Von depressiv zu meditativ…

Hallo an euch:-)


Wenn ich der aktuellen Lage etwas Positives abgewinnen kann, dann ist es die Ruhe. Ich habe allerdings ein paar Tage gebraucht, um runterzufahren, um dieses Gehetztsein mal abzustreifen. Erst fühlte es sich an, wie eine leichte Depression, aber es war lediglich der Übergang zu diesem meditativem Zustand, dem ich mich augenblicklich so hingebe. Es ist fast umgekehrt, dass ich denke, dass ich vorher mehr depressive Züge gezeigt habe, als heute. Ich war ständig beschäftigt und es gab immer was zu tun und wenn ich mal nichts zu tun hatte, dann habe ich mich untätig gefühlt und suchte mir eine Beschäftigung und der Tag war komplett durchgeplant und ich war ständig in Action. Versteht mich nicht falsch. Ich tue hier meine Arbeit. Ich habe meine Projekte und Aufträge, die ich von zuhause aus sehr gut ausführen kann, aber ich habe augenblicklich nicht mehr das Gefühl, dass ich mich täglich selbst überholen muss. Es gibt dann diese Augenblicke, in denen ich letztlich eigentlich nichts tue und doch habe ich das Gefühl, dass ich mehr tue denn je. Ich komme irgendwie mehr bei mir an, denke mehr über mich, mein Leben und die Dinge nach, die mir wichtig sind. Ich halte mich nicht für einen oberflächlichen Menschen und stelle doch fest, wie sich gerade mein Blickwinkel verschiebt und Dinge, die mir vorher unglaublich wichtig waren, an Bedeutung verlieren, weil anderes an dessen Stellen tritt. Manchmal kommt die Zeit des Umbruchs und die Zeit des Umdenkens und ganz offensichtlich ist das nun meine Zeit. Manchmal verbirgt sich selbst in der schlimmsten Situation eine Möglichkeit.
Wie geht es euch augenblicklich?
Bleibt gesund und habt einen schönen Sonntag:-)
@miasraum
Antistigma Initiative Feel_me

2 Gedanken zu „Von depressiv zu meditativ…

  1. Wie ich die Krise in diesen Tagen sehe:
    Die Corona-Krise – ein klärender Stabilitätsprüfstand

    Der Föderalismus im Inneren und die Globalisierung nach außen sind durch die Corona-Krise nunmehr ob ihrer Verlässlichkeit in Echtzeit auf dem Prüfstand gestellt. Durch den Corona-Virus jedenfalls sind offensichtlich die relevanten Lobbyisten schon in Position gegangen sowie die Seiten der politischen und wirtschaftlichen Gewinner bzw. Verlierer dieser Krise fundamentiert. Es bleibt in Hoffnung auf einen doch noch verträglichen Krisenverlauf zu wünschen, dass dann alle Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zeitnah zu klaren Erkenntnissen und somit allerorts verbindlichen Entscheidungen kommen.
    ___
    Der Titel des Buches von Ulrich Wickert
    “Der EHRLICHE ist der DUMME“
    bestätigt sich heute erneut mit brisanter Aktualität !
    ___
    Bleib am Leben bei bester Gesundheit … LG !

  2. Hallo Mia!
    Ich bin vorsichtig, habe aber keine Angst. Ich freue mich am Frühling und an seinen Details. Was fehlt: liebe Menschen zu umarmen…jetzt heißt es, geduldig zu sein.
    Alles Gute
    Martin

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