Website-Icon miasraum

Covern als Rock-Sport : Untamed bringt Marvin Gaye zurück auf die Bühne

Warum covern Bands Songs von anderen Künstlern? Haben sie etwa eine kreative Blockade und brauchen einen musikalischen Cheat-Code? Lieben sie ihre musikalischen Helden so sehr, dass sie einfach nicht genug von ihnen bekommen können? Und noch spannender: Ist ein Cover vielleicht die ultimative Challenge, bei der man sich beweisen muss, dass man nicht nur eine weitere Kopie ist, sondern das Original in eine ganz neue Dimension katapultieren kann? Man könnte sagen, Covern ist wie ein musikalisches Abenteuer, bei dem man den Schatz des Originals aufspürt und ihn mit dem eigenen Zaubertrick veredelt.

Untamed und „Ain’t No Mountain High Enough“

Die Band Untamed hat am 2. August ihren ersten Coversong veröffentlicht: „Ain’t No Mountain High Enough“ von Marvin Gaye und Tammi Terrell. Mit diesem Klassiker wollen sie den perfekten Sommerhit für sonnige Tage und laue Nächte auf die Bühne bringen.

Viele Bands nutzen Coverversionen, um ihre persönliche Note in bekannte Songs einzubringen. Es ist wie ein musikalisches Makeover – sie nehmen einen Klassiker und verleihen ihm ihren eigenen, einzigartigen Twist.

Der Song, der es wurde

Bei der Auswahl des Songs war es Untamed wichtig, einen Klassiker zu wählen, der nicht schon unzählige Male gecovert wurde. „Wir wollten einen relativ alten Song covern, der aber nicht schon tausendfach neu interpretiert wurde,“ sagt die Band. „‚Ain’t No Mountain High Enough‘ ist ein legendärer Song mit perfekten Sommer-Vibes, der aber auch ein paar Herausforderungen mit sich bringt.“

Die Inspiration für dieses Cover kam fast schon zufällig. „Wir waren vor zwei Jahren auf dem Weg zu einem Gig, als der Song im Radio lief. Da haben wir scherzhaft gesagt: ‚Wenn wir jemals einen Song covern, dann wird das der erste sein.‘ Und lustigerweise kam es dann tatsächlich so“, erinnert sich die Band lachend.

Rockstars und ihre Überraschungen

Stellt euch das mal vor: Drei Rockstars in den schrägsten Outfits, die sich in einem klapprigen Auto zusammenquetschen und „Ain’t No Mountain High Enough“ so richtig abfeiern. Die Lautsprecher vibrieren, der Bass dröhnt und das Auto wackelt, als würde es gleich abheben. Und später, auf der Bühne, steigen sie auf Pyrotechnik um und ballern die Menge mit harten Gitarrenriffs weg. Man könnte erwarten, dass Rockstars sich mit Metallica oder Green Day aufwärmen, aber klar, warum nicht mit Marvin Gaye? Bei Untamed ist eben alles ein bisschen anders als in meiner typischen Rockstar-Fantasie!

Die Herausforderung des Coverns

Das Covern eines Songs kann wie das Anziehen eines Outfit sein, das einem einfach nicht passt – man muss eben ordentlich basteln und tun, um es passend zu machen. Es ist eine kreative Herausforderung, bei der man den Song neu interpretieren muss, ohne ihn dabei komplett zu zerfetzen. Es ist wie ein Test für die musikalischen Fähigkeiten der Band – und oft wird dabei die eigene Kreativität ordentlich auf die Probe gestellt!

Der eigene Stil im Cover

Für die Neuinterpretation des Songs wollten Untamed das Original deshalb möglichst wenig verändern, aber ihren eigenen Stil einfließen lassen. „Es war uns von Anfang an wichtig, das Original nicht zu sehr zu verändern, damit man sofort den Original-Song erkennt, jedoch den eigenen Style einfließen lässt“, sagt die Band. „Wir haben sogar die Harfen und das Glockenspiel wie im Original gespielt. Die Instrumentalisierung ist natürlich anders ausgelegt, und markant ist die Gitarre, die im Original nicht zu hören ist.

Ein weiterer markanter Unterschied zur Originalversion ist die Gesangsdarbietung. „Ein Punkt, der sich zuerst als Herausforderung herausstellte, ist im Nachhinein eigentlich der Grund, warum unsere Cover-Version so besonders ist: Das Lied wird nicht als Duett gesungen. Dadurch hat der Song natürlich eine ganz andere Dynamik.“

Mehr als nur ein Cover

Covern kann manchmal mehr Aufwand sein als ein eigenes Lied zu schreiben – man muss das perfekte Maß finden, wie viel vom Original man beibehält und wie viel eigene Würze man dazugibt. Es ist fast wie ein kulinarisches Experiment: Zuviel vom Alten und es wird fad, zuviel Neues und man verliert den Geschmack des Originals. Und natürlich ist es auch eine liebevolle Hommage an die Original-Künstler – quasi ein musikalisches „Danke, dass ihr uns diesen Ohrwurm geschenkt habt!

Auf die Frage, ob sie in Zukunft weitere Cover-Songs in Betracht ziehen, bleiben sie offen: „Wir schließen das auf keinen Fall aus. Da wir jetzt einen alten Song gecovert haben, wäre wahrscheinlich ein etwas neuerer cool. Da gibt’s natürlich einige Ideen, aber die möchten wir noch nicht nennen.

Mit ihrem Cover von „Ain’t No Mountain High Enough“ haben Untamed auf jeden Fall einen Ohrwurm geschaffen, der perfekt zum Sommer passt. Oder zum Wandern in den Bergen. Denkt dabei einfach:„Ain’t No Mountain High Enough“ – einfach immer weiter marschieren! 

 

 

Weitere Artikel zur Band Unatmed findet ihr auf meiner Website.

Untamed 2023: Eine Rock’n’Roll Odyssee von der ersten Single bis zum neuesten Album (Interview)

5 Minuten mit UNTAMED

Soundcheck: UNTAMED 

 

Weitere Informationen zur Band Untamed findet ihr in den sozialen Medien.

Spotify

Instagram

YouTube

Facebook

Twitter

Band Website 

 

 

Die mobile Version verlassen