Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“.

Dieser Beitrag enthält Werbung, unbezahlt*
Hallo an euch:-)


Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut um bekommen?
Ich habe tatsächlich mal etwas die Ruhe genossen, aber heute starten wir wieder mal durch und mit wir meine ich die Montagslyriker:-)
Ein kleines Special gibt es heute, letztlich eher eine Vorstellung.
Corona hat uns alle gebeutelt und gerade die Künstler hat es hart getroffen.

Eine Gruppe hat sich da ein paar Gedanken gemacht und genau jene möchten wir nun vorstellen.
Es geht um die Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“. Erhältlich seit dem 20. November. Die Anthologie umfasst 8. Geschichten und zwei Gedichte und es sind sechs verschiedene Autor*innen daran beteiligt: Luna Day, Tea Loewe, Tanja Haas, Marissa Barks, Adrian R. Stiller und Patrick Kaltwasser.
Das Schöne ist aber, dass die Autor*innen den Erlös gerne spenden möchten und zwar an Aktionen und Organisationen zur Unterstützung von Kulturschaffenden die sehr unter der Krise leiden. Die Hauptspende geht an die Initiative „Unterstützung für Kulturschaffende Augsburg“.
Patrick Kaltwasser haben wir uns mal geschnappt und ihn zu einem Interview geladen. Alles virtuell, aber er durfte mal die Gruppe etwas vorstellen, die Idee dahinter und natürlich auch ein klein wenig über sich erzählen:-)
Herzlich Dank an die Gruppe und besonders eben an Patrick Kaltwasser für die Zeit:-)
Schaut unbedingt bei den Autor*innen rein:-)

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Und nun herzlich Willkommen Patrick Kaltwasser:-)

1. Euer neues Buch ist nun draußen und erhältlich. Vielleicht kannst du selbst mal erzählen, wer daran beteiligt ist und um was es geht?

Ja, „Infiziert – Wir gehen viral“ ist seit dem 20. November 2020 überall im Handel erhältlich, wo es Bücher gibt und ich bin richtig stolz darauf. Unsere Anthologie umfasst acht Geschichten und zwei Gedichte aus den Federn von sechs Autoren und Autorinnen. Mitwirkende sind neben meiner Co-Autorin und Mitherausgeberin Luna Day auch Tea Loewe, Tanja Haas, Marissa Barks und Adrian R. Stiller.
Die Idee war es sich von der weltweit tobenden Coronakrise inspirieren zulassen und Kurzgeschichten sowie Gedichte für eine Sammlung niederzuschreiben. So fanden wir uns in der Zeit des ersten Lockdowns zusammen und schrieben unter dem Projektnamen Virengeschichten fleißig drauf los. Es handelt sich in unserer Anthologie nicht nur um Geschichten rund um das Coronavirus, sondern auch um andere Krankheiten. Wir haben unter anderem auch die Tollwut und Typhus für euch.
Unsere Geschichten und Gedichte reichen von ernst bis humoristisch. Wir haben für euch Vampire, die Menschen hamstern, um ihren Blutdurst zu stillen, eine Gestaltwandlerin mit Helferwunsch, ein Hamster mitten in der Coronakrise, eine Rolle Klopapier mit Starallüren, Agenten im Afrika des 20.
Jahrhunderts und vieles vieles mehr. Da ist für jeden etwas mit dabei.

2. Spenden werdet ihr die Einnahmen an verschiedene Organisationen. Diese Idee ist wirklich schön. Woher kam dieser Gedanke?

Ja, wir werden den gesamten Erlös unserer Anthologie an Aktionen und Organisationen zur Unterstützung von Kulturschaffenden die sehr unter der Krise leiden spenden. Die Hauptspende möchten wir an die Initiative „Unterstützung für Kulturschaffende Augsburg“ geben.

Ich habe 2018 und 2019 Gedichte und Geschichten zu den beiden Benefiz-Anthologien von Adrian R. Stiller beigesteuert. Die Einnahmen der Anthologien „Entzünde den Funken“ und „Vergessene Pfade“ wurden ebenfalls für den guten Zweck gespendet. Daher war schon seit der Grundidee klar, dass wir den Erlös aus den Verkäufen spenden werden. Nur wussten wir noch nicht so genau für welchen Zweck. Doch desto weiter die Krise voranschritt desto lauter wurden die Hilferufe der Kunstschaffenden. Diese verhallten im Wind und die Bundesregierung blieb untätig. Da haben wir uns gesagt da müssen wir etwas tun.

3. Vielleicht kannst du auch ein wenig was zu deiner Person sagen? Wie kam es zum Beispiel, dass du zu schreiben angefangen hast? Und welche anderen Talente schlummern noch in dir oder welchen anderen Beschäftigungen gehst du sonst noch so nach?

Ich wurde im September 1986 in Sinsheim, Baden-Württemberg geboren und bin im schönen Kraichtal aufgewachsen. Seit fast 10 Jahren wohne ich in Pforzheim.
Bereits als Kind schrieb ich bei meinen Großeltern kurze Geschichten. In meiner Jugend entdeckte ich den Deutschrap und schrieb erste Reime auf. Später wurden daraus meine ersten Gedichte. Das Reimen ist heute beinahe ein Teil von mir geworden.
Ich bin Mitglied im Goldstadt-Autoren e. V. und bei der Gruppe Literaturphantom.

Ehrlich gesagt wollte ich nie Autor werden. 2017 suchte ich einen Ausgleich zu meinem stressigen Brotjob so habe ich wieder begonnen Gedichte zu schreiben. Wie der Zufall wollte suchte mein langjähriger Freund Adrian Richard Stiller Autoren für seine Anthologie “Entzünde den Funken” und fragte bei mir an. Zuerst zögerte ich und wusste nicht ob es das richtige für mich wäre. Doch dann sagte ich zu und machte meinen ersten Schritt in die Zukunft als Autor.

4. Du hast bei Instagram neulich auch eine Kooperation gehabt mit Rivka. Offensichtlich liegen dir Kooperationen und du arbeitest gut und gerne mit anderen Menschen zusammen. Eine schöne Charaktereigenschaft. Allerdings ist es sicher auch schwierig kreativ zu kooperieren. Wie hat es denn bei euch geklappt, sowohl mit Rivka wie auch mit dem Buch, ein kreatives Miteinander zu gestalten, ohne große kreative Differenzen entstehen zu lassen?

Ich liebe Kooperationen mit Künstlern aller Couleur. Es macht einfach großen Spaß sich auszutauschen, zu ergänzen, neues dazuzulernen und einander kennenlernen.

Bei der Kooperation mit Rivka lief alles wie am Schnürchen. Es hat sofort alles im Gesamtpaket gepasst: Menschlich, künstlerisch und thematisch. Wir haben über Instagram das Thema, Strophen- und Zeilenanzahl, das Reimschema und das Bild für den Beitrag besprochen. Wir waren uns schnell einig und es gab keine Konflikte oder Diskussionen. Jeder hat seine Strophen geschrieben und auf die des Projektpartners abgestimmt. Und voila da sind unsere wunderschönen Werke.

Die Entstehung von „Infiziert – Wir gehen viral“ und die Zusammenarbeit mit den einzelnen Autoren und Autorinnen war ein Auf und Ab der Gefühle. Es gab hier und da Differenzen die wir zu klären hatten. Auch die Planung, die Entstehung und die Veröffentlichung brachten nicht nur Sonnenschein mit sich. Es gab viele Fehlschläge die wir erstmals ausbügeln mussten. Trotz alledem blieb der Spaß nicht auf der Strecke.
Wenn so viele Menschen an einem Werk arbeiten kann immer mal vorkommen, dass zum Beispiel der Zeitplan neu angepasst werden muss und sich die Veröffentlichung hinauszögert. Es war ein langer steiniger Weg, des es gelohnt hat zu gehen. Wir sind alle stolz auf unser Buch.

5. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wie verbringst du die letzten Tage des Jahres und was für Pläne hast du für das kommende Jahr?

Weihnachten verbringe ich traditionell bei meinen Eltern. Ich freue mich schon auf das gemütliche Zusammensein und das gute Essen. An Silvester und Neujahr ruft leider der Brotjob und daher verbringe ich den Abend alleine und mache es mir gemütlich.

Für 2021 sind sehr schöne Projekte geplant. Eine weitere Anthologie mit Luna Day. Die Anthologie wird im Genre Science-Fiction sein und den Namen „Sternenflucht“ tragen. Wir arbeiten auch an einem gemeinsamen Romanprojekt. Ich möchte auch vermehrt an Ausschreibungen teilnehmen und vielleicht habe ich das Glück in einer Anthologie das ein oder andere Gedicht oder die ein oder andere Kurzgeschichte zu platzieren.

Für alle Kunstschaffenden hoffe ich, dass die Coronakrise bald endet und die Welt sich weiterdreht.

Herzlichen Dank an Patrick Kaltwasser und seine Mannschaft:

Patrick Kaltwasser
Luna Day
Tea Loewe
Tanja Haas
Marissa Barks
Adrian R. Stiller

 

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