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Die musikalische Reise von HEL’S Throne

Die deutsche Symphonic-Metal-Band HEL’S Throne wurde 2018 gegründet und begann ihre musikalische Reise mit Cover-Songs, die sie in der deutschen Clubszene präsentierten. Beeindruckt von der Resonanz des Publikums, wagten sie den Schritt, eigene Songs zu schreiben und so ihre eigene Identität als Band zu formen. HEL’S THRONE vereint mühelos ein schweres, kraftvolles Fundament mit einem epischen, orchestralen Sound. Angesichts dieser einzigartigen Kombination wollten wir mehr über HEL’S THRONE erfahren. In unserem Interview mit der Band haben sie Einblicke in ihre musikalische Vision, ihre Inspirationsquellen und ihre Erfahrungen auf der Bühne gegeben.

 

So, zum Warm werden – erzählt mir doch ein bisschen was über euch, euren Sound. Was ist das Besondere daran und was sind die Alleinstellungsmerkmale?

Die Band gibt es seit 2018 und unser Sound orientiert sich schon sehr grob am Symphonic Metal. Von Anfang an war aber klar, dass viele andere musikalische Einflüsse in unserer Musik Platz finden sollten. Das Schlimmste ist doch, wenn die Leute später sagen, die Band ist cool, aber klingt wie Band XYZ. Daher haben wir uns beim Songwriting auch nicht an anderen Bands orientiert, sondern einfach Titel komponiert, die uns gefallen. So sind neben Keyboard- und Orchesterpassagen, auch Folk-, Rock- und Deathmetal-Einflüsse zu hören. Das liegt unter anderem daran, dass jeder in der Band auch andere musikalische Vorlieben hat und diese gekonnt in die Kompositionen einfließen lässt. Nicht außer Acht lassen sollte man außerdem, dass unsere beiden Frontleute sehr unverwechselbare Stimmen haben, die grandios miteinander harmonieren, was einen großen Teil unseres Sounds ausmacht. Die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal sollen andere beurteilen, wir machen das was wir lieben und genau das wollen wir auf jedem Album und jeder Live-Show so präsentieren.

 

Was inspiriert euch und womit setzt ihr euch auseinander? Was ist euch wichtig? Welche Themen beschäftigen euch?  

Uns inspiriert einfach der Spaß miteinander Musik zu machen, uns mit jedem Album, mit jeder Show weiterzuentwickeln, neue Fans zu gewinnen. Was gibt es schöneres, als mit genauso verrückten Leuten, wie du es selbst bist, auf der Bühne zu stehen und Musik zu machen.

 

Wie wichtig ist für euch das Live-Geschäft? Und wie erreicht ihr neue Leute? 

Das Live-Geschäft ist der essenzielle Bestandteil einer jeden Band, zumindest im Metal-Genre. Wir sind jedes Jahr bestrebt, so viele Live-Shows wie möglich zu spielen und damit möglichst viele Fans zu erreichen. Gerade im letzten Jahr hatten wir die Chance unsere eigenen Shows zu ergänzen, indem wir CREMATORY auf ihrer Deutschland Tour begleitet haben. Das war eine großartige Erfahrung mit sehr viel positiver Resonanz und neuen fantastischen Fans und Bekanntschaften.

 

Wie interagiert ihr mit euren Fans, besonders in der heutigen digitalen Ära?

Natürlich geht das über die bekannten digitalen Wege, Facebook, YouTube, Instagram und so weiter. Ein wenig scheuen wir uns noch vor TikTok, sind auch nicht sicher, ob das unsere Fans und Zielgruppe überhaupt in umfangreicherer Form interessiert. Besonders bei Facebook sind wir über unsere Hel’s Throne Fanbase-Seite sehr stolz, da diese eigens von unseren Fans für unsere Fans im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde. So etwas überrascht einen schon und die dortige Resonanz hat uns ziemlich vom Hocker gehauen. DANKE an euch da draußen an dieser Stelle!

 

Gab es ein besonderes Fanerlebnis, das euch besonders in Erinnerung geblieben ist?

Da gibt es in der jüngeren Bandgeschichte einige. Besonders bleibt da ein besonderes Geschenk unserer Fans zu unserem 5-jährigen Bandjubiläum 2023 in Erinnerung. Mitten im Set letztes Jahr auf dem Helheim Open-Air wurde uns, ohne unser Wissen, dieses von unseren Fans auf der Bühne übergeben. Das war für uns ein sehr emotionaler Moment, dafür lieben Dank an Familie Dreier. Auch unser unglaublicher Fan Juri hat uns sehr bewegt, aber auch ein wenig Angst gemacht als er beim Fahren im Auto beinahe einen Unfall gebaut hat, weil er so bewegt von unserer Musik war, dass ihm ein Tränchen im Auge die Kontaktlinse hat verlieren lassen. Fühl dich gedrückt Juri!

 

Was sind eure persönlichen Highlights oder Meilensteine in der Bandgeschichte?

Als Erstes wäre da mal die Fertigstellung unseres Debutalbums „Raven Flight“ zu nennen und die Auszeichnung als bestes Debutalbum 2021 bei den Metal-Goddesses-Awards. Das hat uns schon sehr stolz gemacht. Natürlich die bereits genannte Deutschland Tour 2023 mit CREMATORY war ohne Zweifel ein absolutes Live-Highlight für Hel’s Throne. Fast alle Clubs ausverkauft, mit unserer Live-Performance restlos überzeugt und eine Menge neuer Fans gewonnen. Was will man mehr? Zu guter Letzt unser selbstorganisiertes Helheim Open-Air 2023, eigentlich als Festival zum Bandjubiläum gedacht, war es ein so großer Erfolg, dass es dieses Jahr die nächste Auflage geben wird.

 

Welchen Rat würdet ihr aufstrebenden Bands geben?

Dran bleiben, das ist mit Sicherheit die Devise. Macht, was euch Spaß macht und tragt es auch nach außen. Schließt euch nicht im Proberaum ein. Rückschläge und Veränderungen, auch oftmals bei Leuten, mit denen man gestartet ist, wird es geben, gibt es immer wieder. Weitermachen, die Krone richten und auf zu neuen Meilensteinen. Hört euch Kritik an, aber prüft sie und wenn berechtigt, arbeitet dran. Am Ende macht aber das, was euch selbst überzeugt und gefällt.

 

Wo kann man euch finden und wie sieht die Zukunft für euch aus? 

Es sind einige Dinge in Planung. Wie erwähnt steht die zweite Auflage unseres Open Airs in den Startlöchern und einige Live Shows und kleinere Touren sind schon bestätigt. So langsam wird es auch Zeit für ein zweites Album… Also haltet die Augen offen. Ansonsten sehen wir uns natürlich hoffentlich live! Bis dahin findet ihr uns im Netz. 

 

Weitere Informationen zur Band HEL’S THRONE findet ihr in den sozialen Netzwerken. 

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