Gordon Mörike: Ashwood – Frühe Verdammnis: Staffel I Band I (Rezension)

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Hallo an euch:-)


Gestern haben Matthias Breimann und ich euch unseren zweiten Montagslyriker der 8. Runde vorgestellt und zwar den Autor Gordon Mörike .

Montagslyriker 8: Gordon Mörike-Postapokalypse und die Memoiren an die alte Welt

Wir haben euch auch einen kleinen Einblick in sein literarisches Schaffen gegeben und heute möchte ich mit seiner Buchreihe und mit meiner Rezensionsreihe beginnen:

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Ich stelle euch jeden Tag eins seiner Werke vor und beginne heute mit seiner Buchreihe ASHWOOD und dem ersten Band der ersten Staffel.

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Gordon Mörike
Ashwood – Frühe Verdammnis: Staffel I Band I

ALLGEMEIN
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3454 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 181 Seiten
Sprache: Deutsch

INHALT:

Wir schreiben das Jahr 2199. Die Alte Welt ist nicht mehr das, was sie mal war. Alastair Ashwood und Baker Everett befinden sich in High Water Bay im Osten der Leere.
Bürgermeister Bardot sucht Söldner, die seine verschollene Nichte auf der Insel Black Isle finden sollen. Mehrere Männer haben die Reise nach Black Isle schon gewagt, aber bisher kam keiner von ihnen zurück.
Das Unterfangen wird großzügig entlohnt, aber es birgt auch Lebensgefahr.
Auf Black Isle ist eine Epidemie ausgebrochen, die Menschen nicht nur tötet, sondern sie auch mutieren lässt.
Aurora, die Nichte des Bürgermeisters hielt zunächst noch Kontakt zu ihrem Onkel, aber bereits seit Wochen gab es kein Lebenszeichen von ihr.
Ashwood und Everett nehmen den Auftrag an und begeben sich auf die Insel.
Schnell wird klar, dass auf dieser Insel etwas Schlimmes passiert sein muss.
Werden sie die Nichte des Bürgermeisters finden können oder werden sie ihr Leben lassen, wie viele Männer vor ihnen.

In der Zwischenzeit machen sich Melody und ihr Bruder Quade Lohman auf den Weg nach Ashwood. Ashwood ist die Stadt, die inmitten der Leere, die besten Möglichkeiten auf Heilung bietet. Heilung ist das Ziel der Geschwister, denn Melody ist schwer krank. Eine unbekannte Krankheit wütet in ihrem Körper und bislang konnte kein Arzt helfen.
Werden die Geschwister in Ashwood endlich die ersehnten Antworten finden oder gar etwas anderes, womit sie nicht gerechnet hätten?

FAZIT:

Gordon Mörike erschafft eine Welt, die trostlos und dunkel ist. Wir befinden uns in einer dystopischen Welt, in welcher Gefahr an jeder Ecke zu lauern scheint.
In diese Welt setzt er zwei Protagonisten, Alastair Ashwood und Baker Everett, die ziemlich unbeeindruckt davon zu sein scheinen und unbeirrt weiter ihrer Wege gehen.
Der Leser ist sofort mittendrin in der Geschichte und geht sogleich mit Ashwood und Everett auf die Suche und erkundet nach und nach die dunkle Welt. Doch beide Protagonisten machen es einem leicht. Mit einem bissigen Humor, einer gewaltigen Prise Sarkasmus und ihren moralischen Ansichten, werden sie schnell zu Sympathieträgern.
Gordon Mörike baut schrittweise die Informationen zu seiner erschaffenen Welt ein, sodass der Leser jeden neuen Einblick zunächst verarbeiten kann. Der Humor und kleine Anspielungen am Rande sorgen für den Rest, sodass die zerstörte Welt im Laufe auch etwas ihre Dunkelheit verliert, aber nur fast. Gerade in der heutigen Zeit jagt die Idee einer Epidemie, einem einen Schauer über den Rücken.
Doch scheinen die Protagonisten sich damit gut arrangiert zu haben, sodass das Leben weitergeht.
Der erste Band liest sich wie eine längere Geschichte, die definitiv vom Mörikes überzeugendem Sprachstil getragen wird und von seinen zwei Protagonsiten, die ein wenig an Conor und Murphy McManus aus dem Film Der blutige Pfad Gottes erinnern oder an Dean und Sam Winchester aus der Serie Supernatural.
Zwei gegen das Böse und Unheimliche in der Welt.
Und doch kommt der Witz nicht zu kurz, was dafür sorgt, dass der Leser auch die gefährlichsten Aktionen mit einem leichten Grinsen liest.
Neben allen Schreckgestalten oder auch Mutanten und allerlei Wahnsinn, welchem der Leser in dieser Geschichte ausgesetzt wird, bleibt die Moral ein fester Bestandteil, gerade bei Ashwood und Everett. Das Gute siegt letztlich doch, selbst wenn man dafür Ungutes tun muss.
Der Band beinhaltet einen sehr radikalen Break, wie bei einer Filmszene. Plötzlich ist der Leser bei Melody und Quade Lohman und begibt sich mit ihnen auf die Reise nach Ashwood.
Dieser schnelle Szenenwechsel ist Geschmackssache, bietet allerdings auch einen anderen Blickwinkel auf die Welt und hat Potenzial aus der Story mehr zu machen, als zwei Protagonisten, die gegen die böse Welt kämpfen.
Ich bin sehr gespannt, wie alles weitergehen wird, denn das Potenzial ist da und Mörike liefert ein filmreifes Ende mit seinem bestialischen Cliffhanger. Chapeau!

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