Soundcheck mit Mia (Kolumne)
Wir reden über Menschenwürde, Gleichberechtigung und Fortschritt. Gleichzeitig schauen Millionen dabei zu, wie andere gedemütigt werden oder sterben. Wann wurde menschliches Leid eigentlich zu Unterhaltung?
Text: Mia Lada-Klein
Bild: picture alliance/dpa/AFP | Lionel Bonaventure
- Tod und Demütigung werden im Livestream zur Unterhaltung
- Plattformen verdienen an Aufmerksamkeit, auch wenn Grenzen fallen
- Was sagt diese Lust am Leid anderer über unsere Gesellschaft aus?
Der Tod als Unterhaltung: Wie tief sind wir eigentlich gesunken?
Wir predigen Menschenwürde, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Fortschritt. Gleichzeitig schauen Menschen dabei zu, wie andere gedemütigt werden, leiden und vor laufender Kamera sterben. Willkommen in einer Gesellschaft, die sich für aufgeklärt hält, aber offenbar immer noch ihre Hinrichtungen braucht. Nur diesmal mit WLAN.
Brot, Spiele und eine stabile Internetverbindung
Es gab Zeiten, in denen man für eine öffentliche Hinrichtung den Marktplatz aufsuchen musste. Wer einen Menschen sterben sehen wollte, brauchte zumindest noch die Bereitschaft, sich in die Nähe des Geschehens zu begeben. Heute reicht ein Smartphone. Die blutige Unterhaltung passt in die Hosentasche, lässt sich bequem vom Sofa aus konsumieren und im Zweifelsfall noch mit einem Kommentar versehen. Der technische Fortschritt ist beeindruckend. Der moralische definitiv weniger.
Die alten Römer hatten ihre Gladiatorenkämpfe, ihre Arenen und ihr Publikum, das sich am Kampf auf Leben und Tod ergötzte. Wir haben Streamingplattformen, Kommentarspalten und Menschen, die sich vor laufender Kamera schlagen, erniedrigen und bis an ihre körperlichen Grenzen treiben lassen. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass die Arena heute keine festen Mauern mehr braucht. Sie steht überall dort, wo jemand einen Bildschirm einschaltet.
Öffentliche Gewalt hat eine lange Geschichte. Wir können heute aber auf Jahrhunderte kultureller, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung zurückblicken. Heute diskutieren wir über Menschenrechte, Gleichberechtigung, Diskriminierung und psychische Gesundheit. Wir wissen, dass Menschen keine Gegenstände sind und dass Würde nicht davon abhängen sollte, wie unterhaltsam jemand für andere ist. Und trotzdem sitzen wir im digitalen Kolosseum. Nur dass wir uns heute einreden können, mit dem Geschehen nichts zu tun zu haben. Wir haben schließlich niemanden geschlagen. Wir haben nur zugesehen.
Wenn ein Mensch stirbt und der Stream weiterläuft
Am 18. August 2025 starb der französische Streamer Raphaël Graven, bekannt als Jean Pormanove, während einer Liveübertragung auf der Plattform Kick. Der 46-Jährige hatte zuvor über Monate hinweg Inhalte produziert, in denen er von anderen Beteiligten körperlich angegriffen, gedemütigt und vor den Augen des Publikums zur Zielscheibe gemacht wurde. Der Livestream, in dessen Verlauf er starb, hatte fast 300 Stunden gedauert.
Man muss sich diese Situation einmal vor Augen führen: Ein Mensch liegt vor einer Kamera, die anderen Beteiligten bemerken schließlich, dass etwas nicht stimmt, und schalten die Übertragung ab. Zuvor hatten Zuschauer im Chat darauf hingewiesen, dass Graven regungslos dalag. Der Tod eines Menschen, der über Monate hinweg zum Gegenstand einer öffentlichen Unterhaltung geworden war, ereignete sich ausgerechnet dort, wo sein Leben zur Unterhaltung anderer diente. Das ist keine dystopische Zukunftsvision. Es ist passiert.
Dabei wäre es falsch, aus dem Tod allein eine strafrechtliche Schuld der anderen Beteiligten abzuleiten. Die genauen Umstände müssen Ermittler klären. Doch die moralischen Fragen reichen weit über die Frage hinaus, wer sich möglicherweise strafbar gemacht hat. Was muss geschehen, damit Menschen aufhören, einen anderen Menschen als wandelnde Unterhaltungsmaschine zu betrachten? Wie lange muss jemand gedemütigt werden, bevor das Publikum nicht mehr lacht? Und warum scheint die Grenze zwischen einer inszenierten Show und tatsächlichem Leid so leicht zu verschwimmen, solange die Einschaltquoten stimmen? Die Antwort dürfte unangenehmer sein als jede Schlagzeile: Weil das Publikum nicht bloß danebensteht. Es ist Teil des Geschäftsmodells.
Der Gaffer hat jetzt ein Benutzerkonto
Der klassische Gaffer steht am Straßenrand und starrt auf einen Unfall. Vielleicht zückt er sein Handy, filmt Verletzte und behindert dabei sogar Rettungskräfte. Ein Verhalten, das regelmäßig Empörung auslöst. Wir kennen die Bilder, wir verurteilen die Sensationsgier, wir fragen uns, was mit diesen Menschen nicht stimmt. Im Internet hat sich das Prinzip nun weiterentwickelt. Der digitale Gaffer muss keine Absperrung überwinden und sich nicht einmal die Schuhe anziehen. Er öffnet eine App, sucht nach dem nächsten Nervenkitzel und schaut zu. Vielleicht schreibt er etwas in den Chat, feuert die Beteiligten an oder fordert eine noch härtere Bestrafung. Vielleicht überweist er Geld, damit die nächste Demütigung noch extremer ausfällt. Und wenn das Video vorbei ist, wischt er weiter zum nächsten.
Der Bildschirm schafft Distanz. Er verwandelt einen Menschen in ein Bild, ein Schicksal in einen Clip und Leid in einen konsumierbaren Augenblick. Wer nur Pixel sieht, kann leichter vergessen, dass auf der anderen Seite jemand sitzt, der Schmerzen empfindet, Angst hat und möglicherweise nicht mehr weiß, wie er aus der Situation herauskommen soll. Das Smartphone ist dabei nicht die Ursache menschlicher Grausamkeit. Es ist ihr effizienter Vertriebskanal.
Besonders perfide wird es, wenn das Publikum nicht einmal mehr auf den Tod warten muss, um sich unterhalten zu fühlen. Die Demütigung selbst genügt. Ein Schlag, eine Beleidigung, ein Moment sichtbarer Verzweiflung. Das Publikum bekommt seine Unterhaltung, der Algorithmus bekommt Aktivität und die Plattform bekommt Aufmerksamkeit. Was der Mensch vor der Kamera davon hat, ist eine andere Frage.
Und bevor jetzt jemand einwendet, dass solche Inhalte freiwillig produziert würden: Freiwilligkeit ist kein magisches Wort, das jede moralische Verantwortung verschwinden lässt. Natürlich können Erwachsene bewusst extreme Inhalte anbieten. Natürlich ist nicht jede inszenierte Auseinandersetzung automatisch Misshandlung. Aber wenn ein Mensch wiederholt äußert, dass er gehen will, sich beschwert und dennoch zum Bestandteil einer Show bleibt, darf man nicht einfach so tun, als sei damit jede Frage nach Druck, Abhängigkeit und Ausbeutung erledigt.
Gerade diese Fragen standen auch im Fall Pormanove im Raum. Dass Inhalte als Unterhaltung angekündigt werden, bedeutet nicht, dass jede darin gezeigte Situation harmlos ist.
Der Tod von Nidal Hasan sollte zur Live-Show werden
Wie weit diese Logik reichen kann, zeigte im Oktober 2026 auch eine Debatte in den Vereinigten Staaten. Das Pentagon kündigte an, die geplante Hinrichtung von Nidal Hasan per Livestream zu übertragen. Der ehemalige US-Army-Major war wegen des tödlichen Angriffs auf der Militärbasis Fort Hood im Jahr 2009 verurteilt worden, bei dem 13 Menschen starben. Seine Hinrichtung durch ein Erschießungskommando war für den 3. Dezember 2026 vorgesehen.
Verteidigungsminister Pete Hegseth begründete die geplante Übertragung mit der Botschaft, dass solche Taten ernsthafte Konsequenzen hätten. Der Tod eines verurteilten Mörders sollte demnach als öffentlich sichtbare Abschreckung dienen. Ein Argument, das die Frage aufwirft, ob eine staatliche Hinrichtung tatsächlich eine zusätzliche Bühne braucht, um ihre Botschaft zu vermitteln.
Am 15. Oktober machte US-Präsident Donald Trump die Livestream-Pläne rückgängig. Hasan soll nach der damaligen Ankündigung weiterhin hingerichtet werden, die Übertragung aber nicht stattfinden.
Die Absage ist wichtig. Sie zeigt, dass selbst ein Vorhaben, das mit staatlicher Autorität und Abschreckung begründet wird, auf erheblichen Widerstand stoßen kann. Doch sie löst das grundsätzliche Problem nicht. Denn allein die Idee, eine Hinrichtung als Livestream anzubieten, offenbart eine bemerkenswerte Vorstellung davon, was Öffentlichkeit leisten soll.
Es geht nicht darum, Hasan zu einem unschuldigen Opfer zu erklären oder die Taten zu verharmlosen, für die er verurteilt wurde. Es geht um eine andere Frage: Muss der Staat den Tod eines Menschen in ein öffentliches Spektakel verwandeln, um Stärke zu demonstrieren? Und was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn eine solche Übertragung überhaupt als ernsthaftes Mittel der Abschreckung erwogen wird? Wer die Würde eines Menschen nur dann verteidigt, wenn er ihn sympathisch findet, verteidigt keine Menschenwürde. Er verteilt Privilegien.
Die Opfer von Fort Hood verdienen Erinnerung, Anerkennung und Gerechtigkeit. Ihre Angehörigen verdienen Respekt. Eine Hinrichtung als mediales Ereignis droht jedoch, die Aufmerksamkeit erneut auf den Täter und den Augenblick seines Todes zu lenken.
Man kann das als Strafpolitik verkaufen. Man kann es auch als Rückkehr zur öffentlichen Hinrichtung mit moderner Übertragungstechnik verstehen. Die Kamera macht aus der Gewalt keinen Fortschritt.
Wir sind aufgeklärt. Angeblich.
Es ist schon bemerkenswert, wie mühelos sich moralische Überlegenheit mit menschlicher Niedertracht verträgt. Wir verurteilen Gewalt gegen Frauen, sprechen über Machtmissbrauch und fordern Respekt vor persönlichen Grenzen. Wir erklären Mobbing zum gesellschaftlichen Problem, organisieren Kampagnen gegen Hass und betonen, wie wichtig psychische Gesundheit ist. Und dann gibt es Menschen, die es unterhaltsam finden, wenn andere vor einem Millionenpublikum gedemütigt werden.
Natürlich sind das nicht dieselben Menschen in jedem einzelnen Fall. Eine Gesellschaft besteht nicht aus einem einheitlichen Mob und wer einen Livestream einschaltet, ist nicht automatisch ein Sadist. Neugier, Schock, journalistisches Interesse und tatsächliche Schadenfreude sind unterschiedliche Dinge. Auch deshalb sollte man nicht jeden Zuschauer über einen Kamm scheren. Aber es gibt einen Punkt, an dem Neugier zur Komplizenschaft wird. Wenn jemand nicht wegschaut, weil er wissen will, ob ein Mensch überlebt. Wenn er nicht aus Sorge hinsieht, sondern weil er hofft, dass es noch schlimmer wird. Wenn er die Erniedrigung anderer als Belohnung empfindet und sich anschließend damit herausredet, schließlich sei alles nur Unterhaltung gewesen. Dann ist nicht mehr bloß die Frage interessant, was dieser einzelne Mensch für ein Problem hat. Dann müssen wir fragen, welche gesellschaftlichen Bedingungen ein solches Verhalten begünstigen und warum es dafür einen Markt gibt.
Der Algorithmus hat keine Moral. Wir schon.
Es wäre bequem, die Schuld allein bei den Plattformen abzuladen. Sie seien verantwortlich, weil sie solche Inhalte verbreiten, zu spät reagieren oder aus Aufmerksamkeit ein Geschäftsmodell machen. Tatsächlich müssen Plattformen Verantwortung übernehmen, besonders dann, wenn ihnen Hinweise auf Gewalt, Missbrauch oder gefährliche Situationen vorliegen. Der Fall Pormanove löste in Frankreich scharfe Kritik am Umgang der Plattform Kick mit den Inhalten aus. Die französische Regierung schaltete zuständige Stellen ein, während die Plattform erklärte, den Tod zu bedauern und mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Doch die Plattform ist nicht das Ende der Verantwortungskette. Sie stellt die Bühne bereit. Andere produzieren den Inhalt. Wieder andere schauen zu, verbreiten Ausschnitte, kommentieren und sorgen dafür, dass die Sache im Gespräch bleibt. Das System funktioniert, weil verschiedene Interessen ineinandergreifen.
Wer Aufmerksamkeit in Geld verwandeln kann, hat einen Anreiz, die Grenzen des Zumutbaren zu verschieben. Was gestern noch schockierte, ist morgen vielleicht schon langweilig. Also muss etwas Neues her, etwas Härteres, etwas, das die Zuschauer länger bindet. Die Eskalation wird zum Geschäftsmodell, während der Mensch vor der Kamera zum Material wird.
Das bedeutet nicht, dass jeder Klick unmittelbar Gewalt finanziert oder dass jeder Zuschauer für die Folgen eines Streams verantwortlich gemacht werden kann. Aber Aufmerksamkeit ist im digitalen Raum nicht neutral. Sie kann dazu beitragen, dass Inhalte Reichweite erhalten und sich für ihre Produzenten lohnen. Wer solche Formate bewusst unterstützt, sollte sich zumindest fragen, welche Art von Angebot er damit stärkt. Wir haben mehr Einfluss, als wir uns gerne einreden. Wir können Inhalte nicht anklicken, die Erniedrigung nicht weiterverbreiten und Gewalt nicht mit Geld oder begeisterten Kommentaren belohnen. Wir können Verstöße melden und von Plattformen verlangen, dass sie bei glaubwürdigen Hinweisen auf Missbrauch reagieren. Das klingt unspektakulär. Es ist auch keine besonders glamouröse Form des Widerstands. Niemand bekommt dafür dramatische Filmmusik. Aber vielleicht beginnt moralischer Fortschritt genau dort, wo man aufhört, jede Grenzüberschreitung als Preis für Unterhaltung hinzunehmen.
Wie tief sind wir gesunken?
Die Antwort ist nicht, dass die Menschheit früher gut war und heute schlecht ist. Menschen haben sich schon immer an Gewalt ergötzt, andere ausgegrenzt und Grausamkeiten mit fadenscheinigen Begründungen gerechtfertigt. Die Geschichte ist voll von Beispielen dafür, wie schnell sich eine Menge von der Würde eines einzelnen Menschen verabschieden kann.
Neu ist die Reichweite. Neu ist die Geschwindigkeit. Neu ist die Möglichkeit, dass jemand am anderen Ende der Welt zusieht, während ein Mensch neben ihm vielleicht gerade frühstückt, Nachrichten beantwortet oder sich über die nächste Rechnung ärgert. Das Grauen muss nicht mehr an einem bestimmten Ort stattfinden. Es wird in den Alltag gestreamt, zwischen Katzenvideos, Musikclips und Werbung. Das Verstörendste daran ist nicht einmal, dass es Menschen gibt, die so etwas sehen wollen. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der sich ein solches Angebot in eine Welt einfügt, die sich für zivilisiert hält.
Wir müssen nicht so tun, als hätten wir sämtliche dunklen Seiten des Menschen überwunden. Das haben wir nicht. Aber wir sollten aufhören, jede technische Neuerung mit moralischem Fortschritt zu verwechseln. Ein Livestream ist noch keine Zivilisation. Ein Millionenpublikum ist kein Beweis für gesellschaftliche Relevanz. Und ein Mensch, der vor der Kamera leidet, ist kein Content, nur weil jemand auf den Aufnahmebutton gedrückt hat. Denn am Ende steht nicht nur die Person vor der Kamera im Mittelpunkt dieser Geschichte. Es steht auch das Publikum davor. Es steht die Plattform dahinter. Und es steht eine Gesellschaft daneben, die sich gerne für moralisch fortgeschritten hält, solange sie ihre eigenen Abgründe nicht auf dem Bildschirm sehen muss.
Die Römer brauchten eine Arena, um sich am Tod zu ergötzen. Wir brauchen nur einen Link. Und das Schlimmste ist nicht, dass wir ihn öffnen können. Das Schlimmste ist, das wir längst wissen, was uns dort erwartet und viele trotzdem hoffen, dass es diesmal noch grausamer wird.
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Mia Lada-Klein ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt Musik, Kultur und Medien. Neben analytischen Texten führt sie regelmäßig Interviews mit Musikerinnen, Musikern und Kreativen und beschäftigt sich mit Identität, kreativen Prozessen und medialer Wahrnehmung.
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Wir entwickeln uns nicht weiter. Wir entwickeln uns zurück und wer Social Media immer noch für den großen gesellschaftlichen Fortschritt hält, hat offenbar vergessen, einmal darüber nachzudenken, was da eigentlich passiert. Da sitzen Menschen mit 50 Jahren und starren auf ihre Handys, liken Fotos völlig fremder Menschen und verfolgen das Leben von Leuten, die sie nicht kennen und die nicht einmal wissen, dass es sie gibt und wir haben uns daran gewöhnt. Wir nennen das Vernetzung. Wir nennen das Community. Wir nennen das Fortschritt. Was daran fortschrittlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
Wir hängen permanent an irgendwelchen beschissenen Bildschirmen und glotzen anderen beim Leben zu, statt unser eigenes zu führen. Jeder braucht Aufmerksamkeit, jeder will gesehen werden, jeder stellt sein Leben ins Netz und wartet darauf, dass irgendein Fremder einen kleinen roten Herzchenknopf drückt und wir haben diesen Irrsinn so normalisiert, dass es schon gar nicht mehr auffällt. Das ist doch komplett irre.
Die Menschen scheinen endgültig jeden moralischen Kompass verloren zu haben. Es wird gefühlt jeden Tag beschissener und wenn du dich dagegen aussprichst, bist du am Ende auch noch der Depp. Dann heißt es, du seist zu empfindlich, würdest übertreiben oder müsstest halt auch mal die guten Seiten von Social Media sehen. Ja, leck mich doch am Arsch. Natürlich kann man mit dem Internet sinnvolle Dinge anstellen. Das macht den ganzen anderen Scheiß aber nicht weniger krank.