Blind – Since April startet mit frischem Sound (Review)

Die Münchener Band Since April meldet sich mit ihrem neuen Sänger Johnny und der Single Blind zurück – und das gleich mit einer wütenden Metalcore-Nummer. Der Song, der am 15. November erscheint, steht in starkem Kontrast zur besinnlichen Vorweihnachtszeit. Stattdessen erwartet uns eine explosive Mischung aus kräftigem Gitarrensound und kräftigen Growls, die sich wie eine Fusion aus Pop und Metalcore anhören.

Metalcore trifft Pop – Die Mischung überzeugt

Klar, Metalcore-Bands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, aber Blind hat trotzdem etwas, das hängen bleibt: Die cleanen Gesangspassagen sind durchaus eingängig und sorgen dafür, dass man unwillkürlich mitsummt. Besonders der Break in der Mitte des Songs, der in ein Gitarrensolo übergeht, ist ein Highlight. Hier zeigt die Band ihre Stärke und sorgt für den nötigen Wow-Effekt.

Themen der Selbstreflexion und Erlösung

Thematisch geht es in Blind um innere Konflikte, Selbstzweifel und den Kampf um Erlösung. Die Lyrics greifen destruktive Gedanken auf, reflektieren vergangene Fehler und die Belastungen, die daraus resultieren. Das zentrale Thema ist der Versuch, mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen, während man mit Frustration und Schuldgefühlen kämpft.

Visueller Wandel und neue Ästhetik

Visuell zeigt sich die Band in einem neuen Licht. Das Musikvideo, unter der Regie von Dominik Hupf, wurde im Gaswerk Augsburg gedreht und setzt auf eine düstere Farbpalette mit einem markanten Grünstich. Ein subtiler Hinweis auf den Wandel der Band – weg von der lila Phase hin zu einer härteren, aggressiveren Ästhetik. Ja, vieles ist nicht ganz neu, aber die Veränderung ist spürbar. Blind markiert einen vielversprechenden Start in die nächste Ära von Since April.

Weitere Infos zur band Since April findet ihr in den Socials.

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