Ich habe es ja schon angekündigt und heute darf er auch einmal selbst zu Wort kommen.
Engelhorn-Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend von Stephan Rossmann ist nun auf dem Büchermarkt erhältlich. Es ist eine überarbeitete, aber neue und andere Version von Lucia-Mein Liebster Wahnsinn. Damals noch erschienen unter dem Pseudonym von Stephan Rossmann, Terence Horn. Heute habe ich den Autor mal zu einem kleinen Interview geladen, um ihn zu ihm selbst und zu seinen Werk zu befragen. Der Vater der Montagslyriker hat sich meinen Fragen ganz mutig gestellt und das Ergebnis lest ihr hier:

1.Dein Buch „Engelhorn-Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ ist nun auf dem Markt. Es ist eine neu überarbeitet Version deines Erstlingswerkes „Lucia-Mein Liebster Wahnsinn“. Wie kam es dazu, dass du das Buch noch einmal in einer überarbeiteten Auflage rausbringst? Und worin lag der Unterschied bei der Arbeit zu Lucia und bei der Arbeit zu Engelhorn?
Lucia war für ein Erstlingswerk eine tolle Erfahrung, hat aber auch Fehler aufgezeigt, die ich beseitigen wollte. Also habe ich das Buch komplett überarbeitet, hier und da etwas weggenommen, dort erweitert und und und. Letztendlich ist eine Neuschöpfung herausgekommen, eben keine Neuauflage und diese Veränderung will ich mit einem neuen Titel und Cover präsentieren.

2.Was sind die entscheidenden Unterschiede zwischen Lucia und Engelhorn? Worauf kann sich der Leser freuen? Was für Neuerungen und Überraschungen erwarten uns bei Engelhorn?
Ein sauberer Lesefluss, sprachliche Verbesserungen und eine Komprimierung auf das Wesentliche. Die einzelnen Kapitel sind soweit gleich geblieben, aber natürlich brachte ich die eine oder andere witzige Stelle unter. Engelhorn ist geschrieben, um es an einem Wochenende durchzulesen.

3.Engelhorn-Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend. Wie kamst du auf den Titel?
Engelhorn ist der Name einer ehemaligen Dorfdisco, in der ich doch einige Freitage verbrachte. Diesem legendären, wie gefürchteten Schuppen widmete ich dann auch ein eigenes, recht witziges Kapitel. Ausserdem mag ich den Namen irgendwie und es gibt kein zweites Buch mit diesem einprägsamen Titel. Der Untertitel soll eben ausdrücken, dass die Jugend auf der einen Seite etwas wunderbares ist, aber auch Gefahren mit sich bringt.

4.Dieses Mal veröffentlichst du unter deinem richtigen Namen, Stephan Rossmann, und nicht mehr unter deinem Pseudonym, Terence Horn, wie kam das eigentlich und warum hast du das nicht schon bei Lucia getan?
Mit dem eigenen Namen bist du für alle sichtbar, vor allem über Google. Nicht nur Freunde und Bekannte, auch der Arbeitgeber, einfach jeder findet dich in Zusammenhang mit deinem Buch. Ich wollte am Anfang vorsichtig sein, erstmal meinen Marktwert testen und da ich Western mag und besonders Terence Hill war der Vorname klar und Horn ist ebenfalls der Name eines Westernhelden.

5.Du hattest für dein Werk mehrere Cover zur Auswahl. Hast dich jetzt für das kunterbunte Cover entschieden. Wie kam es zu der Wahl und wie kam es überhaupt zu den Ideen für die Cover?
Vor Jahren habe ich Poster gestaltet und verkauft. Die waren stets möglichst bunt und grell, am besten psychedelisch, was ja gut zum Inhalt von Engelhorn passt. Die beiden anderen Cover, vor allem der Totenkopf, haben mir ebenfalls gefallen, klar, aber der Totenkopf war irgendwie zu stark auf eine jüngere Zielgruppe festgelegt und das Cover mit den Linien dann doch zu langweilig. „Krassbunt“ ist eine gute Wahl und die Mehrzahl der Leser hat sich ja auch für dieses Cover entschieden.

6.Interessant ist immer auch die Frage, nach der Arbeitsweise eines Autors. Wie und wann schreibst du? Hast du bestimmte Zeiten zum Schreiben oder bist du eher ein spontaner Schreiber? Wie kann man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?
Ich schreibe am Laptop, völlig unregelmässig und ohne jeden Plan. Da ich meine Brötchen anderweitig verdiene muss ich mich anpassen. Meine Kreativität ist allerdings, für Autoren ganz untypisch, in den frühen Morgenstunden am höchsten. Ab 10 Uhr geht es für mich schon wieder bergab, da kümmere ich mich dann um alltägliche Dinge, wie meinen Job, Hausarbeit oder wühle durch den Garten.

7.Worauf können wir uns in Zukunft freuen? Was für Projekte stehen demnächst bei dir an?
Mein nächster Roman zögert sich zwar immer wieder hinaus, weil ich einfach nicht die Zeit dafür finde, aber dieses Jahr muss er fertig werden. Arbeitstitel: „Gott und die Welt“ Eine humorvolle Geschichte, wie sie so noch nicht erzählt wurde. Göttlich angehaucht, mitunter schmutzig, kann aber auch ernst. Ein frauenliebender Prophet, eine weltverändernde Mission und natürlich Gott. So, mehr wird nicht verraten.
Ausserdem will ich ein paar Kurzgeschichten rausbringen und und und. Die Zeit, es fehlt die Zeit.

 

Vielen dank, lieber Stephan, dass du dich den Fragen gestellt hast. Ich freue mich auf deine weiteren Projekte. In Kürze wird es hier, bei MIA, auch noch eine Rezension von Engelhorn-Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend geben. Nachdem ich schon von Lucia-Mein Liebster Wahnsinn so angetan war, freue ich mich sehr auf das Lesen und Bearbeiten.

Allen, die sich das Werk von Stephan Rossmann selbst besorgen sollen, rate ich auf folgenden Seiten nachzusehen.

 

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Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

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5 Gedanken zu “Stephan Rossmann im Interview

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