Our Promise im Interview: Zwischen Metalcore, Hardcore und Pop-Punk

Gegründet Ende 2020 in Stuttgart, ist Our Promise ein aufstrebendes deutsches Metalcore-Sextett. Mit dem Ziel, neue Wege zu beschreiten, hat die Band eine kraftvolle Präsenz geschaffen, die Metalcore, Hardcore und Pop-Punk durch den Einsatz von zwei Sängern auf innovative Weise kombiniert. 

Die Band hat bereits beachtliche Erfolge erzielt, darunter Millionen von Spotify-Streams, Auftritte vor Tausenden von Zuschauern und den raschen Aufbau einer engagierten Fangemeinde. Nun bereitet sich Our Promise darauf vor, einer der nächsten Headliner in Deutschland zu werden. Ihre kontinuierliche Schaffung neuer Musik und ihre beeindruckende emotionale Vision unterstreichen ihre Bestrebungen, ihren einzigartigen Sound weltweit zu verbreiten.

In unserem Interview gewährte uns die Band Einblicke in ihre musikalische Identität, gab Ratschläge für aufstrebende Künstler und ließ uns an ihren Perspektiven für die Zukunft von Our Promise teilhaben. Lest selbst, wie sie ihren Sound beschreiben und welche aufregenden Entwicklungen die Band in den kommenden Jahren plant.

Our Promise im Interview: Zwischen Metalcore, Hardcore und Pop-Punk

 

Bild: Liss Eulenherz

 

Fangen wir mal ganz am Anfang an. Wie kam die Idee auf, Our Promise zu gründen und woher kanntet ihr euch, bevor ihr als Band dann im Proberaum standet?

Wir vier Musiker waren bereits zuvor gemeinsam mit einem anderen Sänger unter dem Namen A Long Way To Fall aktiv. Nach dieser Phase entschieden wir uns für einen Neuanfang, um Dinge anders zu gestalten, gelernte Lektionen umzusetzen und Fehler zu vermeiden, die wir bereits mit unserer vorherigen Band gemacht hatten.

Nach der Trennung von Danny, dem ursprünglichen Sänger von Our Promise, sind Rafa und Vik nun feste Mitglieder der Band. Viktor war ein enger Freund von Kevin, die beiden hatten früher bereits gemeinsam musiziert. Rafael wurde uns von Timo (Our Mirage) empfohlen. Die Chemie stimmte sofort und die Fans nahmen die beiden positiv auf.

Wir verbringen tatsächlich nur selten Zeit im Proberaum, da wir keinen eigenen Raum mehr haben. Nach dem Ausbruch von Corona haben wir unseren Proberaum aufgegeben und schreiben seitdem Songs nur noch zu Hause. Zum Proben treffen wir uns nur noch sporadisch vor Shows an verschiedenen Locations.

 

Erzählt mir doch ein bisschen was über euren Sound. Was ist das Besondere daran und was sind eure Alleinstellungsmerkmale?

Uns begeistert einfach der frische Metalcore-Sound, den wir im Studio mit Überlärm auf einem Top-Niveau erreichen. Das Besondere daran sind offensichtlich einfach gute Songs, die den Menschen gefallen und sie zum Nicken animieren 🙂 Wir tun einfach das, was wir selbst cool finden. Dabei gelingt es unserem Songwriting-Team um Dani, Rafa und Thiemo immer, alle unsere Geschmäcker zu vereinen.

 

Musik und auch der Zugang zu Musik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Vor allem durch das Internet und die sozialen Medien. Fluch oder Segen? Und welche Rolle spielen die sozialen Medien für euch persönlich? Wie wichtig sind Instagram, Spotify, YouTube, TikTok für euch?

Für uns und viele neue Bands ist es definitiv ein Segen; es gibt so viele Möglichkeiten, die es früher nicht gab. Da wir mit Our Promise mitten in der Corona-Zeit gestartet sind, haben wir von Anfang an vollständig auf Social Media und digitale Veröffentlichungen gesetzt. Wir glauben, dass es wichtig ist, am Puls der Zeit zu bleiben, sich jedoch nicht zu verstellen, nur um einem Trend zu folgen, den man nicht verkörpert.

Instagram betrachten wir als unsere wichtigste Social-Media-Plattform. Bei den letzten Veröffentlichungen haben wir jedoch auch stark auf TikTok gesetzt, was hervorragend funktioniert hat. Spotify ist für uns die führende Streaming-Plattform, obwohl wir uns darüber freuen, dass wir auch auf anderen Plattformen zunehmend Zuwachs verzeichnen.

YouTube spielt eine entscheidende Rolle für uns. Dort sind unsere Musikvideos zu sehen und besonders am Anfang konnten wir dadurch Aufmerksamkeit auf uns ziehen.

 

 Wie wichtig ist für euch das Live-Geschäft und hat euch die Pandemie stark getroffen? Wie war das für euch? Hatte diese Zeit Einfluss auf die Art und Weise, wie und welche Musik ihr heute macht?

Wir haben bewusst darauf gesetzt, während der Pandemie zu wachsen, um dann die Möglichkeit zu haben, professionelle Shows zu spielen. Wir haben einfach versucht, das Beste aus der Situation zu machen und sie als Chance zu sehen, insbesondere da die Leute zu Hause sitzen und ihre Zeit vermehrt am Handy verbringen. Offensichtlich hat das ziemlich gut funktioniert.

Dennoch freuen wir uns außerordentlich, dass Live-Shows wieder möglich sind. Für uns sind Auftritte einer der Hauptgründe, warum wir Musik machen. Die Art und Weise unserer Musik hat sich dadurch, denken wir, nicht verändert. Im Hintergrund haben wir uns jedoch digital gut aufgestellt, sodass wir perfekt zusammenarbeiten können, ohne uns persönlich sehen zu müssen. Das trägt erheblich dazu bei, dass wir trotz der räumlichen Entfernung gut vorankommen.

 

Bild: Liss Eulenherz

 

 Die typische Floskel-Frage, die aber natürlich nicht fehlen darf, muss ich euch auch stellen. Was würdet ihr jungen Bands, die gerade entstehen, raten?

Vermeide Ausreden, fokussiere dich vollständig auf hochwertige Musik, hinterfrage stets alles und wage es, deinen eigenen Weg zu gehen. Kopiere nicht einfach, was andere tun oder sagen.

 

 Wie sehen eure Pläne in naher Zukunft aus? Was steht bei euch an? Und wo kann man euch finden? 

Wir würden gerne versuchen etwas mehr Live zu spielen und unseren Output etwas zu erhöhen. Im Allgemeinen sind wir gespannt darauf, was die Zukunft für uns bereithält. Wir sind selbst begeistert darüber, wie deutlich wir Jahr für Jahr Fortschritte machen.

 

Weitere Infos zur Band OUR PROMISE findet ihr hier: 

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