Untamed: I ain`t gonna do it (Review)

Untamed, das Trio aus Augsburg, das den Rock in seiner pursten Form zelebriert, hat wieder etwas aus ihrer Soundwerkstatt gezaubert. Und am 28. Juni ihre brandneue Single “I Ain’t Gonna Do It” auf die Welt losgelassen, die erste Veröffentlichung seit ihrem gefeierten Debütalbum im November 2023. Unser musikalisches Orakel, der Meister des Melodien-Universums, Marcus, hat sich diesen frischen Track mal genauer angehört. Und wenn Marcus sich Gedanken macht, wird’s interessant!

Was Marcus zu der neuesten Kreation der ungezähmten Rocker zu sagen hat? Nun, das lest ihr am besten selbst. Macht euch bereit für eine Achterbahnfahrt durch knackige Riffs, mitreißende Beats und das unverwechselbare Flair von Untamed, kommentiert von unserem liebsten Musikguru. Viel Spaß beim Lesen!

Untamed: I ain`t gonna do it 

Review von Marcus

Wenn man das Treiben und Wirken der drei Jungs von Untamed verfolgt, wird man bei dem kommenden Album der Band aus dem Strudel der Euphorie nicht mehr so schnell herauskommen. Zumindest ist das zu erwarten.

Üblicherweise bin ich vorsichtig bei Übersteigerungen und Maximalausrufen. Aber in ihrer gesamten musikalischen Entwicklung was Soundideen, ein Gefühl für den richtigen Moment, technische Umsetzung als auch der Catchiness und einer „dicken Hose“ Rock Attitude haben Untamed in dem vergangenen Jahr einen Quantensprung getan. Und dieses Ergebnis der absolut positiven Weiterentwicklung lautet auf den Titel „I ain`t gonna do it“ und ist die wenig zweideutige Mittelfingerhymne an den unwilligen Rest der Welt dort draußen.

Wollt ihr mir sagen, was, ich zu tun habe? Ich soll nach deiner Pfeife tanzen. Verpisst euch! Mein Leben. Meine Regeln.

Das ist Rock, das ist Rebellion. Das ist das ursprüngliche Prinzip und Aufbegehren dieser Musik. Nicht ohne ein Augenzwinkern. Nicht zu vergessen. Nicht ohne der glattgebügelten Konformitätsgerechtigkeit mit dem nackten Hintern und massivem Spaß, in das Gesicht zu springen. Das ist verdammt noch einmal richtig gut.

Die Message im Song ist eindeutig und genauso hat auch die musikalische Umsetzung, ohne den geringsten Zweifel hinterlassend, einen ganz feinen Unterhaltungswert.

In einer musikalischen Gemengeausrichtung zwischen dem amerikanisch geprägten Punkrock der Marke Green Day, mit der lässigen Rotzigkeit von The Wildhearts, in die Richtung der Übergrößen Guns N`Roses schielend zuzüglich einen Schuss Stadion – Glimmer und ganz viel Engagement in der Entwicklung ihrer eigenen Trademarks ist eine wuchtige und treibende Nummer entstanden, die spätestens beim dritten Durchlauf zum begeisterten Mitrocken animiert.

F*** you!!! Bestnote.

So geil wie das ganze kommende Album. Ich will eine Vinylscheibe. Nur das es klar ist.

 

Bild: Dominik Mayer

 

 

 

Weitere Artikel zur Band Unatmed findet ihr auf meiner Website.

Untamed 2023: Eine Rock’n’Roll Odyssee von der ersten Single bis zum neuesten Album (Interview)

5 Minuten mit UNTAMED

Soundcheck: UNTAMED 

 

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