Joe Keery im Porträt: Schauspieler, Musiker und mehr als nur ein “Stranger Things”-Star

Joe Kerry im Porträt

Soundcheck mit Mia (Kolumne)

  • Durchbruch als Steve Harrington in “Stranger Things” und weitere Filmrollen
  • Musikkarriere als Djo zwischen Indie, Psychedelic und Synth-Pop
  • Lob für Haltung beim Comic-Con-Panel und klare Kante abseits der Kamera

Foto: picture alliance/dpa/Invision | Jordan Strauss

Joe Keery wurde am 24. April 1992 in Newburyport, Massachusetts, geboren. Schon früh zeigte er Interesse an Schauspiel und Musik. Nach der Schule studierte er Schauspiel an der renommierten DePaul University in Chicago, wo er seine Fähigkeiten im Theater vertiefte.

Joe Keery und sein Durchbruch mit “Stranger Things”

Sein großer Durchbruch gelang Keery 2016, als er die Rolle des Steve Harrington in der Netflix-Serie “Stranger Things” übernahm. Anfangs als typischer Highschool-Schüler eingeführt, entwickelte sich Steve schnell zu einem der beliebtesten Charaktere der Serie. Joe Keery überzeugte durch seinen Charme, trockenen Humor und die Fähigkeit, ernste sowie komische Szenen gleichermaßen zu tragen.

Weitere Film- und Serienprojekte von Joe Kerry

Neben „Stranger Things“ spielte Keery in mehreren Kinofilmen, darunter “Spree” (2020), “Free Guy” (2021) und “The Gray Man” (2022)

Joe Keery und seine Musikkarriere als Djo

Neben der Schauspielerei verfolgt Joe Keery eine Musikkarriere unter dem Künstlernamen Djo. Sein Stil kombiniert Indie-Rock, Psychedelic-Elemente und Synth-Pop. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Alben “Twenty Twenty” (2019) und “Decide” (2022) sowie “The Crux” (2025) und “The Crux Deluxe” (2025), was eine Art B-Seite ist. 

Mein Eindruck von Joe Keery

Ich muss sagen, dass ich Joe Keery als Schauspieler persönlich nicht so feiere, aber nicht, dass er schlecht ist, nur Stranger Things ist einfach nicht mein Favorit. Trotzdem fand ich Joe Keery auch besonders beeindruckend, wenn man seine Reaktion bei einem Panel sieht.

Hintergrund zum Panel-Vorfall
Ein Video von 2017 zeigt, wie Moderator Patton Oswalt während einer Comic-Con-Diskussion unangemessene Kommentare über den damals 14-jährigen Finn Wolfhard machte. Joe Keery und David Harbour reagierten sofort, unterstützten Finn sichtbar und ernteten dafür von Fans viel Lob. Oswalt entschuldigte sich später öffentlich.

Mehr auf Promiflash
Den Artikel, den ich zu Joe Keery und seiner Reaktion bei dem Panel geschrieben habe, findet ihr auf der Website von Promiflash.

Mein Promiflash-Beitrag zu Joe Keery (Stranger Things) lesen.

Musikalisch hat es mir Djo, also Joe Keery, aber echt angetan. Das ist nicht dieses langweilige “ach, ein bisschen Geklimper auf der Gitarre”-Gedöns, das man sonst so hört bei Schauspielern, die plötzlich Musiker werden wollen, sondern richtig kreative Arbeit. Er spielt mit Genres, mixt Indie-Rock, Psychedelic und Synth-Pop, probiert aus, scheut sich nicht, Grenzen zu sprengen und trotzdem bleibt ein roter Faden erkennbar. Es klingt frisch, manchmal ein bisschen schräg, aber immer so, dass man merkt: Der Typ kann was. Es ist nicht perfekt, es ist nicht glattgebügelt, aber genau das macht de Reiz von guter und echter Musik aus. Wer hier einfach nur vorbeiscrollt, verpasst tatsächlich was.

Wer mehr über Joe Keery, seine Musik und meine Einschätzung erfahren möchte, kann meine beiden Reviews zu seinen Alben The Crux” und The Crux Deluxe” im Musikmagazin Visions nachlesen:

Mein Review zu The Crux von Djo beim Musikmagazin Visions lesen.

Mein Review zu The Crux Deluxe von Djo beim Musikmagazin Visions lesen.

Fazit zu Joe Keery

Joe Keery hat sich als Schauspieler und Musiker wirklich einen Namen gemacht. Zuerst als das charmante Gesicht von “Stranger Things”, das weltweit Teenie-Herzen zum Rasen brachte und jetzt als Djo, bei dem man schnell merkt: Hinter der brav lächelnden Netflix-Fassade verbirgt sich mehr, als man von einem Schauspieler erwartet, der in jeder Szene wie aus dem Ei gepellt wirkt. Mehr Talent, mehr Experimentierfreude und vor allem mehr Menschlichkeit als viele Pop- und Indie-Acts in ihrer ganzen glitzernden Selbstdarstellung je zusammenbringen würden. 

Mias WhatsApp Kanal

Mehr Soundchecks findet ihr auf der Website.

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Mia Lada-Klein ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt Musik, Kultur und Medien. Neben analytischen Texten führt sie regelmäßig Interviews mit Musikerinnen, Musikern und Kreativen und beschäftigt sich mit Identität, kreativen Prozessen und medialer Wahrnehmung.

 

 


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