nicht einfach ein Thema wählen, welches gerade aktuell ist, aber uns letztlich nicht wirklich liegt.
Mit unserer Stimme verhält es sich ähnlich. Häufig möchten wir grandiose Sätze schreiben, die voller blumiger Worte sind oder wir versuchen uns am kurzen und knappen Stil. Auf der Suche nach dieser Perfektion, verstellen wir uns häufig und verlieren uns selbst, bzw. unsere eigene Stimme. Wir passen uns an, wollen scheinen, was wir nicht sind und wollen aufzeigen, was wir können und zu welchen Wortbasteleien wir fähig sind.
Das ist Quatsch.
Es ist wichtig, dass wir unsere Stimme finden und behalten. Alles klingt besser, wenn es authentisch ist. Was nicht zu uns passt, dass können wir schreibend auch nicht passend machen. Bleiben wir uns treu und stehen zu unserer Schreibstimme und zu unserem eigenen Stil.

5. Los geht es!
Das ist alles, worum es geht. Wir müssen nicht der beste Schreiber der Welt sein, aber um einer zu werden, müssen wir anfangen zu schreiben.
Oft hemmt uns die Vorbereitung. Wir gehen unzählige Ideen durch und arbeiten hier ein wenig und recherchieren dort ein bisschen, aber wir fangen nicht wirklich an.
Selbstverständlich ist Recherche wichtig und auch die Vorbereitung muss sein und sollte nicht unterschätzt werden, aber alles perfekt zusammentragen zu wollen und schon im Vorfeld alles klar im Kopf zu haben, wird nicht funktionieren.
Oft hemmt uns die Angst, dass wir versagen, also hindern wir uns daran zu beginnen, denn so können wir auch erstmal nicht hinfallen.
Dieses Risiko muss allerdings jeder Schreiber eingehen. Es sollte allerdings kein Grund sein, einfach alles auf die lange Bank zu schieben. Einfach anfangen und keine Angst haben:-)

6. So wie damals!
Beim Schreiben gibt es nur einen wichtigen Punkt und dieser ist das Schreiben selbst.
Es ist natürlich ärgerlich, wenn das eben gerade nicht läuft und nicht funktioniert.
Leichter gesagt, als getan also.
Hier gibt es einen kleinen Trick, der sich positiv auf unser Gehirn auswirkt. Es ist wichtig, dass wir im Schreibflow bleiben und dabei muss es gar nicht um kreative Ideen gehen, die wir da zu Papier bringen. Dem Gehirn reicht es auch, wenn die Finger die Schreibbewegung ausführen.
Bringen wir unsere Finger also in Bewegung und schreiben einen Brief oder einen Tagesbericht. Es muss nichts mit unserer kreativen Arbeit zu tun haben.
Besonders hilfreich ist auch das Abschreiben:
Nehme dir dazu ein Buch zur Hand und schreibe ab. Es klingt sehr banal, aber es ist wirklich ein nützlicher Ratschlag. Du wirst merken, dass dir beim Abschreiben eigene Ideen kommen und diese dienen dir dann als neue Inspiration für deine eigenen Texte. Lass dir hierbei allerdings auch etwas Zeit und variiere etwas die Textvorlage.

Ich hoffe, dass ich ihr ein paar Impressionen bekommen habt und ich wünsche euch viel Spaß beim Probieren:-) Diese Tipps und Tricks sind auch als einfache Übungen gut zu gebrauchen:-)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und bis nächste Woche in meinem Schreibatelier Mia:-)

2 Gedanken zu „Schreibatelier Mia: Lesson 35 – Tipps und Tricks gegen die Schreibblockade Teil 2

  1. Ich danke dir, für diesen schönen und vor allem, hilfreiche Ratschlägen. Auch wenn ich sie gerade auf mich nicht so direkt anwenden kann, denn ich habe keine Blockade, helfen sie mir. Sie zeigen mir auf, dass es richtig ist, so wie es und wie ich schreibe.
    Ich schreibe so, als ob ich es jemandem erzählen würde, nur ein bisschen ausführlicher. Mal tropft mir die Zeit aus dem Kiel, mal ist sie zähflüssig, wie dicker Schleim, aber die Worte, die Sätze, die Seiten die sich füllen, kommen aus mir. Sie wollen einfach raus und ich lasse es zu…

    PS: Hast du meine Mail erhalten? Hab ein schönen Tag…

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