Die deutsche Metalcore-Band Dead Phoenix aus Berlin hat erfolgreich ihre erste Headliner-Tour, die UNRAVELED SELF TOUR, abgeschlossen. Neben energiegeladenen Auftritten und lokalen Support-Acts sammelte die Band Spenden für Sea-Watch und die Hardcore Help Foundation.
Die Tour umfasste Städte wie Essen, Osnabrück, Hamburg, Leipzig, Köln, Frankfurt, Erfurt und Berlin, mit dem Finale am 23. März in Berlin.
In unserem Interview mit Dead Phoenix erfuhren wir mehr über die Shows, ihre Highlights und Erfahrungen während der Tour.
Was habt ihr persönlich aus dieser Tour gelernt und wie hat sie euch als Band beeinflusst?
Es ist großartig zu sehen, wie viele Leute uns unterstützen, und dafür bin ich (Mervin) sehr dankbar. Die persönliche Begegnung mit unseren Fans während der Tour hat uns alle zusätzlich motiviert. Die Shows waren immer schon Spaß für uns, aber diese Tour war definitiv ein nächster Schritt für uns als Band.
Könnt ihr uns etwas über die Erfahrungen teilen, die ihr mit der Spendenaktion für Sea-Watch und Hardcore Help Foundation gemacht habt?
Bezüglich der Spendenaktion: Leider konnten wir aufgrund fehlender Rückmeldung und Spendenmaterial von Hardcore Help Foundation nur für Sea-Watch sammeln. Dennoch konnten wir dank des bereitgestellten Informationsmaterials und der Sticker unsere Merchandise-Aktion erfolgreich gestalten, worüber wir sehr froh sind.
Habt ihr während der Tour besondere Herausforderungen gemeistert, mit denen ihr nicht gerechnet hattet?
Eine besondere Herausforderung während der Tour war das unerwartete Problem mit den ausverkauften Shirts. Trotz unserer Optimismus waren alle Shirts bereits nach der dritten Show vergriffen. Glücklicherweise reagierte unsere Druckerei schnell, sodass wir Nachdrucke organisieren konnten, wenn auch mit etwas Aufwand. Besonderer Dank geht hierbei an MillionThoughts. Für die Berlin-Show hatten wir nur noch zwei Shirts übrig, konnten aber über eine Vorbestellungsliste eine Lösung finden, sodass niemand leer ausgehen musste.

Habt ihr während der Tour besondere Traditionen oder Rituale entwickelt, die ihr vor oder nach den Shows durchführt?
Keine Rituale, aber wir sind definitiv eingespielter geworden. Nach den ersten paar Shows lief vieles wie automatisch und wir konnten schauen, dass wir das Maximum aus allem rausholen.
Habt ihr während der Tour neue Fans gewonnen oder besondere Begegnungen mit eurer Fangemeinde erlebt?
Einige Fans hatten auch Freunde mitgebracht von denen wir auch den ein oder anderen überzeugen konnten. Generell hatten wir so viele tolle Gespräche mit Fans. Wir haben sogar teils auch Sachen geschenkt bekommen. Vor dieser Tour hätten wir nicht gedacht, dass es mal so ein Ausmaß annimmt. Nach außen hin sind das natürlich keine großen Club Shows, aber eben weil wir mit so vielen Leuten Kontakt haben, spüren wir direkt sehr viel Verbundenheit und was so eine Show den Menschen geben kann. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit hatten.
Habt ihr unterwegs besondere Orte besucht oder lokale Köstlichkeiten probiert, die euch in Erinnerung geblieben sind?
Wir hatten durch die Taktung nicht wirklich viel Zeit um uns umzuschauen, aber Erfurt ist dabei sehr in Erinnerung geblieben. Dort hatten wir etwas mehr Zeit und haben direkt einen Ausflug in die Stadt gemacht. Nach einer halben Stunde spazierengehen, waren wir plötzlich auf dem Platz mitten beim großen Angrillen. Überall aßen die Leute Bratwurst und es gab sogar Bratwurst-Caps. Von denen haben wir dann 5 gekauft, für die Zugabe getragen und dann ins Publikum geworfen. Das war definitiv ein Highlight.

Wie hat sich die Band während der Tour als Team weiterentwickelt und gestärkt?
Wir kommen eigentlich immer sehr gut miteinander aus und haben nicht viele Konflikte. Was man aber gemerkt hat, war das die Routine völlig anders war. Wir haben uns über die Zeit sehr eingespielt und das hat echt Spaß gemacht. Allgemein würde ich sagen, dass die Tour uns sicher nochmal gestärkt hat.
Habt ihr während der Tour neue Songs geschrieben oder an bestehendem Material gearbeitet? Oder ging es nur um die Tour?
Songwriting findet immer dann statt, wenn wir Zeit haben. Vor und während der Tour lag der Fokus komplett darauf möglichst gut abzuliefern. Nach den Shows haben wir auch immer reflektiert, wie es lief und was man optimieren kann. Ich glaube nicht, dass wir eine Band sind, die während einer Tour Musik schreiben kann.

Live in Essen: Dead Phoenix eröffnet die UNRAVELED SELF TOUR 2024 am 8. März
Weitere Informationen zur Band findet ihr in den sozialen Medien.
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Ein Gedanke zu „Dead Phoenix über ihre UNRAVELED SELF TOUR 2024“