Montagslyriker 8: Knut Elbrecht_über Rückzugsorte der Kinderzeit und Gedankenkarusselle

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Hallo an euch:-)


Der Montag gehört den Montagslyrikern und auch heute stellen mein werter Kollege Matthias Breimann und ich euch einen jungen, talentierten und kreativen Dichter und Denker vor.
Das Schreiben ist für ihn ein Rückzugsort gewesen, als er noch klein war. Es war der Ort, wo er mit sich und für sich sein konnte. Heute treibt ihn die Lust am Schreiben zum Schreiben.
Seine Gedichte sind seine persönlichen Gedanken zu bestimmten Themen und an Gedanken mangelt es ihm nicht. Manchmal ist es die Zeit, an der es mangelt, um alles zu notieren und zu verewigen. Es schafft es dennoch stets am Schreibball zu bleiben und neben der Lyrik gibt es auch Kurzgeschichten, die seiner Feder entsprungen sind.
Als Teil einer Schreibwerkstatt ist das Schreiben für ihn Teil seines Lebens und seines Alltags und auch in Zukunft wird er sicher keinen anderen Weg einschlagen.
Alles kann, nichts muss ist das Motto, sodass seine Zukunft noch nicht geschrieben ist, aber sicher literarisch bleiben wird.
Heute Abend ergreift er bei den Montagslyrikern das Wort und rockt hier unsere Bühne:-)
HERZLICHEN DANK und HERZLICH WILLKOMMEN:
KNUT ELBRECHT

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1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
So unspektakulär es auch ist: Es ist ganz einfach, die Lust am Schreiben. Wobei, ein Stück weit ist es auch die Tatsache, dass ich sehr schüchtern in meiner Kindheit war und mit dem Schreiben etwas hatte, wo ich für mich sein konnte und auch mal meine Gedanken aufschreiben konnte. Mittlerweile sind meine Gedichte auch hauptsächlich meine Gedanken zu bestimmten Themen und weniger reine Poesie und Lyrik.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
Ich bin ein kreativer, nicht immer organisierter und grundsätzlich offener Mensch, der aber neuen Dingen und Menschen gleichzeitig auch leicht zurückhaltend gegenübersteht.
Dadurch das ich kreativ bin, habe ich immer wieder neue Ideen, schaffe es aber aufgrund der Menge an Ideen und anderen Dingen die ich zutun habe, nicht immer, sie auch schnell umzusetzen. Außerdem denke ich auch sehr viel nach, manchmal auch zu viel. Nicht desto trotz, haben schon einige Menschen mir das Feedback gegeben, dass ich reifer reden würde, als man aufgrund meines jungen Alters, im ersten Moment denken würde.
Dazu schreibe ich nicht nur Gedichte, Poesie und Prosa, sondern auch Kurzgeschichten. Und das auch relativ regelmäßig, da ich an einer Schreibwerkstatt teilnehme.

3. Welche Götter verehrst du?
Ich würde nicht sagen, dass ich jemanden verehre, aber mir gefallen die Werke von Rainer Maria Rilke und Heinz Erhardt sehr.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Ich habe schon mehrmals meine Gedichte in einer Lokalzeitung veröffentlicht und bin außerdem aktuell auch sehr auf Instagram (@knutgeschrieben) aktiv, wo ich oft mehrmals pro Woche neue Texte poste. Für die Zukunft plane ich aber auch mal an Poetry Slams teilzunehmen und mittel bis langfristig, wenn es klappt, ein eigenen Gedichtband rauszubringen. Außerdem will ich ebenfalls nicht ausschließen, dass ich eines Tages auch mal einen Roman schreibe.

5. Und nun, zeige dich!

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Sind wir das

Sind wir das,
Was uns vorschwebt,
Oder nur lose
Und herausgerissene
Fetzen des Papiers
Unserer Vorstellung?

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Bunt schimmernde Farben

Bunt schimmernde Farben
Glänzen hell
An trüben Tagen
Und ändern schnell,
Die triste Stimmung
Die die Leute haben.
Scheinen und berühren
Die schlaffen Körper,
Bleiben und spüren,
Wie sie sich aufwärmen,
Die Blicke
Fröhlicher werden,
Und die Leute
Sogar damit anfangen,
Zu lächeln.

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Manchmal

Manchmal glaube
Ich nicht, wo ich mit
Meinen beiden Füßen
Stehe.
Und manchmal auch nicht,
In welcher, verkehrten
Welt ich mich drehe.
Immer wieder entdecke
Ich unscheinbares, neues.
Ob in der eigenen
Oder der anderen Welt.
Ob an den anderen
Or gar mir selbst.

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Als kleinen Zusatz, könnt ihr gerne auch hier noch ein wundervolles Gedicht von Knut Elbrecht nachlesen und zwar Jeder war mal klein:
Weser-Kurier/ Jeder war mal klein

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