MVSOCHIST ist eine aufstrebende Metalcore-Band aus Wien, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus intensiven Breakdowns und mitreißenden Refrains die Aufmerksamkeit der Metalcore-Szene auf sich zieht. Frontmann Alex beschreibt ihre Musik als dynamisch und kraftvoll, ein Ausdruck ihrer Leidenschaft und Energie.
In unserem ausführlichen Interview gewähren uns die Bandmitglieder einen tiefen Einblick in ihre Welt. Wir sprechen über die ehrgeizigen Ziele, die sie verfolgen und die konkreten Maßnahmen, die sie ergreifen, um sich von der Masse abzuheben.
Darüber hinaus teilen sie mit uns ihre wichtigsten musikalischen Vorbilder und Inspirationsquellen, die ihre Kreativität und ihren Sound beeinflussen.
Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben und welche Einflüsse inspirieren euch?
Wir würden unseren Musikstil als aggressive und floaty bezeichnen, wir lieben Breakdowns und dennoch möchten wir Leute abholen unsere Choruse mitzusingen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Unser Name ist gleichzeitig auch eine Anlehnung an unsere größten Inspirationen, nämlich Polaris und Landmvrks. Es gibt auch noch andere Bands wie Aviana, August Burns Red und Invent Animate allerdings sind Polaris und Landmvrks unsere größte Inspiration.
Was würdet ihr sagen, unterscheidet euch als Band von anderen Musikgruppen?
Das ist eine schwierige Frage. Wir erfinden das Rad definitiv nicht neu mit unserer Musik. Zumindest augenblicklich nicht. Vielleicht in ein paar Jahren, wenn wir weiter experimentieren, allerdings haben wir bereits hunderte Bühnenperformances gesehen und wir denken, wir können durchaus mit der Energie und Motivation der Weltbühne mithalten. Es gab selten ein Konzert, wo Leute in der Ecke standen und nicht im Pit waren oder auf und abgesprungen sind.
Welches ist das lustigste Missgeschick, das euch beim Versuch passiert ist, ein perfektes Social-Media-Foto zu machen?
Vor kurzem hatten wir die Idee ein „Upside Down“ Foto zu machen, der Vocalist klammerte sich an einen Baum mit seinen Beinen und der Gitarrist saß direkt unter ihm. Tolle Idee leider nur haben wir vergessen, dass unser Vocalist eine prächtige Mähne hat und es sieht eher aus, als wäre er vom Blitz getroffen worden. Und nicht nur das, sondern er fiel auch vom Baum, wo wir alle herzhaft darüber lachen konnten.
Wenn eure Band eine Zeitmaschine hätte, in welche musikalische Ära würdet ihr reisen und warum?
Ziemlich sicher der Anfang der 2000er, als die Szene gerade aus dem Boden gekrochen kam, diese Zeit füllt uns bis heute noch mit Nostalgie und viele Riffs, die wir haben, sind davon inspiriert. Wir saßen zu Hause, spielten Guitar Hero Warriors of Rock und das Leben war gut. Viele Bands haben seit damals aufgehört oder sind in eine ganz andere Richtung gegangen, aber wer kennt nicht das BMTH Album „Count your Blessings“ oder „Dez Moines“ von The Devil wears Prada. Auch I see Stars mit „10000 Feet“ hat einen Platz in unserem Herzen.
Wenn eure Band eine Party für Musiklegenden schmeißen würde, welche legendären Künstler würden eingeladen werden und welche Songs würdet ihr zusammenspielen?
Da wären definitiv zu viel, um sie in eine Liste zu packen und unsere Lieblingssongs mit ihnen zu performen, allerdings wenn es um eine Party geht, würden Electric Callboy mit ihrem Song „We got the Moves“ definitiv den Top-Spot belegen. 🙂 Gerne hätten wir auch viele andere wie Currents, Architechts, Bring me the Horizon, Invent Animate, Polaris, Landmvrks, Nasty, Stick to your Guns,… nur um einige mehr zu nennen.
Welche Schritte plant ihr als Band, um euch auf die Zukunft der Musik vorzubereiten und relevant zu bleiben?
Aktuell haben wir eine komplette EP ready to release und der Release Prozess sollte mit Anfang Sommer abgeschlossen sein. Darüber hinaus arbeiten wir mit Social-Media-Marketing-Managern zusammen und drehen regelmäßig Reels, TikToks und Musikvideos, um so gut es geht relevant zu bleiben. Wir sind noch relativ am Anfang und werden noch viel experimentieren, bis wir unseren Wohlfühlsound gefunden haben. Die letzten Jahre waren gefüllt von Networking-Events und Reisen zu Konzerten und Festivals. Wir sind zuversichtlich in näherer Zukunft auch kleine bis größere Touren zu fahren in und rund um Österreich, wir würden liebend gerne in Deutschland und den östlichen Ländern spielen. Auch Schweden ist ein Top Contenter, da viele befreundete Bands und andere Leute dort leben, um eine gute Zeit zu haben.
Welche Vision habt ihr für die Zukunft eurer Band und wie wollt ihr diese Vision verwirklichen?
Hier wäre unser Wunsch nach Eigenständigkeit sicherlich gut aufgehoben, dennoch denke ich, dass es einerseits unrealistisch ist, davon zu reden in der näheren Zukunft und andererseits geht es uns nicht wirklich ums Geld. Wir möchten in die Welt hinaus und unsere Emotionen und Musik mit der Welt teilen. Es gibt so viele tolle Menschen in der Welt, die wir kennenlernen möchten und gemeinsam mit ihnen eine tolle Zeit verbringen möchten. Die Szene ist ein Ort, wo sich Menschen wohlfühlen können und eine Inklusion erleben, die außerhalb der Venue nicht stark vertreten ist. Ich kann mich noch erinnern an mein allererstes Konzert, wo ich mir dachte „Wow so viele Leute, die die gleiche Musik feiern wie ich“. Um diese Vision von Reisen, Kennenlernen und Networken zu verwirklichen, lernen wir tagtäglich dazu und passen uns an die Gegebenheiten an, es gibt leider keine magische Formel, um das alles zu schaffen, dennoch probieren wir unser Bestes mit Ad-Campaign, Musikvideos und vor allem guter Musik, um das zu erreichen, was wir uns wünschen. Wir leben stark nach dem Motto „If you hit a wall hit it hard” und pushen uns gegenseitig um neue Höhen zu erreichen, lediglich die Zeit wird zeigen, wo wir landen, trotzdem gehen wir mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und stellen uns jeder Herausforderung, sei es monetär oder technisch.
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