Arne Dessaul: VERSCHLUCKT (Rezension)

Dieser Beitrag enthält Werbung, unbezahlt*
Hallo an euch:-)


Mein neues Sonntagsprogramm lautet REZENSION und heute beschäftige ich mich mit dem Buch VERSCHLUCKT vom Autor ARNE DESSAUL😉

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ALLGEMEIN:
Dateigröße : 2882 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 226 Seiten
Sprache: : Deutsch

INHALT:
Der weltberühmte Wolfenbütteler Kräuterlikör Hexenschluck macht seinem Namen alle Ehre, denn mit rechten Dingen geht es hier nicht zu. Fälle von Vergiftungen, nach dem Genuss von diesem, machen die Runde und Kommissar Helmut Jordan beginnt zu ermitteln. Jedoch zunächst auf eigene Faust, denn mit seiner neuen Vorgesetzten Eva Lazarus ist nicht gut Kirschen essen. Sie lässt Jordan frühzeitig pensionieren, da sie seine Arbeit und Vorgehensweisen nicht mehr für zeitgemäß hält.
Auch einer seiner Kollegen macht Jordan das Leben schwer und wühlt in seiner Vergangenheit. Alles Zufall oder liegt hier doch eine Verschwörung vor?
Nicht nur die Vergangenheit von Jordan wird aufgewühlt. Auch die anderen Charakter bringen ihre Geschichten mit, die dunkle Schatten auf die Gegenwart werfen.
Will jemand wirklich den guten Ruf des bekannten Kräuterlikörs ruinieren oder sollte es nur einen treffen, der den Schierlingsbecher trinkt?

FAZIT:
Verschluckt ist mein erstes Buch von Arne Dessaul und somit habe ich den Kommissar Helmut Jordan erst jetzt kennenlernen dürfen. Leider etwas spät, aber besser spät als nie:-)
Ich finde den Protagonisten sehr authentisch und überzeugend. Gerade das Alter und den Bezug auf die sozialen Medien fand ich ziemlich witzig und sogleich schließt man Jordan ins Herz:-)
Ich war von der ersten Seite an überzeugt von dem Buch und wurde auch bis zum Schluss nicht enttäuscht. Der Aufbau ist sehr geradlinig und der Schreibstil ist schlicht und angenehm. Ausschmückungen gibt es hier nicht. Dessaul konzentriert sich aufs Wesentliche und zwar auf die Story! Es werden keine Seiten gefüllt, keine Sätze unnötig in die Länge gezogen und auf zu viele Details wird auch verzichtet.
Als Leser folgt man der Geschichte und rätselt mit. Es macht unheimlich Spaß, da Dessaul den Leser auch gerne mal auf eine falsche Fährte lockt und man bei den Figuren gerne mal zwischen Sympathie und Antipathie schwankt.
Dessaul kommt zudem gänzlich ohne brutale Szenen aus und ohne viel Geheimniskrämerei. Diese schlichte Vorgehensweise finde ich super, denn letztlich geht es um die Story!
Als Leser fiebert man wirklich mit und stellt sich die Frage: Was passiert als Nächstes?
Dessaul schafft es fast mühelos die Spannung aufrecht zu erhalten und das einfach durch seinen Schreibstil und das Motto, dem er folgt: So viele Wendungen, wie nötig, aber so wenige wie möglich. Dies sorgt dafür, dass man beim Lesen nicht überfordert ist und der Geschichte sehr gut folgen kann.
Wir tauchen in dem Buch auch immer mal in die Gedankenwelt verschiedener Figuren ein und erhalten somit auch einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Charaktere.
Interessant fand ich auch die Vorgehensweise von Dessaul seine Dialoge in unkommentierte Dialogform zu verfassen. Auch hier hat man wieder den Fokus auf dem Wesentlichen.
Das Ende fand ich besonders, gerade die Anspielung auf Agatha Christie und Hercule Poirot. Es war witzig gestaltet und die Auflösung, die Dessaul auf den letzten Seiten liefert, gibt dem Buch nochmal eine ganz andere Dimension. Auch wenn es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, so ist mit der Aufklärung des Falls noch nicht alles erledigt.
Dessaul beleuchtet die menschliche Psyche und wirft die Frage auf, wie die Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflusst?
Sehr spannend und definitiv zu empfehlen und mich hat der Autor überzeugt, sodass ich wirklich Lust habe noch mehr Bücher aus seiner Reihe zu lesen.

Mehr Infos beim Autor Arne Dessaul: ARNE DESSAUL Instagram

@miasraum

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