Aglasio – “Fallacy” (Review)

Heute erscheint die Single “Fallacy” der Band Aglasio als Re-Release. Ursprünglich eröffnete dieser Song die im Februar veröffentlichte EP “To Those Who Tremble“. Für das Re-Release wurde der Track komprimiert und neu abgemischt. Anlass für die Neuveröffentlichung war ein Filmprojekt des Regisseurs Mark Sternkiker in Rostock, bei dem Jugendliche unter professioneller Anleitung ein Musikvideo zur Musik lokaler Bands produzieren.

 

Premiere und Live-Event in Rostock

Die Premiere des Videos ist für August im Rahmen einer abendfüllenden Veranstaltung in Rostock geplant. An diesem Abend werden die Videos der beteiligten Bands – Aglasio, Entropic State und Champerz – präsentiert, gefolgt von Live-Sets der Bands.

 

Das Cover von “Fallacy”

Das Cover für “Fallacy” entstand im Rahmen des Studiums des Schlagzeugers der Band, Jan Van Der Beat, und basiert auf der Auswertung medizinischer Daten (MRT).

 

Musikalische Ausrichtung

Musikalisch beginnt der Song mit harten und kantigen Klängen, die sich bald in sanftere Passagen verwandeln, bevor er wieder in aggressive Töne zurückkehrt. Der Track lässt sich im Progressive Metal verorten, weist jedoch auch rockige Elemente auf und bewegt sich stilistisch zwischen diesen Genres. Es ist kein typischer Ohrwurm; man muss den Sound schon mögen, um ihn zu schätzen. Doch gerade seine Andersartigkeit macht ihn faszinierend und hörenswert, auch wenn er nicht unbedingt für die nächste Party geeignet ist.

Lyrische Tiefe

Die Lyrics thematisieren eine Reise ins Unbekannte und die Entdeckung verborgener Wahrheiten. Die Metapher des „Rabbit Hole“ deutet auf eine tiefere Erkundung unsichtbarer Kräfte hin. Es geht darum, vorgegebene Erzählungen zu hinterfragen und zu analysieren, während vor blinder Konformität gewarnt wird. Insgesamt handelt der Text von der Suche nach tieferem Verständnis und der Herausforderung, sich gegen unsichtbare, einflussreiche Mächte zu behaupten.

 

Fazit: 

Obwohl der Song nicht unbedingt als eingängiger Ohrwurm gilt, übt er dennoch eine besondere Faszination aus, die ich schätze. Besonders gefällt mir der progressive Ansatz, der durch komplexe Strukturen und unkonventionelle Klänge gekennzeichnet ist. Die Musik entfaltet sich auf eine Art und Weise, die nicht sofort zugänglich ist, sondern zum Nachdenken und zur vertieften Auseinandersetzung einlädt. Es ist diese Andersartigkeit und künstlerische Tiefe, die den Song für mich hörenswert macht, auch wenn er nicht die typischen Merkmale eines sofort eingängigen Hits aufweist.

Mehr zur Band Aglasio findet ihr in den Socials. 

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