Schreibatelier Mia: Lesson 39 – Tipps und Tricks gegen die Schreibblockade Teil 6

Ich begrüße euch in meinem Schreibatelier Mia:-)

Heute geht es weiter mit meiner Reihe:
Tipps und Tricks gegen die Schreibblockade

Wie ich es bereits erwähnt habe, geht es mir darum möglichst viele Ideen und Vorschläge mit euch zu teilen. So kann sich jeder das herausfiltern, was nützlich ist.
Nicht jede Idee ist für jedermann gemacht, aber ich hoffe, dass hier jeder etwas für sich finden kann, was hilfreich sein könnte.

Ich mache einfach mal weiter mit den nächsten Punkten:-)

Punkt 16:
Schreiben wie ein Uhrwerk
Unsere Muskeln schrumpfen, wenn wir sie nicht regelmäßig trainieren. Jeder Sportler weiß, dass er sein Training absolvieren muss, wenn er seine Muskeln behalten will.
Mit unserem Schreibmuskel verhält es sich ähnlich. Für unser Gehirn ist das Schreiben ein schwerer Prozess. Das sollte niemand unterschätzen. Auch unser Gehirn ist ein Muskel, der regelmäßig trainiert werden will und sollte. Wenn wir unser Gehirn nicht regelmäßig trainieren, dann vergisst es die Arbeitsabläufe und das Schreiben wird immer wieder zur Qual.
Selbstverständlich passiert das nicht sofort, aber es passiert wirklich.
Wenn du regelmäßig schreibst (egal ob du Lust hast oder nicht), dann wirst du nicht nur besser, sondern auch schneller und dein Verstand gewöhnt sich an den komplexen Prozess des „Wörter-Aneinander-Reihens“ und an den Prozess des „Klaren Denkens“. Es ist wirklich wahr, aber Übung macht den Meister.
Wenn du regelmäßig schreibst, dann wird das Schreiben zur Gewohnheit und für deinen Körper so natürlich wie Atmen.
Damit das Schreiben nicht vernachlässigt wird, rate ich daher immer zu festen Schreibzeiten und das auch täglich.
Ich sage nicht, dass ihr euch jeden Tag drei bis vier Stunden zum Schreiben motivieren sollt. Man macht ja auch nicht drei bis vier Stunden Sport am Tag:-)
Hier geht es um die Regelmäßigkeit und darum es täglich zu machen.

Wir haben Jobs, Kinder, Partner, ein soziales Leben und die Alltagspflichten….
Wie sollte man sich hier die Zeit freischaufeln um regelmäßig zu schreiben?

Ich höre das häufig in meinen Kurse und verstehe das sehr gut:-)
Die Zeiten dürft ihr wählen und auch die Länge. Manchmal reichen schon 15. Minuten bis eine halbe Stunde.
Ihr könnt morgens ein wenig früher aufstehen oder euch abends nochmal kurz, mit Block und Stift, aufs Sofa setzen. Auch die Mittagspause könnt ihr dafür verwenden.
Persönlich rate ich immer dazu feste Zeiten einzuplanen, aber natürlich könnt ihr euch jeden Abend auch Gedanken darüber machen, wann ihr am nächsten Tag eine Schreibsession einlegt. Wie gesagt geht es letztlich um die Regelmäßigkeit, die Training für euer Gehirn ist.

Punkt 17:
Lass die Welt draußen!
Ich persönlich brauche Ruhe zum Schreiben.
In der heutigen Zeit sind wir immer umgeben von viel Ablenkung. Das Handy liegt immer neben uns und es verführt uns stets:-) Wir schauen dann drauf, ob Jemand geschrieben hat, was bei Facebook oder Instagram so los ist und plötzlich ist eine halbe Stunde vergangen.
Ich rate jedem wirklich die Welt auszusperren. Dann gibt es keine Ablenkung und der Fokus liegt auf der Arbeit.
Plant Pausen ein, aber seid in eurer Arbeitszeit konzentriert und fokussiert.

Ein zusätzlicher und persönlicher Ratschlag, den ich mir angewöhnt habe:
Manchmal kriegt man den Kopf auch nicht frei. Ich setze mich dann hin und fange an zu schreiben oder zu tippen und dann fällt mir ein, was ich später noch im Supermarkt besorgen muss oder dass ich den Trockner noch ausräumen wollte….
Manchmal kommt sogar eine neue kreative Schreibidee.
Alles das lenkt natürlich auch ab.
Ich habe dafür an meinem Arbeitsplatz ein kleines Heft, wo ich solche Sachen dann schnell notiere:
-Shampoo besorgen
-Trockner ausräumen
Dann spinnen diese Dinge nicht mehr in meinem Kopf herum. Ich habe sie notiert, also werde ich sie nicht vergessen. Ich vertröste sie auf später und schalte sie auf stumm:-)
Mir hilft das;-)

Punkt 18:
Tippe mit 10 Fingern
Oft ist es so, dass unsere Gedanken viel schneller sind als unsere Finger. Beim Aufschreiben sieht man das oft:-) Häufig vernachlässigen wir unsere Schönschrift und kritzeln wild drauflos.
Am Laptop oder PC ist es leichter. Ein Fortschritt der heutigen Zeit:-)
Trotzdem blockieren uns auch hier unsere Finger. Dabei gehen wichtige und gute Gedanken manchmal auch verloren. Das Schreiben kann dann schnell frustrieren.
Ich rate jedem mit 10 Fingern zu tippen. Das ist reine Übungssache und erleichtert und beschleunigt den Schreibprozess.
Ich persönlich kann es auch noch nicht optimal, aber ich übe es. Vielleicht kann ich es eines Tages dann doch.
Es hat wirklich enorme Vorteile, wenn ihr das 10 Finger System beherrscht.

Ich hoffe, dass ihr heute etwas für euch mitnehmen konntet und freue mich auf den nächsten Freitag.

Habt noch einen schönen Tag und ein entspanntes Wochenende:-)

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