Die deutsche Metalcore-Band Dead Phoenix ist im März 2024 bereit, die Bühnen in acht verschiedenen Städten im Rahmen ihrer UNRAVELED SELF TOUR zu rocken. Diese Tour verspricht nicht nur energiegeladene Auftritte der Band, sondern auch lokale Support-Acts, die das Publikum ordentlich einheizen werden.
Ein besonderes Highlight: Dead Phoenix wird während der Tour Spenden für die gemeinnützigen Organisationen Sea-Watch und Hardcore Help Foundation sammeln, worauf die Band besonders stolz ist.
Um einen Einblick in die bevorstehende Tour zu bekommen, haben wir die Band zu einem Interview eingeladen. Hier könnt ihr nachlesen, was die Jungs über ihre Tour und mehr zu erzählen haben. Also: Let’s Talk with Dead Phoenix
Als eine Band, die 2016 gegründet wurde, was bedeutet es für euch, jetzt als Headliner aufzutreten? Habt ihr besondere Erwartungen an die kommende Tour?
Dennis: Es handelt sich hierbei ja um unsere erste Headline Tour und wir haben das Ganze selbst organisiert. Das ist natürlich sehr aufregend. Wir sind keine Label-Band, die die Leute einfach kennen, deswegen sind wir besonders dankbar dafür zu sehen, dass Tickets im Vorverkauf so gut angenommen werden. Ohne diese Unterstützung wäre das alles nicht möglich. Meine Erwartung an die Tour ist einfach eine gute Zeit zu haben, tolle Gespräche zu führen und den Menschen, die uns unterstützen eine möglichst gute Show zu bieten.
Dominik: Ich bin sehr gespannt auf die Tour und die Erfahrungen, die damit einhergehen, die Leute auf den Konzerten und die Erinnerungen, die wir als Band sammeln werden. Von daher wird es eine besondere Zeit.
Musik kann eine transformative Kraft haben. Gibt es eine bestimmte Botschaft oder ein Gefühl, das ihr den Zuhörern mit eurer Musik vermitteln möchtet?
Dennis: Auf unserer neuen EP “Unraveled Self” verarbeite ich meine größten mentalen Tiefpunkte in Form eines Jahreszyklus. Es ist eine Reise auf der Suche nach Neuanfang und Selbstakzeptanz. Die Texte lesen sich alle sehr negativ, aber das war wichtig, um alles möglichst ungefiltert zu verarbeiten. Mir persönlich hilft es viel mehr, sich verstanden zu fühlen als ein einfaches “wird schon wieder” zu hören. Es geht darum, dass man mit solchen Gefühlen nicht allein ist. Wenn nur eine Person sich selbst in diesen Texten sieht und Trost in unserer Musik findet, dann ist ein großer Traum wahr geworden. Dann hat sich die Arbeit mehr als gelohnt.
Die ‘UNRAVELED SELF TOUR’ feiert die Vielfalt und Kraft der Underground-Szene. Welche Elemente der Underground-Kultur inspirieren euch besonders?
Dennis: Als Musiker*in in der Underground Szene aktiv zu sein ist immer eine große Investition an Zeit, Geld und Ausdauer. Wir machen das alle neben unserem Vollzeit-Job, weil es unsere Leidenschaft ist. Das bringt aber oft viel Arbeit mit sich und jede neue Entscheidung kann neue Probleme bringen. Deswegen habe ich großen Respekt davor zu sehen, wie andere Bands weiter dranbleiben, neue kreative Entscheidungen treffen und weiterhin viel Zeit investieren. Dadurch, dass Shows nicht so riesig werden, hat man auch viel direkten Kontakt zu den Zuschauer*innen. So sieht man auch wie Musik einzelnen Personen bewegt oder man hat zum Beispiel im Nachhinein ein tolles Gespräch. Das alles inspiriert und spornt an, auch immer weiterzumachen.
Wie gestaltet ihr eure Live-Auftritte, um sicherzustellen, dass sie den Charakter eurer Musik bestmöglich widerspiegeln?
Markus: Wir geben immer 100 %. Um aber den Saal zum Beben zu bringen, sind wir ausnahmslos auf die Leute vor der Bühne angewiesen. Denn ohne die wären wir einfach gar nichts. Deshalb möchten wir während einer Show so viel wie möglich mit den Leuten interagieren und gemeinsam unsere Musik rocken! Mit unserer Show wollen wir nicht gefeiert werden, sondern wir feiern die Leute, die zu unseren Shows kommen und uns supporten. We Are One.
Die Tourdaten sind vielfältig und spannend. Habt ihr bestimmte Rituale oder Gewohnheiten vor den Shows, um euch einzustimmen?
Markus: So richtige Rituale haben wir nicht vor der Show. Meistens machen sich schon einige von uns vor der Show im Backstage warm und richten alles technisch notwendige ein. Nach der Show möchten wir (häufig am Merch) mit den Leuten ins Gespräch kommen und uns Feedback und Anregungen einholen.
Ihr sammelt während der Tour Spenden für Sea-Watch und Hardcore Help Foundation. Wie kam die Idee dazu, und wie können Fans euch dabei unterstützen, diese wohltätigen Organisationen zu fördern?
Mervin: Wir wollen die Aufmerksamkeit der Tour dafür nutzen, diese zwei Organisationen durch Spenden bei der Show am Merchstand zu unterstützen. Vorort gibt es dann auch Informationsmaterial, das uns von den Organisationen bereitgestellt wird.
Abschließend, was möchtet ihr den Fans mit auf den Weg geben, die sich auf die ‘UNRAVELED SELF TOUR 2024’ freuen?
Markus: Habt Spaß und vergesst für diesen einen Abend mal alle Sorgen. Wir freuen uns riesig auf die Shows, aber vor allem auf euch! Mit euch zu feiern, abzurocken und auch das ein oder andere Bier zu trinken bedeutet für uns die Welt. Mittlerweile kündigen immer mehr Leute auf Social Media ihr Kommen an und tauschen sich auch schon vor der Show mit uns aus. Das hat den großen Vorteil, dass man sich auch in noch neuen Städten/Clubs wie zu Hause fühlt.
Dennis: Ihr dürft euch auf tolle Support Acts, neue Songs und eine energetische Show freuen. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass jede Show verdammt viel Spaß machen wird. Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos zu Dead Phoenix findet ihr auf den sozialen Plattformen.
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