Northpolyptica – Rising Storm (Review von Marcus)

Rising Storm“ von der Band Northpolyptica erscheint am 02.08. und entführt uns in die düsteren Klangwelten irgendwo zwischen Synth-Rock, Gothic und Dark Wave.

Unser Meister des musikalischen Universums, Marcus, hat sich dieses mystische Werk mal genauer angehört – natürlich ohne dabei in einen Gothic-Umhang und schwarzen Eyeliner zu schlüpfen. Stattdessen hat er sich auf seine wahren Superkräfte konzentriert: seine Ohren und seine kritische Zunge.

Was er zu den Songs zu sagen hat? Taucht ein in seinen vollständigen Review und erfahrt, warum „Rising Storm“ von Northpolyptica vielleicht genau das Album ist, das eure dunkle Seele schon immer gesucht hat!

Northpolyptica: Rising Storm

Review von Marcus

Mit ihrem am 02.08.2024 erscheinenden Album „Rising Storm“ bringt das dreiköpfige Ensemble Northpolyptica neuen Stoff in die Kuschelecke der schwarzen Szene.

Mit sechs Liedern verteilt auf knapp über 23 Minuten Spielzeit ist es eher eine kompakte Angelegenheit und kommt insofern sehr konzentriert auf das Wesentliche zu sprechen.

Sich selbst listet sich die Band zwischen den Genres Synth-Rock, Gothic und Dark Wave mit jeweiliger Schwerpunktverschiebung bei den einzelnen Songs.

Das unterschreibe ich mit Einschränkung und Erweiterung auch so.

Der rockige Anteil ist eher zurückhaltend anzunehmen und wird durch die eine oder andere Gitarrenspur repräsentiert. Dafür nehme ich bezüglich des Gesamtsounds noch das Zusatzpaket Ethereal und Ethno Pop hinzu.

Schon ist die Beschreibung der wunderschönen Melodielinien, die durch zumeist getragene Synthesizer Klängen erzeugt und durch die Präzision der Rhythmusmaschine unterstützt werden, abgeschlossen.

Innerhalb dieses musikalisch gesetzten Rahmens setzen die omnipräsente Sängerin Cynthia mit ihrer mystischen Anmut, sowie der kontrastreiche männliche Gesangspartner John, die Geschichte einer Suchenden nach Antworten zunächst um ihrer Selbstwillen erhofft um.

Von dem Songwriting und der Produktionsumsetzung her gibt es gar nichts auszusetzen. Innerhalb der beschriebenen Stilausrichtung ist das feines Hand- bzw. Kunstwerk und sollte breiteren Anklang finden.

 

Mein persönliches Fazit:

Wenn sich das Album in meine Gehörgänge hinein schmeichelt und das innere Auge beginnt die aufkommenden Bilder zu sortieren, sind hierbei zwei vorherrschend. Einerseits wandere ich neben der Suchenden mit, zwischen Sternenmeeren und einsamen Wüsten. Der Schönheit und Weite dieser Umgebung gewahr, gleichzeitig voller Rastlosigkeit und Unruhe über das was dort in der Ferne verborgen und zu erreichen sein mag.

Bei dem anderen Bild handelt es sich um die Position eines stillen Beobachters in den schwarzen Szeneklubs, wenn sich genau zu diesen Klängen wunderschön gekleidete Menschenleiber im Gleichschritt und Hüfteinsatz ätherisch schwebend über die Tanzflächen bewegen. Ist das schön.

Wer im Großen und Ganzen mit solchen Bands in dem Bereich wie z. B. Qntal, Faith and the Muse etc. etwas anzufangen weiß, ist hier ganz sicher nicht falsch beraten reinzuhören. Anspieltipp. Alle. Mit leichter Favoritenrolle tendierend zu Song Nummer 5 (Forward).

 

Weitere Infos zur Band Northpolyptica findet ihr in den sozialen Netzwerken. 

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