Montagslyriker 7: Die seelenlyrische Seelenmuse

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Ich grüße euch am heutigen Montagabend und hier geht es weiter mit der siebten Runde der Montagslyriker:-)

Mein werter Kollege Matthias Breimann und ich stehen schon bereit und auch sie ist startklar für ihren Abend:-) Heute gibt es wieder lyrische Frauenpower und es ist uns eine große Freude, dass sie heute Abend auf unserer Bühne steht und wir ihren Worten lauschen dürfen. Sie steht für die Vielfalt und die Kombination. Goethe, Heine, Rilke, Hesse und Nietzsche finden sich in ihrer persönlichen Sammlung und auch sie selbst ist eine bunte und überraschende Mischung. Englisch, Russisch und Psychologie sind während ihres Studiums ihre Fächer gewesen und das Vermischte, das Magische und das Andere zeigt sich auch in ihrer Lyrik und in ihrer Poesie.
Heute Abend gestaltet sie selbst die Beantwortung der Fragen ganz individuell und wir dürfen mit aufspringen auf den Fluss von Wort und Wörtern, episch, lyrisch und poetisch:-)
Heute Abend ganz für uns und euch:
Heike Hoffmann

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Zu Beginn ein wenig zu meiner Person.
Mein Name ist Heike Hoffmann und ich lebe, arbeite und schreibe in meiner Heimatstadt Halle/Saale. Ich habe in Halle Englisch/Russisch und Psychologie studiert.
Heute arbeite ich an einem Gymnasium in meiner Stadt. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Literatur und Bücher haben mich schon als Kind begleitet. Ich habe immer gern und nahezu überall gelesen. Diese Leidenschaft hat glücklicherweise nie nachgelassen, so dass ich auch heute noch ein Büchernarr bin.

Irgendwann im Frühjahr 2014 besann ich mich der Lyrik, die mich auch schon während meines Studiums faszinierte. Gedichte haben eine ganz eigene Art in die Welt der Dichter einzutauchen und sich den Geschichten zu widmen, welche eine besondere Art der Kreation besitzen, da jedes Wort eine ganz spezifische Selektion erfährt.

Welche Götter ich verehre?
Nun ja, die Lyrik ist vielfältig wie die Anzahl guter Dichter.
Besonders gern mag ich die Klassiker wie Goethe, Heine, Rilke, Hesse oder Nietzsche. Aber ich lese auch gern Gedichte von Mascha Kaleko, Eva Strittmatter oder Annette von Droste-Hülshoff.

Ich begann selbst zu schreiben und war ganz mutig, diese bei Facebook zu veröffentlichen.
Die Resonanz war beeindruckend und selbst Lyriker, die schon eigene Gedichte veröffentlicht haben, motivierten mich weiter zu schreiben. Das machte ich auch, denn die Freude wurde bald zur Passion.

Dabei unterstützte mich natürlich die eine oder andere Muse. Menschen, Musik, die Natur und mitunter ganz profane Augenblicke klopften bei mir an. Meine Seele wurde hellhörig
und so begann ich all meine Ideen und Gedanken poetisch umzusetzen. Viele wunderbare Gedichte entstanden und ich begann sie in einem Ordner zu sammeln.
Ich wurde aufmerksamer, interessierte mich viel mehr für das einzelne Wort und so setzte ich meine lyrische Reise durch die vier Jahreszeiten fort.
Besonders nachts kamen mir viele Eingebungen und Erleuchtungen. Von dem Moment an lagen Papier und Bleistift immer parat, um die Geistesblitze zu notieren.

Nach wenigen Monaten sprachen mich bereits einige Freunde an und meinten, ich solle doch meine Gedichte in einem Buch veröffentlichen. Anfangs musste ich darüber lachen und schmunzeln, weil ich großen Respekt vor Autoren und Schriftstellern hatte und habe.
Ein eigenes Buch stand für mich nicht zur Debatte.
Ein Jahr später dachte ich dann schon ganz anders über diese Idee. Ich hatte inzwischen einige Autoren persönlich kennen gelernt und viel über das Schreiben eines Buches erfahren.

So war im Frühjahr 2016 die Idee, einen Gedichtband zu veröffentlichen geboren und eine wunderbare Künstlerin aus Österreich malte explizit für mein erstes Buch das Cover.
Ich publizierte mein Buch „Die Seelenmuse“ im Self-Publishing, via BoD. Ich wollte es selbst herausbringen, um unabhängig zu sein und selbst zu entscheiden wie es im Layout gestalterisch ausschauen soll.
Als das Buch das Licht der Welt erblickte, war die Freude groß und alle Emotionen, die mich bis dahin begleiteten, waren mehr als lebendig.
Ich hatte das Gefühl, mich inmitten eines Traumes zu befinden.

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Die Freude wuchs mit jedem verkauften Buch und wunderbaren Feedbacks und Rezensionen, die auch auf meiner Homepage bzw. auf Amazon zu lesen sind.

Zwei Jahre später bekam ich die Gelegenheit meinen zweiten Lyrikband über den Apollon Tempel Verlag zu veröffentlichen.
In diesem Werk sind neben Gedichten auch Haikus und Drabbles zu lesen.
Diese Zusammenarbeit mit dem Apollon Tempel Verlag war sehr interessant und doch neu für mich. Ein Buch gemeinsam herauszubringen, hat natürlich den Reiz, von Anfang an kompetente Menschen an deiner Seite zu haben, mit denen du dich austauschen kannst und die dir auch verschiedene Wege aufzeigen. Mit Karin Biela hatte ich eine sehr gute Verlegerin, die mich unterstützte, natürlich ihre Erfahrungen in das Projekt einbrachte und wir unsere Emotionen teilen konnten.

Am 7.September 2018 wurde „Die Seelenlyra“ geboren und auch dieses 2. Baby war ein ganz besonderer Moment für mich. Das Herzklopfen erreichte mich beim Öffnen des ersten Buchpaketes. Voller Freude hielt ich dieses Buch in den Händen und Tränen liefen über mein doch strahlendes Gesicht.
Das Cover wurde wieder von der Künstlerin Sabina Nore explizit gemalt, welches eine gewisse Auferstehung zum ersten Buch zeigt.

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Zwei eigene Lyrikbücher in den Händen zu halten, ist ein wunderbares Gefühl, welches sich kaum in Worte fassen lässt.
Die Freunde und Fans meines ersten Buches konnten alsbald ein zweites signiertes Werk ihr eigen nennen. Die Resonanz und die Begeisterung meiner Gedichte ließen mein Herz hüpfen und meine Seele strahlen.
Daher ist es natürlich mein großer Wunsch, beide Bücher viel bekannter zu machen.
Inzwischen sind „Die Seelenmuse“ und „Die Seelenlyra“ über die Grenzen hinaus bekannt, es gibt bereits Lyrikfreunde in der Schweiz, Österreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, und sogar in den USA und selbstverständlich in Deutschland.

Die Vermarktung der eigenen Bücher ist nach dem Schreiben eine weitere große Herausforderung. Ich bin auf Facebook mit meinen Lesern in Kontakt und freue mich immer über einen interessanten Austausch. Lesungen sind eine weitere Möglichkeit, an denen ich gerade arbeite, um möglichst viele Menschen für Lyrik zu begeistern.
Im November werde ich das erste Mal mit meinem 2. Buch auf der Berliner Buchmesse sein. Gemeinsam mit dem Apollon Tempel Verlag möchte ich „Die Seelenlyra“ vorstellen.
Ich möchte auch gern den Kontakt zu verschiedenen Zeitschriften aufnehmen, also der Möglichkeiten gibt es noch einige zu entdecken.

Auf meiner Homepage gibt es einen Einblick in beide Bücher und weitere Informationen zu meiner Person als Autorin.

www.seelenmuse.com

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Augenblicke
Als ich heut‘ den Tag begann,
war die Nacht mir noch so nah.
Immer wieder dieser Blick,
als ich deine Augen sah.

Vieles hast du nicht gesagt,
so es lag in deiner Macht.
Wolltest den Moment genießen,
hast das Feuer still entfacht.

Meine Hand hast du gehalten,
uns am Fluss entlang geführt,
all die Sterne mir erklärt,
meine Lippen sanft berührt.

Voller Sehnsucht blieb ich stehen,
einzuatmen all das Glück,
deine Augen freudestrahlend,
für uns zwei gab’s kein Zurück.

Mein Gesicht in deinen Händen
hier an unserem Lieblingsort,
spürte laut zwei Herzen klopfen,
jeder Kuss stand für ein Wort.

Mein Verlangen dir zu sagen,
dass ich endlos glücklich bin,
eins zu sein mit deiner Seele,
ist des Lebens schönster Sinn.

© Heike Hoffmann

(Ein Gedicht aus „Die Seelenmuse“)

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Erwachen

Des Lebens Knospe mich berührt
ihr Naturell mich still verführt
das Rosenrot so intensiv
ein Zauber leis‘ mich zu ihr rief.

Gefesselt ihrer Eleganz
spür ich der Blüten Resonanz
in mir erwacht die Fantasie
ein Paradies voll Harmonie.

Des Lebens Knospe leise lacht
ein Sehnen Lust in mir entfacht
im Garten Eden zu spazieren
mich still in Träumen zu verlieren.

Der Rose wahre Blütenpracht
voll Stolz sie hat ans Licht gebracht
die Schönheit pur in Herrlichkeit
der Knospe Anmut reizend Kleid.

Die Blüte bald den Herbst erreicht
die Kraft an Farbe langsam weicht
ihr Duft an Stärke nicht verliert –
die junge Knospe schon posiert.

© Heike Hoffmann

(Ein Gedicht aus „Die Seelenlyra“)

4 Gedanken zu „Montagslyriker 7: Die seelenlyrische Seelenmuse

  1. Vielen Dank Heike, für deine romantischen Zeilen.
    Wir haben uns ja schon per Facebook kennengelernt und einander
    gelesen. Schön auch hier auf Dich zu treffen, ich durfte ja in der
    – Vorrunde – der Montagslyriker meine Aufwartung machen.
    Ich wünsche Dir weiterhin viele neue Gedichte und neue Bücher.

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