Beyond Frequencies: “Everything I Am”

Beyond Frequencies, rund um Songwriterin und Sängerin Blazy Flash, melden sich eindrucksvoll zurück. Ihr neues Album “Everything I Am”, das am 20. Februar erscheint, setzt die musikalische Reise fort, die mit “Megalomania” (2020) begann und mit “Me Megalomaniac” (2022) eine kraftvolle Fortsetzung fand.

Wie Blazy Flash selbst erklärt, handelt es sich um ein Konzeptalbum, das nicht nur eine eigene Geschichte erzählt, sondern sich auch an die vorherigen Werke anschließt. Musikalisch bleibt die Band ihrem selbst definierten “Heavy Pop”-Stil treu – einer Mischung aus eingängigen Pop-Melodien und kraftvollen Metal-Elementen.

Ein kraftvoller Auftakt

Der Titeltrack “Everything I Am” eröffnet das Album und zeigt eindrucksvoll, wie gut Pop und Metal harmonieren können. Blazy Flashs Stimme wirkt fast zart im Vergleich zum harten Schlagzeug und dem wuchtigen Beat. Ein kraftvoller Auftakt, der direkt in die Welt von Beyond Frequencies zieht.

Mit “Eye Of The Storm” folgt ein Song, der die emotionale Wucht eines inneren und äußeren Sturms einfängt. Thematisch greift Blazy Flash hier ähnliche Themen auf, mit denen sich viele Menschen tagtäglich auseinandersetzen: Neid, Angriffe und emotionale Herausforderungen. “Feel” treibt das Tempo weiter nach oben und legt eine deutlich härtere Gangart ein. Hier dominiert der Metal-Anteil, wodurch der Kontrast zwischen der brachialen Instrumentierung und der sanften Stimme von Blazy Flash ganz besonders spannend wirkt.

Elektronik trifft Rockhymne

“Barrel Of A Gun” bringt einen weiteren spannenden Ansatz ins Album, indem es elektronische Sounds mit der Intensität einer Rockhymne verknüpft. Der Song zeigt, wie vielseitig Beyond Frequencies am Ende sind und wie mühelos ihnen die Verknüpfung mehrerer Genres gelingt, ohne dabei ihre musikalische Identität zu verlieren.

Besonders spannend ist “Rockstar” mit seinen markanten Breaks und einer dezenten Ska-Note, die den Song aus der Masse hervorstechen lässt. Hier hört man deutlich, wie fein der Mix aus Pop und Metal ausbalanciert ist. Trotz der ungewöhnlichen Genre-Kombination fügt sich alles erstaunlich harmonisch zusammen.

Den Abschluss bildet “Falling For A Lie”, der neunte und letzte Song auf dem Album. Hier setzen Beyond Frequencies nochmal auf eine Mischung aus kraftvollen elektronischen Beats und der richtigen Prise Metal, um das Album mit Nachdruck zu beschließen.

Keine Regeln, nur Musik

Mit “Everything I Am” beweisen Blazy Flash und ihre Band eindrucksvoll, dass Genregrenzen bestenfalls als grobe Orientierungshilfe taugen. Die Songs sind eingängig, aber trotzdem kraftvoll genug, um sowohl Tanzflächen als auch Moshpits zu füllen. Wer keine Lust auf Bewegung hat, kann sich einfach in den tiefgründigen Lyrics verlieren – oder sich von Blazy Flashs Stimme umhauen lassen. So oder so: Dieses Album erwischt einen, ob man will oder nicht.

Und Beyond Frequencies liefern mit diesem Album einfach nur nochmal einen weiteren Beweis dafür, dass Pop und Metal keine Gegensätze sein müssen – sondern eine perfekte Symbiose eingehen können.

Mehr zu Beyond Frequencies findet ihr in den Socials.

Instagram

Facebook

Spotify 


Entdecke mehr von miasraum

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.