LXNUS: Künstleridentität als Prozess jenseits formaler Zuschreibungen

Sänger Lxnus sitzend im Hintergrund ein Auto

Soundcheck Sessions mit Mia (Interview)

Foto: Roseview Media

Interview: Mia Lada-Klein

LXNUS macht Musik, weil er es nicht lassen kann. Nicht, weil Zahlen stimmen müssen, nicht, weil Algorithmen es verlangen und schon gar nicht, weil irgendjemand entscheidet, ab wann man sich Musiker nennen darf. LXNUS bewegt sich zwischen Pop Punk, Nostalgie und dem sehr bewussten Wunsch, Dinge zu seinen eigenen Bedingungen zu tun.

Im Gespräch geht es um Herkunft und Haltung, um Künstleridentität jenseits von Reichweiten und um die Frage, warum Kontrolle nichts mit Ego zu tun hat. Es geht um Solokarrieren, Banddynamiken, Social Media Druck, KI als Werkzeug und um das Gefühl, etwas erschaffen zu müssen, selbst wenn niemand zuschaut.

Ein Interview über Verantwortung, Selbstbestimmung und darüber, warum Erfolg nicht messbar ist, aber spürbar sein kann.

Dann starten wir mit deiner Musik. Du warst früher ja mal in einer Band, die ein bisschen härtere Musik gemacht hat. Jetzt bist du aber auch Richtung Pop unterwegs als Solokünstler. Wie kam dieser Sprung?

LXNUS: Also erstmal, ich bin tatsächlich auch immer noch in dieser Band. Ich trenne das nur bewusst, weil ich früher alles auf meinem Profil geteilt habe, was ich musikalisch mache. Seitdem ich dieses Jahr die Pop-Punk-Schiene eingeschlagen habe, sehe ich die Projekte klar getrennt, quasi wie zwei eigene Bands. Ich komme eigentlich vom Punk, vom Pop-Punk, das hat mich schon immer geprägt. Der Sprung in die härtere Musikszene kam später, in einer Phase, in der es mir auch nicht ganz so gut ging. Dann kam der Sprung zurück in meine Jugend und ich merke momentan, dass ich mich eher zu diesem Happy-Rock-Pop-Punk hingezogen fühle. Das erinnert mich an Jugendtage, Skaten gehen, lange draußen bleiben bei gutem Wetter und einfach Spaß haben. Ich fühle mich damit gerade ziemlich zu Hause und sehr wohl.

Kann ich verstehen. Ich frage mich aber: Kann man überhaupt zwei Projekte stemmen? Du hast ja auch nur 24 Stunden am Tag.

LXNUS: Da stimme ich dir hundertprozentig zu. Die Zeit reicht oft nicht aus. Heutzutage ist man als Künstler ja nicht mehr nur Musiker. Man muss Marketing machen, Social Media bedienen, Content erstellen. Das alles frisst Zeit, selbst wenn man nur einen Song ins Studio bringt. Wenn man mehrere Projekte hat, muss man sehr bewusst Prioritäten setzen und überlegen, wo man sich in der Zukunft sieht. Ich gebe immer 100 Prozent. Wenn ich mich entscheide, bei einem Projekt dabei zu sein, stehe ich auch komplett dahinter. „Kann man mal ausprobieren“ gibt es bei mir nicht.

Bedeutet das, du setzt die Pop-Karriere gerade auf Prio eins?

LXNUS: Ja, genau. Ich tue extrem viel dafür, erstelle Content auf TikTok, organisiere Auftritte und alles Drumherum. Online-Interaktionen sind in letzter Zeit zwar weniger geworden, aber das läuft alles genau so ab.

Du hast es ja auch gesagt, du warst in einer speziellen Phase, in der sich vielleicht erst herauskristallisiert hat, wofür dein Herz wirklich schlägt. 

LXNUS: Ich glaube, es ist bei jedem so, dass man irgendwann etwas findet, das einem wirklich am Herzen liegt. Bei mir ist es die Pop-Punk-Musik.

LXNUS: Künstleridentität jenseits von Zahlen und Status

Ich habe bei dir etwas Witziges gesehen. Es war ein Reel auf Instagram, in dem die Frage auftauchte: “Du bist Musiker, so richtig?” Viele kennen diese Frage. Ich habe vor einiger Zeit auch ein Interview mit Frank Briegmann in der “FAZ” gelesen, der genau dasselbe gefragt bzw. gesagt hat. Es gab einen riesigen Shitstorm in den sozialen Medien. Er meinte, es gibt Hobbymusiker und Berufsmusiker, also diejenigen, die wirklich davon leben und diejenigen, die es eher hobbymäßig machen. Wie stehst du zu dieser Unterscheidung?

LXNUS: Das ist tatsächlich ein Thema, über das man stundenlang reden könnte. Ich sehe es so: Jeder fängt irgendwo an, egal ob Musik, Fotografie oder irgendeine andere Kunstform. Alles ist Kunst und die Frage, wie man damit Geld verdienen kann, ist eigentlich erstmal sekundär. Das Denken, dass Kunst nur dann zählt, wenn man damit Geld verdient, ist sehr oldschool.

Also hängt bei dir Erfolg nicht mit Zahlen und Einnahmen zusammen? 

LXNUS: Ich habe früher immer gedacht, Erfolg hängt von Zahlen ab: Streams, Auftritte, Einnahmen. Mittlerweile sehe ich das anders. Man ist professionell und erfolgreich, sobald man etwas, das man erschaffen hat, in die Welt bringt. Das kann ein Song, ein Album oder ein Auftritt vor Publikum sein. Für mich ist das die echte Bestätigung, nicht die Zahlen.

Das heißt, für dich hängt Professionalität nicht unbedingt am finanziellen Erfolg oder an Reichweiten?

LXNUS: Genau. Es geht darum, dass man etwas in die Welt bringt und damit die Möglichkeit hat, andere zu erreichen. Ob man gerade anfängt oder schon mittendrin ist, ändert daran nichts. Für mich bedeutet Erfolg, ein Produkt oder einen Auftritt zu haben, das man sich zeigen kann, unabhängig von Zahlen oder Statistiken.

Zahlen sind in dieser Branche ja auch oft ein schräges Maß. Ich kenne Bands, die viel Reichweite auf Instagram haben, aber kaum Konzerte spielen. Auf der anderen Seite gibt es kleine Bands, unscheinbar vielleicht, die jedes Wochenende auftreten und davon leben können. Wie siehst du das?

LXNUS: Ja, absolut. Zahlen sagen oft gar nichts aus. Man kann eine kleine Fanbase haben, die aber unglaublich engagiert ist und damit genauso erfolgreich sein wie große Reichweiten-Bands, die offline gar nicht so präsent sind. 

Erfolg misst sich nicht nur an Zahlen. Du hast einen Punkt angesprochen, der mir sehr gefallen hat: Wann ist man überhaupt Künstler? Kennst du dieses Gefühl des inneren Antriebs? Wenn ich mal ein paar Tage nicht schreiben kann, zum Beispiel weil ich krank bin, spüre ich diesen Drang, dass etwas raus muss, ein Text, etwas Kreatives mit Worten, etwas, das ich erschaffen will. Kennst du das?

LXNUS: Vollkommen. Man macht Kunst, weil es Teil der eigenen Identität ist. Man kann es nicht lassen. Ich würde es tun, egal ob für 10 oder für eine Million Menschen.

Du hast gesagt, du magst dieses Skatepunk-Feeling. Da denke ich an Avril Lavigne-Zeiten, als sie noch mit Deryck zusammen war, als alles noch total positiv war. Trotzdem ist die Welt nicht immer so schön. Beeinflusst dich das auch in deiner Musik?

LXNUS: Ich versuche durch meine Musik ein bisschen Positivität reinzubringen, dieses Gefühl von Lockerheit, das früher verbreitet war. Musik spricht viele Emotionen an. Wenn ich etwas höre, das mir gute Vibes gibt, füllt das alles wieder mit Sonnenschein. Aber klar, ich kriege mit, was in der Welt passiert und es beeinflusst mich natürlich auch.

Und welche Themen verarbeitest du aktuell in deinen Songs?

LXNUS: Ich versuche, mich immer auszuleben und alle Emotionen, also positive wie negative, zu verarbeiten. Die letzten Songs waren eher beziehungslastig, aber ich versuche, sie in fröhlicher Musik zu verpacken. Die Texte sind tiefgründig, die Musik eher leicht und positiv. Es sind Dinge aus meinem Leben. Ich denke, man muss negative Gefühle nicht immer in dunkle und traurige Musik verpacken. Aber ich bleibe offen, was die Themen angeht und bin selbst gespannt, was mich da demnächst noch beschäftigen wird.

LXNUS über Solo, Kontrolle und den Mythos vom Ego

Als Solokünstler hast du ja natürlich ganz andere Anforderungen als in einer Band. Du bist immer hundertprozentig verantwortlich für alles. 

LXNUS: Absolut. Man muss voll da sein. Andererseits ist die Freiheit groß, weil die Entscheidungswege kurz sind. Ich kann alles selbst bestimmen und umsetzen. Das ist positiv, auch wenn es bedeutet, dass ich alles selbst managen muss.

Du hast also die volle Verantwortung, während eine Band die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen kann?

LXNUS: Ja, genau. In einer Band gibt es Diskussionen, verschiedene Meinungen, manchmal blockieren sie Entscheidungen. Solokünstler zu sein heißt, man trägt alles selbst, aber man kann auch alles nach seinen Vorstellungen umsetzen. Für mich ist das wichtig, um erfolgreich zu sein.

Also, die Herausforderung ist größer, aber die Kontrolle auch?

LXNUS: Ja, wenn ich einen Song veröffentliche, entscheide ich alles selbst, also Konzept, Timing, Umsetzung. In einer Band muss man Kompromisse finden und es kann schwerer sein, einen Konsens zu erreichen. Ich bin momentan zufrieden mit dem, was da ist. Ich lebe mich da voll aus und finde es gut. Alles hängt an mir, klar, aber ich mag diese Verantwortung. Ich war auch schon im Studio, habe für nächstes Jahr aufgenommen und kann es kaum erwarten, die neuen Songs zu veröffentlichen. Es fühlt sich einfach gut an. Aber versteh mich nicht falsch: Ich will jetzt nicht wie ein Egomane rüberkommen. Ich habe einfach nur bestimmte Vorstellungen davon, wie ich Dinge umsetzen möchte.

Ich denke, wer das als Egomanie interpretiert, liegt da völlig falsch. Andy Brings hat in seinem Interview ebenfalls gesagt, dass er die Dinge zu seinen Bedingungen macht. Ich finde, das trifft es ziemlich gut. Und ich selbst handhabe es genauso. Ich kann das absolut verstehen.

LXNUS: Ja, ich denke einfach, wenn man Erfolg haben will, dann braucht man ein klares Ziel. Wenn ich es alleine mache, dann kann ich entscheiden, wann was passiert. Ich kann ein Konzept machen, halte mich daran und mache das. Wenn du das in der Band machst, dann sind noch andere beteiligt, die Mitspracherecht haben. Und wenn einem etwas nicht passt, dann fangen die Diskussionen an und im schlimmsten Fall kommt dann gar nichts raus. Aber beides hat natürlich Vor- und Nachteile. 

Ich fühle das voll. Gerade bei Bands beobachte ich selbst oft das Problem: Entweder wird etwas gar nicht gemacht, oder es gibt ein Zugpferd. Und wenn nicht alle an einem Strang ziehen, wird es schwierig. Wenn man die Wahl hat, etwas alleine zu machen oder gar nicht, warum sollte man es nicht auf die eigene Weise tun? Aber jetzt muss ich doch mal nachfragen: Hat dich denn schon mal jemand als Kontrollfreak bezeichnet, oder woher rührt dieser Gedanke?

LXNUS: Ich betone das immer, weil das viele heutzutage sofort falsch interpretieren. Wenn man sagt, ich mache das so, weil ich ein Ziel habe und darauf hinarbeite, heißt das noch lange nicht, dass man egoistisch ist. Wenn man eine klare Vorstellung hat, wohin das Leben oder das Projekt gehen soll, dann sollte man das auch durchziehen.

Also, du setzt auf Eigenverantwortung und klare Ziele. Können wir das vielleicht so festhalten? 

LXNUS: Ja. Und man darf mir natürlich auch mal was sagen, mir ist ja nicht alles komplett egal, was andere sagen. Natürlich muss man sich absprechen, aber in Bands gibt es, wie du schon sagtest, eben meistens einen, der das Ganze nach vorne treibt und das ist am Ende oft der Frontmann.

Frontmann ist aber nicht unbedingt der Sänger, oder? Du bist ja selbst auch Schlagzeuger. Ein gutes Beispiel sind “Die Ärzte”. Aber es ist Fakt, es gibt fast immer diesen einen Ansprechpartner, der die Band repräsentiert. Den schicken sie dann auch immer zu den Interviews. Hast du eigentlich Angst, dass Musiker irgendwann einmal durch KIs ersetzt werden könnten? Oder ist das eher so ein Thema, das dich neugierig macht, ohne dass du Angst hast?

LXNUS: Also ich würde sagen, Angst habe ich nicht. Ich will vor nichts zurückschrecken, sondern schauen, wie man KI sinnvoll einbinden kann. Grundsätzlich bin ich aber nicht dafür, dass zu viel über KI läuft, gerade bei Musik. Musik ist etwas so Persönliches und Individuelles, das kann keine Maschine ersetzen.

Bedeutet das, du nutzt KI überhaupt nicht in deinem kreativen Prozess?

LXNUS: Doch, aber eher als Hilfestellung. Ich bin ein großer Fan davon, wenn man es gezielt einsetzt. Zum Beispiel habe ich schon mal eine Songtext-Passage reingeschickt, um Feedback zur Rechtschreibung oder Grammatik der Formulierung zu bekommen. Als Co-Writer würde ich KI aber nicht einsetzen. Meine Meinung: KI kann niemals die persönliche Note eines Menschen ersetzen.

Das heißt, die Handarbeit, das eigene Erleben und die Emotionen bleiben für dich zentral?

LXNUS: Absolut. Ich glaube, selbst wenn in fünf Jahren jeder KI benutzt, fehlt das echte, handfeste Selbermachen. Aber das ist nur meine Meinung. Vielleicht werde ich selbst in fünf Jahren denken: ‘Wäre ich besser mit aufgesprungen auf den KI-Zug.’

Social Media, Algorithmusdruck und kreative Dauerpräsenz

Ich denke, Gefühle, Erfahrungen, wie Herzschmerz zum Beispiel, das alles kann KI nicht wirklich erleben. Sie kann es in Worte oder Melodien übersetzen, aber selbst erfahren? Nein. Andererseits denke ich mir heute manchmal, dass KI nicht selten einfühlsamer ist als so manche Kommentarspalte bei Social Media. Und damit kommen wir zu einem anderen Punkt: Social Media. Als Musiker musst du ja auf vielen Plattformen präsent sein, Spotify, YouTube, TikTok, Instagram, Facebook, Threads und so weiter. Wie gehst du damit um?

LXNUS: Alles liegt bei mir. Ich habe zwar Musiker-Kollegen, die Erfahrung haben und mir ab und zu Insights geben, wie Algorithmen funktionieren, aber im Großen und Ganzen mache ich alles selbst. Ich plane Posts, überlege mir Strategien, setze sie um, jeden Tag ein bisschen.

Das klingt nach einem riesigen Aufwand.

LXNUS: Ja, ist es auch. Instagram ist noch relativ planbar: Beiträge planen, Mittwoch posten, fertig. TikTok ist aber wahnsinnig intensiv, weil empfohlen wird, zwei bis drei Videos am Tag zu posten. Da muss man permanent up to date sein, neue Trends im Blick haben, immer schauen, wie man den Algorithmus nutzt.

Das würde mich wahnsinnig machen.

LXNUS: Total. Ich lade deshalb auch nur einmal am Tag etwas hoch, aber ich habe es jeden Tag im Kopf. Es ist viel Arbeit, aber ich mache das bewusst. Ich will aktiv bleiben und die Kontrolle darüber behalten.

Hast du das Gefühl, dass diese ständige Aktivität dich kreativ einschränkt oder eher unterstützt?

LXNUS: Es ist ein Balanceakt. Einerseits bindet es Zeit, andererseits hilft es auch, die eigene Arbeit zu strukturieren. Ich kann schnell auf neue Entwicklungen reagieren und bleibe im Kontakt mit den Fans. Aber ja, manchmal ist es einfach irre, gerade wenn Plattformen ständig neue Features einführen. Zum Beispiel habe ich gelesen, dass Instagram wohl wieder eine eigene App nur für Reels planen wollte. Ich dachte nur: ‘Boah Leute, noch mehr Apps?’

Das klingt fast nach einem paradoxen Overkill.

LXNUS: Genau. Aber ich sehe es auch als Teil meines Jobs. Man muss das mitmachen, sonst geht man unter. Aber wie viele Apps will man denn noch bedienen müssen?

Nicht nur Apps, auch Musik. Es gibt einfach unendlich viel Musik. Wie gehst du damit um? Macht dir das Angst? 

LXNUS: Ja, das ist schon krass. Es hat natürlich Vorteile, wir haben heute Zugang zu unglaublich viel Musik. Als Künstler kannst du experimentieren, schauen, was ankommt, woran du feilen könntest, das ist super.

Andererseits gibt es wohl auch eine Kehrseite?

LXNUS: Es ist eine krasse Übersättigung. 

Und wenn dann noch KI dazukommt, wird es natürlich noch komplexer. Auch wenn ich denke, dass KI im medizinischen Bereich durchaus sehr viel Gutes bewirken kann.

LXNUS:Es ist vor allem nichts Ungewöhnliches. Sobald etwas Neues auf den Markt kommt, sind alle erstmal begeistert und denken, das wird uns helfen, aber mit der Zeit merkt man dann auch die Schattenseiten.

Kernspaltung ist dafür ein gutes Beispiel: Gute Idee, also Energie, schlechte Idee, siehe Hiroshima. Zum Schluss noch eine praktische Frage: Hast du noch ein Thema, das dir besonders am Herzen liegt?

LXNUS: Für mich war das, was wir am Anfang besprochen haben, Künstleridentität, das wichtigste Thema. Ich finde, das ist ein interessantes und für mich relevantes Thema. Das war mir wichtig. 

Danke LXNUS für die Einblicke und deine Zeit. 

Mehr zu LXNUS findet ihr in den Socials.

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Mia Lada-Klein ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt Musik, Kultur und Medien. Neben analytischen Texten führt sie regelmäßig Interviews mit Musikerinnen, Musikern und Kreativen und beschäftigt sich mit Identität, kreativen Prozessen und medialer Wahrnehmung.

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