Soundcheck: SUCK MY CHAINSAW

Seit August 2011 sind die Berliner Jungs als Suck My Chainsaw unterwegs. Nach einigen Besetzungswechseln begannen sie mit der Produktion ihrer ersten professionellen CDs. Ihre Debüt-EP “Set Sail” erschien im Jahr 2011, gefolgt von ihrem Debütalbum “Decade” im Jahr 2017. Aktuell arbeiten sie an einem weiteren Album, das am 11. Mai 2024 veröffentlicht werden soll. Musikalisch sind die vier Berliner Jungs schwer einzuordnen, da ihr Sound eine Mischung aus harten Breakdowns, schnellen Metalparts und eingängigen Melodien ist. Um mehr über ihre Musik, ihr Alleinstellungsmerkmal und ihre Marketingstrategien zu erfahren, haben wir sie zu einem Interview eingeladen. Hier erfahrt ihr, was sie zu sagen hatten.

 

Fangen wir zum Warmwerden ganz vorne an. Könnt ihr ein wenig was zu eurem Sound sagen? Was ist das Besondere daran? Was ist euer Alleinstellungsmerkmal?

Eine klare Definition zu finden, fällt uns ziemlich schwer. 

Was unseren Sound jedoch ausmacht, vielleicht auch eine Einzigartigkeit verleiht, sind unsere Emotionen und verschiedene Einflüsse. Progressive Metalcore trifft auf Djent und Melancholie. Sicherlich dürfte der Wechsel zwischen Deutscher und Englischer Sprache einen weiteren interessanten Aspekt unseres Stils ausmachen. Dabei versuchen wir gar nicht so sehr, ein bestimmtes Genre zu bedienen, sondern einfach das zu machen, was für unsere Ohren gut klingt. Wir legen viel Wert auf Authentizität und interessante Riffs. Generell kann man sagen, dass unser Sound weniger chaotisch und erwachsener geworden ist. Das gesamte Potenzial unserer Songs erfährt man am besten live. Wir versuchen, die Zuschauer auf eine packende Reise unserer Gedankenwelt und Emotionen mitzunehmen. Man sieht, was uns unsere Songs bedeuten!

 

Welche Rolle spielen die sozialen Medien für euch persönlich? Wie wichtig sind Instagram, Spotify, YouTube, TikTok für euch?

Suck my Chainsaw und die sozialen Medien.

Ein langer Weg, der endlich gut wird. Obwohl wir schon so lange dabei sind, war dies eine Welt, in der wir uns lange unwohl gefühlt haben und diese Welt daher nur nebensächlich behandelt haben. Da müssen wir einfach ehrlich sein.  Dass Plattformen, wie Youtube, Instagram, Spotify etc. eine wahre Chance sind, erleben wir erst seit Kurzem. An dieser Stelle müssen wir unbedingt einen unserer größten Supporter ATOK (Media/Band/ Management) erwähnen. Hätte uns der gute Alvaro nicht einen unfassbaren Arschtritt bezüglich unserer Social Media Präsenz gegeben, ständen wir immer noch an derselben Stelle und das wäre wirklich schade. Denn, was wir in der kurzen Zeit, in der wir Social Media intensiver bedienen, an tollen Erfahrungen und Momenten gesammelt, was wir für tolle Menschen und Seiten kennengelernt haben, ist wirklich großartig und motiviert enorm, regelmäßig für neuen Content und Austausch zu sorgen. Daher ist Social Media mit all seinen verschiedenen Plattformen wirklich wichtig für uns geworden. Eines unserer Ziele ist es, so vielen Menschen wie möglich unsere Musik nahezubringen. 

 

Es gibt wahnsinnig viele Bands: Wie schafft man es, als Band gesehen, wahrgenommen und gehört zu werden? Wie sieht bei euch das Marketing aus? Und wie erreicht ihr neue Leute?

Eine hervorragende Frage. Gibt es da einen Geheimtipp? ☺

Die Antwort darauf suchen wir noch. Die Vermarktung ist jedoch das A und O.  Da wir vieles in Eigenregie machen, könnte die Antwort auch noch etwas auf sich warten lassen. Um einen professionellen Weg zu finden, bekommen wir auch hier wieder sehr viel Unterstützung von ATOK. Generell versuchen wir Transparenz und viel Interaktion mit den Fans an den Tag zu legen, was in den letzten Wochen sehr gut funktioniert hat. Mit dem Release, dem Support und den Rückmeldungen von Tear me to Pieces sind wir sehr zufrieden. Gerade das Teilen unseres Contents durch andere Bands und Promotion-Seiten hilft ungemein. Übrigens ein sehr wichtiges Merkmal der Szene. In Berlin bemerken wir immer wieder starken Support. Wir erleben gerade, dass sich die Szene, in der wir schon so lange ein Teil sind, langsam wieder erholt. Die letzten Jahre waren durch Corona und den merklichen Abbau der Musikkultur nicht einfach. Bei unseren letzten Konzerten haben wir gemerkt, wie stark und wichtig der Zusammenhalt dieser Community ist. Daher freuen wir uns immer wieder auf weitere Kontakte, nicht nur in Berlin. Was uns zusätzlich sehr geholfen hat, war unser Restart Anfang Oktober 2023. Bei uns ist in den letzten Monaten so viel passiert, dass sich das stark nach einem Neustart, mit eingehendem Imagewechsel, angefühlt hat. Wir haben erkannt, dass wir sehr aktiv und kreativ sein müssen, was die Vermarktung von uns und dem neuen Material angeht. Hierfür haben wir uns unter anderem externe Unterstützung durch Ohrion von „Ohrionreacts“ gesucht. Das hat für viel Aufmerksamkeit und neue Kontakte gesorgt. Auch Testphasen von Werbeanzeigen via Meta probieren wir gerade aus, experimentieren generell viel rum und versuchen für uns den besten Weg zu finden. Anika von „Hottest Music Radar“ möchten wir hier auch auf gar keinen Fall unerwähnt lassen, denn durch sie haben wir außerhalb Berlins viel Support erfahren und sind auch zu diesem tollen Interview gekommen. Vielen Dank an dieser Stelle ☺.

 

Lob und gute Presse sind immer eine schöne Sache. Aber wie geht ihr mit negativer Kritik und Hate um?

Jede Art von Kritik ist willkommen, solange sie fair bleibt und nicht beleidigend wird. 

Generell gilt für uns: „Ohne Kritik können wir nicht wachsen”. Daher finden wir es sogar sehr gut, kritische Stimmen zu hören und anschließend in den Austausch zu gehen. Das hat oftmals etwas sehr Befriedigendes, kann sogar hilfreich für weitere kreative Prozesse sein. Richtigen Hate haben wir (Gott sei Dank) noch nicht erfahren. Von daher ist es schwierig, das zu beantworten. Da wir Hate grundsätzlich verabscheuen und nicht tolerieren, würden wir versuchen, dem keine Beachtung zu schenken. Andernfalls würde es uns sicherlich kaputt machen. Das „Schlimmste“ was uns mal gesagt wurde war: „Also eure Mücke ist echt scheiße, aber der Name ist geil“. Das hat jedoch so viel Charme, dass wir das eher als sehr lustig abgespeichert haben.

 

Worauf können sich eure Fans demnächst freuen? Was steht in diesem Jahr noch an?

Aktuell befinden wir uns in der finalen Phase unserer Albumproduktion.

Genau wie wir, können sich Fans auf das Jahr freuen. Anfang des Jahres hat es neue Songs und Videos von uns gegeben. Das Album erscheint mit fetter Record Release Show in der ersten Jahreshälfte. Eine Tour durch Deutschland soll es dann im Herbst geben. Des Weiteren kann man sich auf neues Merchandise, einen Onlinestore und vieles mehr freuen. Es wird an vielen Fronten gearbeitet. Wer keine Informationen verpassen möchte, vielleicht sogar neugierig geworden ist, folgt uns am besten auf Instagram etc. und bleibt up to date.

 

Weitere Informationen zur Band findet ihr in den sozialen Medien.

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