Montagslyriker 9: Leodas Kent_geweinte Teufelstränen

Liebste Abendgrüße an euch:-)


Heute Abend melde ich mich mal wieder aus meinem Exil heraus, denn heute Abend geht es weiter mit den Montagslyrikern!
Ich hoffe, dass ihr ein schönes Ostern verbringen durftet:-)
Mein werter Kollege Matthias Breimann und ich stehen heute wieder bereit, um euch den nächsten Helden unserer Runde zu präsentieren.
Bei ihm begann alles mit Lyrik, durch die er sich aus der eigenen Dunkelheit schrieb, aber es ist die Prosa, die sein Herz erobert hat.
Sein Kopf war schon von Kindesbeinen an, voller Ideen und Geschichten und heute bringt er uns auch sein Erstlingswerk mit und gibt uns einen Einblick in seine Ideen-und Gedankenwelt.
Er ist Herz-Mensch, mit einem leichten Hang zur Melancholie, die aber gut als Inspiration für seine Schreibarbeit nutzen kann.
Wer Stephen King und Robert Harris mag, kann sich bestimmt sehr gut mit ihm über deren Schreibe unterhalten und dieser Montagsheld hat definitiv einen ausgezeichneten Musikgeschmack.
Aber lest selbst:-)
Ich tauche nochmal ein paar Tage unter, aber komme dann mal am Wochenende wieder aus meinem Loch gekrochen und nun Willkommen und ein herzliches Dankeschön an

Leodas Kent

Instagram
1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben
verführte? (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

Auf Instagram war ich anfangs hauptsächlich lyrisch unterwegs, wobei ich mich selbst eigentlich nicht als den geborenen Lyriker bezeichnen würde. Das hat mir allerdings in einer Phase, in der ich ziemlich mit mir selbst zu kämpfen hatte, wirklich weitergeholfen. Von daher ist diese Art der Schreiberei wohl aus einem Unglück heraus entstanden. Ich bin aber hauptsächlich auch Prosa-Schreiber – und das mache ich schon wesentlich länger als das Schreiben von Gedichten. Angefangen habe ich damit, als ich etwa 20 war aus einem Impuls der Selbstfindung heraus. Geschichten hatte ich mir schon immer gerne ausgedacht. Das war schon als Kind so. Als junger Erwachsener hatte ich mir dann gedacht, warum nicht mal versuchen, ein Buch zu schreiben. Jetzt bin ich 32 und ich habe gerade das erste meiner Bücher veröffentlicht. Also um die Frage nochmal beim Namen zu nennen: Der Dämon, der mich zum Schreiben gebracht hat, ist in Sachen Lyrik das Unglück und in Sachen Belletristik die einfache Tatsache, dass es eine große Leidenschaft von mir ist, Geschichten zu erfinden und ganze Universen in meinem Kopf zu erschaffen.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du … (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

Selbsteinschätzung ist ja immer so eine Sache, aber wenn ich mich beurteilen müsste, würde ich sagen, dass ich ein sehr ehrlicher Mensch bin, der meistens auch entspannt und umgänglich ist. Allerdings kann ich auch ziemlich impulsiv sein, wenn mir etwas wirklich so gar nicht passt und dann sage ich vielleicht auch mal Dinge, die ich dann im Nachhinein bereue. Das kommt zum Glück aber wirklich sehr selten vor (ich bin absolut kein Streithahn, geschweige denn cholerisch). Grundsätzlich bin ich wohl eher auch ein Herz-Mensch als ein Kopf-Mensch und lasse mich gerne ohne Plan durchs Leben treiben. Bisher hat das ziemlich gut geklappt. Ich bin ein aufgeweckter, meist fröhlicher Mensch, trage aber auch eine tiefe Melancholie in mir, die hin und wieder raus will. Zum Schreiben ist die manchmal sogar ziemlich inspirierend und von daher auch nicht immer schlecht.

3. Welche Götter verehrst du?
(Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

Ich bin schon seit vielen Jahren ein großer Fan von Stephen King – zumindest von
den meisten seiner Bücher. Er neigt manchmal auch dazu, etwas zu ausführlich zu
werden, was meiner Meinung nach den Lesefluss stört. Das wiegen aber die vielen großartigen Texte wieder auf und außerdem ist das ja auch immer noch
Geschmackssache. Robert Harris ist auch großartig! Ich liebe seine oft sehr reduzierte Art zu schreiben, ohne sich in Ausführungen von Bildwelten zu verlieren. Das ist kurzweilig und schafft Raum für die eigene Fantasie. Seine Cicero-Trilogie kann ich nur empfehlen. Hier könnte man natürlich noch viele weitere Autoren nennen. Für mich ist beim Schreiben aber auch Musik essentiell – und zwar instrumentale Musik, weil sich dadurch keine Sprache mit meiner eigenen vermischen kann und meine Gedanken einzig durch die Melodie getragen werden. Allem voran sind für mich hier Hans Zimmer und Max Richter zu nennen, Hollywoods Soundtrack-Schöpfer Nummer 1. Ich finde, da sind wirklich viele Meisterwerke dabei.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
(Lesungen, Poetry-Slam, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

Hauptsächlich habe ich bisher meine eigene Autorenwebseite gelauncht, auf die ich wirklich auch sehr stolz bin. Guckt doch mal vorbei auf http://www.leodas-kent.de
Ich habe dort einige Kurzgeschichten veröffentlicht, die lose mit der Welt meines Romans zusammenhängen. Zusätzlich bin ich gerade dabei, die Kurzgeschichten auch noch zu vertonen, um meine Zielgruppe zu erweitern. Zwei der Geschichten findet man schon auf Youtube. Insgesamt will ich aber noch viel mehr machen, momentan ist das halt durch die Pandemie sehr schwierig. Vielleicht müsste ich mal eine Online-Lesung in die Wege leiten.

5. Und nun, zeige dich!
(Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir?)

Mein Roman: Teufelsträne – Zeugen des Untergangs

Die Teufelsträne ist ein Buch, das ich in der Ursprungsfassung bereits im Jahr 2014 geschrieben habe. Der Roman, der damals entstand, ist allerdings nicht mehr mit dem Werk zu vergleichen, das jetzt publiziert wurde, weil ich den Stoff immer und immer wieder neu bearbeitet habe. Nur die Grundidee ist gleichgeblieben: Es geht um die Geschwister Elli und Finn Magoi, die durch mehrere Zufälle in einen Konflikt zwischen Engeln und Dämonen geraten. Hintergrund sind sieben Diamanten, die jeweils eine der sieben Todsünden in sich tragen und aus verschiedenen Gründen sowohl für die himmlische als auch die höllische Partei von großer Bedeutung sind. Der Roman ist nur der Auftakt einer langen Reise. Der zweite Band ist bereits am entstehen. 380 Seiten Rohfassung gibt es bereits.

Klappentext des Romans Teufelsträne:

Ein Jahrtausende währender Krieg geht in die letzte Runde! Die Geschicke der Menschheitsgeschichte werden immer wieder durch die Steinwächter entschieden, Menschen, die ihr Leben dafür geben würden, sieben Diamanten mit finsteren Kräften vor Dämonen und dem Teufel selbst zu beschützen. In den 80ern gerät einer dieser Diamanten in die Hände von Elli und ihrem Bruder Finn. Ehe sich die Geschwister versehen, werden sie selbst zur Zielscheibe dunkler Mächte, denn die Dämonen sind allgegenwärtig und zu allem bereit, um das Relikt aus einer längst vergangenen Zeit wieder in ihren Besitz zu bringen.

 

Meine Autorenwebseite mit inzwischen vielen, vielen Texten: www.leodas-kent.de

Ich tobe mich auf meiner Webseite zurzeit richtig aus. Unter der Rubrik Short Stories
befinden sich einige Kurgeschichten und eine Geschichte, die mit 160 Seiten einen
Umfang erreicht hat, dass die Bezeichnung „kurz“ hier wirklich nicht zutrifft. Es ist eine
Geschichte, die schon geradezu ein Spin-off zu meinem Roman Teufelsträne darstellt.
Deshalb erzähle ich dazu gleich noch einmal separat etwas. Neben den klassischen
fiktiven Geschichten (Short Stories) finden sich auf meiner Webseite inzwischen auch
sehr viele Texte, die zu großen Teilen autobiografisch sind. Diese lassen sich ganz

einfach unter dem Reiter „Meine Story“ finden – oder aber auch auf meinem
Instagramprofil.

Ein Gedanke zu „Montagslyriker 9: Leodas Kent_geweinte Teufelstränen

  1. Das klingt ja sehr spannend!
    Engel, Dämonen und Menschen dazwischen …
    Viel Erfolog mit dem Roman und viele weitere erfolgreiche Werke.
    Mit vielen Grüßen
    Olga Polikevic

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