Backyard Steps, eine Post-Hardcore-Band aus Schwäbisch Hall, fand sich im Jahr 2019 zusammen. Die vier Mitglieder der Band – Clemi, Rouwen, Till und Andi – haben wir zu einem Interview eingeladen, um mehr über ihre Hintergründe zu erfahren. Erfahrt mehr über ihre Gedanken zu Songs, dem Songwriting-Prozess, besonderen Stücken und ihrer Kommunikation mit den Fans.
Was war der Moment, in dem ihr wusstet, dass ihr gemeinsam Musik machen wollt?
Quasi die Geburtsstunde der Band. Einen spezifischen Moment in dem Sinne gab es für uns eigentlich nicht. Unsere Band hat sich eigentlich erst nach und nach aus einem kleinen Coverprojekt von Till (Schlagzeug) & Rouwen (Gesang und Gitarre) entwickelt. Andi und Clemi kamen erst später in die Band. Aber wir würden sagen, als Andi dann zu uns in die Band kam und wir eigentlich von Minute 1 musikalisch und persönlich harmoniert haben. Da wurde relativ schnell klar, dass wir langfristig als Band zusammen Musik machen wollen. Clemi kam ungefähr ein halbes Jahr später in die Band und hat dem Ganzen den letzten Schliff gegeben.
Welche Plattformen nutzt ihr, um mit euren Fans in Kontakt zu bleiben?
Eigentlich ausschließlich Instagram. Wir sind zwar nicht so extrem konsequent, was das Posting angeht, aber wenn man was von uns hört, dann über Instagram.
Wie balanciert ihr das Leben als Musiker mit eurem Privatleben?
Die Balance zwischen Musik und Privatleben ist immer recht schwierig zu finden. Vor allem dadurch, dass jeder in seinem Berufs/Studentenleben bzw. Privatleben im Allgemeinen sehr eingespannt ist. Trotzdem versuchen wir so viel Zeit wie möglich dafür aufzubringen, was sich manchmal als sehr schwierig herausstellt.
Welche Rolle spielt das Musikvideo in eurer Arbeit und wie entstehen eure Videos?
Wir hatte bisher relativ wenig mit Musikvideos am Hut und legen auch mehr Wert auf die Produktion von Songs. Trotzdem sind wir sehr stolz auf unser erstes Video, welches wir mit Jan von Amelitfilms gemeinsam produziert haben und was er am Ende daraus gemacht hat. Er hat enorm viel Elan in das Projekt gesteckt und wir sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.
Gibt es einen Song von euch, der eine besondere Geschichte oder Bedeutung für euch hat?
Eigentlich hat jeder Song für sich eine gewisse besondere Bedeutung, vor allem auch weil wir unsere Texte immer gemeinsam schreiben und die Gedanken jedes einzelnen von uns mit einfließen. Ein Song, der heraussticht und für jeden von uns eine besondere Bedeutung/Geschichte hat ist “Her”. Der Song handelt vom Verarbeiten von Sorgen und Ängsten, mit diesen Themen hatte jeder von uns bereits zu kämpfen.
Wie lange dauert es in der Regel, bis ein Song von der ersten Idee bis zur fertigen Aufnahme fertig ist?
Das ist sehr unterschiedlich. Meistens kommt einer von uns mit einer Grundidee in die Probe, das kann ein Beat am Schlagzeug, eine Textzeile oder ein Gitarren-/Bassriff sein. Dann kann es sein, dass jeder sehr zügig etwas dazu finden. Im besten Fall entsteht dann innerhalb von 2-3 Proben ein solides Grundgerüst für einen Song. Im Studio passiert dann aber meistens die wahre Magie, dort wird der Song meistens nochmal überarbeitet und bekommt die letzten Feinschliffe. Manchmal kann es aber auch sein, dass die Songidee bis zum fertigen Song/ der fertigen Aufnahme, mehrere Monate vergehen.
Wie wichtig sind gemeinsame Proben für euch und wie oft probt ihr zusammen?
Gemeinsame Proben sind uns enorm wichtig. Wir versuchen mindestens einmal in der Woche zu proben. Die Regelmäßigkeit spielt vor allem deswegen eine große Rolle, weil wir uns dadurch stetig verbessern.
Wie wichtig ist es euch, Feedback von euren Fans zu bekommen? Und wie reagiert ihr auf Kritik, sei es positiv oder negativ?
Über Feedback sind wir immer sehr dankbar, sei es positiv oder negativ. Wir denken, dass man sich als Band auch nur anhand der Rückmeldung seiner Fans weiterentwickeln und besser werden kann. Außerdem stärkt sich dadurch auch die Verbindung zu seinen Fans, welche dadurch das Gefühl bekommen, dass man an einem Austausch mit ihnen ist. Was wir auch sind.
Wo seht ihr euch als Band in fünf Jahren?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Wir hoffen natürlich, dass man in 5 Jahren vielleicht auf den Bühnen großer Festivals steht. Das Wichtigste ist für uns, dass wir uns in 5 Jahren immer noch zusammen im gleichen Proberaum, mit der gleichen Leidenschaft zum gemeinsamen musizieren und produzieren von geilen Songs treffen. Wir denken dort sehen wir uns auch. (Und insgeheim auch auf der Main Stage auf Rock am Ring.)
Weitere Informationen zur Band findet ihr in den Socials.
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