Montagslyriker 9: SONjA_über Engel und Dämonen und das Blut auf dem Papier

Hallo an euch:-)
Mein werter Kollege Matthias Breimann und ich stehen bereit, denn heute geht es wieder weiter mit der 9. Runde der Montagslyriker.

Heute gibt es wieder Frauenpower und eine weibliche Lyrikstimme entführt uns in die Welt der schönen und schönsten Worte.
Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und wenn sie zu viel fühlt, dann lässt sie ihre Gefühle in lyrischen Versen aufs Papier bluten.
Es waren Engel und Dämonen, die sie zum Schreiben verführten und ein klein wenig sicher auch ihre kleine, große Liebe zu James Joyce.
Augenblick schreibt sie an ihrem Roman, dem sie der Welt schenken wird und ich persönlich freue mich sehr darauf.
Sie lebt nach dem Motto: Karten auf dem Tisch! Denn das Leben ist einfach zu kurz, um sich zu verstecken.
Verstecken muss sie sich definitiv nicht, ganz im Gegenteil und deswegen rockt sie jetzt auch unsere Montagslyrikerbühne.
Ein herzliches Dankeschön und herzlich Wilkommen:
SONjA@sonjaschreibtpoesie Instagram

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zur Kunst verführte?
Die Dämonen (und Engel), die mich zum Schreiben verführten, müssen wohl die Liebe und die Leidenschaft gewesen sein. Letztendlich hat ja alles Leid und alles Glück mit den beiden zu tun, denn ohne sie gibt es keine Empfindungen, die intensiv genug wären, um dafür den Stift in die Hand zu nehmen. Wenn du zu viel fühlst, muss es irgendwohin. So kam ich irgendwann im Laufe meiner frühen Teenagerjahre auf die Idee, das alles auszubluten – aufs Papier.

2. Wer dich kennenlernen will, muss wissen, dass du…
Wer mich kennenlernen will, muss erst mal gar nichts wissen, weil es schöner ist, unvoreingenommen aufeinander zuzugehen. Er wird aber ziemlich schnell fast alles wissen, da ich mein Herz auf der Zunge trage. Wenn ich jemanden mag, ist mein Motto: Karten auf den Tisch. Das Leben ist zu kurz, um sich zu verstecken, also bin ich zu einhundert Prozent ich selbst und schäme mich für fast nichts. Daher fällt mir tatsächlich auch kein dunkles Geheimnis ein.

3. Welche Götter verehrst du?
Oh, so viele! Aber meine größte Inspiration ist sicherlich James Joyce, in den ich ein bisschen verliebt bin. Viele meiner liebsten Gedichte stammen von Baudelaire und Bukowski. Wenn es um Romane geht, verschlinge ich quasi alles von Siri Hustvedt, Murakami und Hanya Yanagihara. Und ich habe selten etwas so Gutes gelesen wie Ocean Vuongs Debutroman. Allein die Schönheit seiner Sprache hat gereicht, um mich zum Weinen zu bringen.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Abgesehen von meiner Instagram-Seite tatsächlich (noch) gar nichts. Viele Jahre verbrachte ich in dem Glauben, die Welt brauche mein Geschreibsel nicht und es sei ohnehin alles schon mal geschrieben worden. Entsprechend lange hat es gedauert, bis ich mir erlaubt habe, endlich den Roman zu schreiben, den ich seit Ewigkeiten im Kopf mit mir herumschleppe. Daran arbeite ich gerade und komme immer mehr zu dem Entschluss, dass es mir eigentlich egal ist, ob die Welt ihn braucht – denn ich habe das gebraucht.

5. Und nun, zeige dich!

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