Mit seiner ersten Solo-Single „AROUND“ tritt Steve Strater, sonst bekannt als charismatischer Frontmann der Band HUNTER, aus dem Schatten seiner Bandgeschichte – und stellt klar: Rock ist nicht tot – er trägt nur manchmal Lederjacke, hält sich im Hintergrund, beobachtet die Szene in Ruhe – um dann im richtigen Moment zuzuschlagen.
Steve Strater: Neuanfang mit Kante
Inhaltlich serviert „AROUND“ das, was viele brauchen, aber wenige so gut auf den Punkt bringen: ein Soundtrack für den Neuanfang. Die Welt im Song ist kaputt, verbrannt, Vergangenheit – aber das ist nur die Kulisse für einen Aufbruch mit Karacho. „Ashes in the ground“, „no more shadows“, „jump into what tomorrow brings“ – Steve Strater textet hier keine Weichspüler-Hymne, sondern eine kraftvolle Ansage, dass es trotz allem weitergeht. Der Song blickt zurück, nur um mit Vollgas nach vorne zu schießen.
Gitarre, Gitarre, Gitarrensolo bei Steve Strater
Musikalisch ist das puristischer Rock, wie er im Buche steht. Keine Schnörkel, kein Weichzeichner, sondern druckvolle Drums, treibende Riffs und – Gott sei Dank – ein Gitarrensolo, das sich gewaschen hat. Wer hier nicht wenigstens mit dem Fuß mitwippt, hat entweder keinen Puls oder zu lange Spotify-Playlists mit Lo-Fi-Hintergrundrauschen gehört. „AROUND“ kracht, schiebt und lässt Strom durch die Gehörgänge fließen, ohne sich zu entschuldigen.
Steve Strater: Stimme mit Charakter
Und dann ist da noch diese Stimme: leicht kratzig, ein bisschen nasal, aber mit genau der richtigen Portion „Scheiß drauf“-Attitüde. Steve Strater klingt echt, hungrig und vor allem: nach Rock. In einer Zeit, in der viele Stimmen glattgebügelt und autotunegefiltert durch die Boxen rauschen, ist das hier ein Rohdiamant mit Reibeisenkante.
Zwischen Dreck und Hoffnung
„AROUND“ ist ein Song, der sich nicht in Melancholie suhlt, sondern aus der Asche tanzt. Zwischen all den Bildern von Zerstörung und Staub flackert Hoffnung auf – aber nicht in Form von Kalendersprüchen, sondern mit dreckiger Gitarre und wehenden Haaren im Wind. Es ist ein Lied über Veränderung, über das, was war, und das, was kommen kann. Und das in unter vier Minuten.
Steve Strater: Drauf auf die Playlist
Steve Strater hat mit „AROUND“ kein glattproduziertes Solodebüt hingelegt, sondern einen ehrlichen, lauten, rotzigen Rocksong, der Bock macht auf mehr. Wer denkt, Rock sei tot, soll diesen Song hören. Und danach am besten gleich nochmal.
Release: 13. Juni 2025
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Ein Gedanke zu „Steve Strater – „AROUND“: Rock lebt, und das laut“